Zehn Jahre Radweg zwischen Etzenricht und Kohlberg

Zehn Jahre Radweg zwischen Etzenricht und Kohlberg
Der Radweg Kohlberg/Hannersgrün–Etzenricht besteht seit zehn Jahren. Die Einweihung erfolgte im Sommer 2016. Seither gibt es für Biker eine sichere Strecke neben der vielbefahrenen Staatsstraße Weiden–Amberg sowie eine Anbindung der beiden Nachbardörfer und der beiden Landkreise und Städte.
Sichere Verbindung entlang der Staatsstraße 2238
Vor zehn Jahren wurde der mehr als dreieinhalb Kilometer lange Radweg zwischen den Nachbarorten Etzenricht und Kohlberg, genauer ausgedrückt vom Siegfried-Merkel-Sportplatz bis zum Ortsteil Hannersgrün, mit der offiziellen Einweihung seiner Bestimmung übergeben. Der Baubeginn für dieses wesentliche Teilstück erfolgte im September 2015. Die Fahrradtrasse verläuft seither parallel zur vielbefahrenen Staatsstraße 2238. Sie schuf Sicherheit für die Radfahrer und ermöglicht mit einer moderaten Wegführung und wenigen Steigungen auch ein schnelles und bequemes Erreichen der Stadt Weiden und zurück in Richtung Amberg. In den Folgejahren entstanden weitere Teilstücke bis zur Kohlberger Kläranlage, in den dortigen Ortskern und final der Anschluss bis nach Kindlas. Dieser Weg führt mit einer Brücke über die Staatsstraße. Damit ist die angestrebte Anbindung ab Kindlas und den nahegelegenen Kreisverkehr an den Nachbarlandkreis Amberg-Sulzbach inzwischen auch realisiert.
Einweihung, Beteiligte und Kosten des Projekts
Auf Höhe des Löwenweihers, auf halbem Weg zwischen den Ortschaften, trafen sich vor einem Jahrzehnt Henner Wasmuth, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, MdB Albert Rupprecht, die Bürgermeister Martin Schregelmann und der damalige Bürgermeister des Marktes Kohlberg, Rudolf Götz, Gemeinderatsmitglieder aus beiden Orten und etwa zwei Dutzend begeisterte Biker zur offiziellen Eröffnungsfeier und der ersten Radtour auf der Strecke. Das Bauamt, der Freistaat, der Staatsforst, die Naturschutzbehörde, der Landkreis, Unterstützer MdB Albert Rupprecht, die Baufirma Seebauer und die beiden Nachbargemeinden sorgten für eine unkomplizierte Zusammenarbeit. Die Gesamtkosten der im Sommer vor zehn Jahren zur Nutzung frei gegebenen 3,6-Kilometer-Maßnahme Hannersgrün bis Sportplatz Etzenricht lagen bei 650.000 Euro. 30.000 Euro davon entfielen auf den Grunderwerb, 70.000 Euro betrugen die Kosten für landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen. Für den Grunderwerb waren 1,05 Hektar notwendig, den Löwenanteil deckte der Staatsforst mit rund einem Hektar. „Der inzwischen komplettierte Weg wird in gesteigerter Weise genutzt, für mein Gefühl sind immer mehr Radfahrer unterwegs und so soll es ja auch sein“, begrüßt der aktuelle Kohlberger Bürgermeister Gerhard List die von ihm beobachtete ständig steigende Frequenz.
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