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Große Herausforderung: Kulturfest der Oberpfälzer in Grafenwöhr

Grafenwöhr. Grafenwöhr wird 2024 Ausrichter des Kulturfestes der Oberpfälzer sein. Gemeinsam mit dem Oberpfälzer Kulturbund und den örtlichen Vereinen will man ein Rahmenprogramm entwickeln, das Tausende von Gästen begeistern soll.

Große Herausforderung: Kulturfest der Oberpfälzer in Grafenwöhr

Eine Abordnung von Grafenwöhr bildete als nächster Ausrichter den Abschluss des Festzuges in Schwandorf. Foto: Stefan Neidl
Beim vergangenen Kulturfest der Oberpfälzer gab es 36 Einzelveranstaltungen wie hier den Kocherlball. Foto: Dietmar Zwick
110 Gruppen nahmen am Festmarsch zum Ende des 43. Kulturfestes der Oberpfalz in Schwandorf teil. Foto: Stefan Neidl
Stadt Grafenwöhr und der Oberpfälzer Kulturbund informieren über die Dimensionen des Kulturfestes der Oberpfälzer. Foto: Stefan Neidl

Mit dem 44. Kulturfest der Oberpfälzer, früher Nordgautag, steht Grafenwöhr vom 20. Juni bis 23. Juni 2024 eine echte Großveranstaltung bevor. Zum Vergleich fanden bei der vergangenen Veranstaltung im Juni 2022 in Schwandorf über vier Tage 36 Einzelveranstaltungen statt, am abschließenden Festmarsch nahmen über 2.000 Teilnehmer in 110 Gruppen teil.

So ein Event will gründlich vorbereitet werden und so haben die Ausrichter Stadt Grafenwöhr und der Oberpfälzer Kulturbund schon mit den Planungen begonnen. Doch auch dessen Präsident Volker Liedtke und Bürgermeister Edgar Knobloch ist klar: Das kann man nicht allein stemmen – Darum sollen Vereine und Organisationen mit ins Boot geholt werden, die damit auch eine Gelegenheit haben sich, die Stadt und die Heimat Oberpfalz zu präsentieren.

Ein Fest der regionalen Hoch- und Alltagskultur

Dafür erklärte Liedtke das Ziel des Kulturfest der Oberpfälzer: „Es ist ein Fest der regionalen Hoch- und Alltagskultur. Möglichst viele Aspekte der Kunst und Kultur sollen in verschiedensten Ausdrucksformen erlebbar sein.“ In Zusammenarbeit mit der gastgebenden Stadt und besonders mit örtlichen Vereinen, Schulen, Kirchen, Institutionen und Kulturschaffenden soll das kulturelle Angebot der „Nordgaustadt“ und der Umgebung vorgestellt werden. Für die Besucher solle möglichst kein Eintritt anfallen, eine Festschrift über Fest und Veranstaltungen informieren.

Diese können aus Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops oder Theateraufführungen bestehen. Es soll keine Scheuklappen geben – Alles, auch ungewöhnliche Ideen, sollen möglich sein – Liedtke erklärt: „Grafenwöhr soll zeigen was es zu bieten hat.“ In der Vergangenheit hatte es schon Ausstellungen in Supermärkten oder Kirchen gegeben. „In Schwandorf gab es einen Morgentanz um 6 Uhr mit 150 Tänzern – Dieser kam so gut an, dass sie ihn dieses Jahr gleich wieder abhalten.“

Festmarschende am Marktplatz

Motto und Rahmenprogramm sollen mit allen Interessierten festgelegt werden. Örtlich soll unter anderem der Kulturhügel mit Grund- und Mittelschule, Stadthalle und Jugendheim genutzt werden. Nur vier Veranstaltungen seien traditionell fest im Plan: Eine feierliche Eröffnung am Donnerstag, die Verleihung der drei Nordgaupreise, ein ökumenischer Festgottesdienst am Sonntagmorgen und der Festmarsch am Sonntagnachmittag. Für letzteren steht nur das Ziel am Markt- und Marienplatz fest – Start und Route sind noch offen. Bürgermeister Knobloch kann sich als Wegpunkt Wasserturm und ehemaliges Forsthaus im Truppenübungsplatz in Absprache mit den Amerikanern vorstellen.

Die angesprochenen Vereine hatten zahlreiche Fragen und Anregungen: Der Festmarsch hat in der Regel eine Durchlaufzeit von einer Stunde, ein Stehenbleiben an einer Stelle sei nicht möglich. Kulturmanagerin Birgit Plößner informierte, dass auch mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden werden. Ein Sicherheitskonzept für die Großveranstaltungen mit den tausenden Gästen und Teilnehmern müsse erst noch mit Polizei und Landratsamt ausgearbeitet werden.

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“Die Amerikaner gehören zu uns”

Bei der Bewirtung will Liedtke den örtlichen Wirten den Vorzug lassen, Vereine sollen nur ergänzend bedienen dürfen. Auch der Stadtpark mit seinen schattigen Bäumen soll im Hochsommer genutzt werden. Knobloch erwägt eine Vollsperrung von Unterer und Oberer Torstraße mit Markt- und Marienplatz für das gesamte Wochenende. Auch will er ein Alleinstellungsmerkmal von Grafenwöhr betonen, auch wenn nicht typisch-oberpfälzlich: „Die Amerikaner gehören zu uns und diese Geschichte möchten wir erzählen.“

Unterstützung erhielt er schon von seinem Bürgermeisterkollegen Bernhard Stangl aus Pressath: „Wir machen da auf jeden Fall mit.“ Interessierte können sich an Kulturmanagerin Birgit Plößner unter der Telefonnummer 09641 8501 oder per Mail an bplossner@grafenwoehr.bayern.de oder an Oberpfälzer Kulturbund-Geschäftsführerin Leonie Knaus unter der Telefonnumer 0941 9100 1320 oder per Mail an info@oberpfaelzerkulturbund.de wenden.