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Neuer Schulcampus setzt Maßstäbe in Kemnath

Kemnath. Die Realschule am Tor zur Oberpfalz hat ihren Außenbereich abgenommen. Ein offener Campus mit Sportflächen, Ruhezonen und Beleuchtung, der allen offensteht und als Ort für Lernen und Begegnung dient.

Kemnath. Die Realschule am Tor zur Oberpfalz hat ihren Außenbereich abgenommen. Ein offener Campus mit Sportflächen, Ruhezonen und Beleuchtung, der allen offensteht und als Ort für Lernen und Begegnung dient.
Abnahme des Außenbereichs durch (von links) Realschuldirektor Holger König, Dipl.-Ing. Markus Neuber (Architektur), Christian Bräutigam (Garten Richter GmbH), Kreisbaumeister Klaus Weig sowie Michael Bader, Lukas Roth und Alexander Scharnagl von der Haustechnik der RTO. Foto: Walter Thurn

Neuer Schulcampus setzt Maßstäbe in Kemnath

Mit der offiziellen Übergabe des neu gestalteten Außenbereichs am vergangenen Dienstag erreichte eines der beeindruckendsten Schulbauprojekte der Region einen seiner letzten Meilensteine: Der hochwertige und attraktiv gestaltete Campus der Realschule am Tor zur Oberpfalz präsentiert sich als moderner Lebens-, Lern- und Bewegungsraum für Schülerinnen und Schüler und setzt Maßstäbe für Bewegung, Begegnung und Gesundheit.

Moderner Außenbereich der Realschule am Tor zur Oberpfalz

Gemeinsam mit Vertretern aus Architektur, Landratsamt, Gartenbau, Haustechnik und Schulleitung wurde die Fertigstellung eines Außenbereichs gefeiert, der in seiner Qualität, Vielfalt und Konzeption neue Maßstäbe setzt. Entstanden ist mit Millionenaufwand weit mehr als ein klassischer Pausenhof: Besonders eindrucksvoll ist das breit gefächerte Bewegungsangebot: Eine große Ballsportfläche, Slackline-Anlage, Parcours und Tischtennisplatten laden zu spontaner Aktivität ein. Doch der neue Campus überzeugt nicht nur durch Aktivität, sondern auch durch bewusst geschaffene Rückzugs- und Erholungsräume. Hängematten, großzügige Liegewiesen, naturnahe Aufenthaltsbereiche, ein beleuchteter Gallery Walk der Fachschaft Kunst sowie das begehbare und begrünte Dach laden zum Verweilen ein und schaffen Orte der Ruhe und Regeneration mitten im Schulalltag.

Soziales Miteinander und Lernen im Grünen

Auch die Förderung des sozialen Miteinanders wurde bei der Planung großgeschrieben: Für das überdachte Schülercafé werden demnächst Bänke und Tische für 100 Personen montiert und zwei grüne Klassenzimmer samt WLAN-Anbindung bieten Raum für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Lernen in Freiluft-Atmosphäre. Ein weiteres Highlight bildet der liebevoll angelegte Schulgarten mit Hochbeeten und Obstbaumgarten. Hier erleben Schülerinnen und Schüler wichtige Alltagskompetenzen und Nachhaltigkeit im unmittelbaren Tun. Realschuldirektor Holger König war eine große Freude bei der Übergabe anzumerken: „Mit diesem zukunftsweisenden Außenbereich setzt unsere Schule ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie moderne Lernorte heute aussehen können: offen, gesundheitsförderlich, naturnah und voller Möglichkeiten.“

Blick vom begehbaren Dach des Verbindungsbaus auf das großzügige öffentliche Außengelände der Realschule Kemnath. Foto: Walter Thurn
Zwei grüne Klassenzimmer mit WLAN-Anbindung und den Hochbeeten im Hintergrund, die auf Bepflanzung warten. Foto: Walter Thurn
Hängematten am Flötzbach und dahinter Obstbaum- und Liegewiese. Foto: Walter Thurn
Der beleuchtete „Gallery-Walk“ wird zukünftig auch Werke der Talentklassen Kunst zeigen. Foto: Walter Thurn

Das gesamte Gelände steht nicht nur der Schule, sondern auch der Öffentlichkeit offen. Bürgerinnen und Bürger sind zukünftig eingeladen, den neuen Campus bei Spaziergängen zu besichtigen. Doch damit nicht genug: Auf der gegenüberliegenden nördlichen Seite der Schule strebt die Stadt Kemnath die Fertigstellung des „Interkommunalen Sport- und Freizeitparks“ an, der der Realschule mit einem außergewöhnlich breiten Spektrum an Sportanlagen zur Verfügung steht: Vom Rasen-Hauptspielfeld über Multifunktions- und Allwetterplätze, Rundlaufbahn, Weitsprung und Kugelstoßen über Beachvolleyball- und Boulefelder bis zu Boulder-, Skater- und Pumptrackanlage bietet das Gelände ideale Bedingungen für Bewegung in nahezu jeder Form auf einer beeindruckenden Größe von drei Hektar. Die finanzstarke Kommune wandte dafür über neun Millionen auf. Ein Teil davon wurde gefördert.

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