Furioser Abschied der MimOldies in die einjährige Pause
Furioser Abschied der MimOldies in die einjährige Pause
Mit Sketchen, Gedichten und Liedern unterhielt die Theatergruppe, der Singkreis des Maria-Seltmann-Hauses unter der Leitung von Friederike Kaiser und das Instrumentaltrio „Zwischentöne“ mit Gerhard Arnold, Elfi Bühner und Winfried Siller. Die Gesamtleitung hatte wieder Winfried Bühner mit seinen zehn Akteuren, die mit viel Unterhaltung, Diskussionen und Geplauder die vielen Zuseher begeisterten.
Gleich zu Beginn gratulierte Winfried Bühner seinem Gründungsmitglied und früherer Interimsleiterin Else Kraus zum 25-jährigen Jubiläum. „Du hast selbst schon Sketche geschrieben und bist immer dabei, wenn wir spielen“, so Bühner. Er überreichte Blumen und einen Luftballon mit der Zahl 25. Das Instrumentaltrio eröffnete musikalisch, ehe sich der Stammtisch auf der Bühne einrichtete. Daran nahmen dann die zehn Mimen Platz und einer meinte: „Im Himmel gibt’s kein Bier, drum trinke ich es hier“. Prost. Jeder hatte seinen tönernen Bierkrug dabei, sicherlich trafen sie sich schon öfters. Dann meinte ein Stammgast: „Morgen ein Bier und der Tag gehört mir“.
Der Singkreis jubelte los mit „Hoch auf dem gelben Wagen“, auch alle Besucher stimmten mit ein. Der erste Sketch betraf eine Lehrkraft der vierten Klasse, der dem Konrad einfach den Text im Unterricht nicht vermitteln konnte. Ob da der Vater von Konrad, der sich so artikulierte, Recht hat. Schließlich lief es doch auf den schwachen Lerneifer des Sohnes
hinaus. Dennoch fragte er seine Frau, ob vielleicht sie so dumm in der Jugend gewesen sei. Sie meinte: „Saudumm, dass ich dich geheiratet habe“. Gut, dass der Singkreis und dann das Instrumentaltrio einsetzten, ehe der Sketch ein böses Ende nehmen konnte.
Ein echtes Feuerwerk an Sketchen
Einen tollen Sketch ließ sich Winfried Bühner einfallen, denn zum Stammtisch gehört neben dem Geselligen, Leutseligen und Sportgesprächen auch ein Schafkopf. Zufällig kam ein Norddeutscher ins Wirtshaus und wollte zuschauen. Dass er jedoch nichts verstand, weil die Eichelsau dann „Alte“ gerufen wurde, und die Kartler beim Schafkopf mit Sauen spielen, anstelle mit Schafen, begriff er nicht…
Daraufhin kam abschließend der aufgestellte Landtagskandidat in den Saal. Seine Frau musste ihn unterhaken, denn schließlich war der vorher schon bei vier Wahlkundgebungen. Klar, dass die Wahlrede im Maria-Seltmann-Haus dann auch die Ehefrau halten musste. Bei den „MimOldies“ ist alles möglich.
Möglich abschließend ist nicht, dass heuer eine Weihnachtssfeier abgehalten werden kann. Schade, sagte Bühner, denn bereits jetzt habe er nach einer Unterhaltungsmusik für Dezember gesucht, doch keiner der Musikgruppen im Hause, konnte ihm zusagen. So muss die Weihnachtsfeier entfallen. Das nächste Treffen ist im Frühjahr des kommenden Jahres.






