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Kurzweilig und auch ein bisserl anrührend

Windischeschenbach. Die Laienspielschar Windischeschenbach zeigte das Stück "Die Burg" und erinnerte dabei auch an den vor ein paar Monaten verstorbenen Regisseur Hannes Rupprecht.

Kurzweilig und auch ein bisserl anrührend

Das Ensemble der Laienspielschar bedankte sich bei den Besuchern für ihr Kommen. Foto: Peter Gattaut

Wenn die Zeit wie im Flug vergeht, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass man bestens unterhalten wurde. Genauso war es bei den Aufführungen der Stücke „Die Burg“ oder „Die drei Eisbären“ der Laienspielschar Windischeschenbach. Letzteres wurde jetzt zum vierten und letzten Mal im Pfarrheim St. Emmeram aufgeführt. Die großartige Inszenierung von Regisseur Christian Mayerhöfer beinhaltete Humor und Situationskomik, Geschichtliches und – natürlich – eine Portion Liebesromantik.

Aufführungen waren gut besucht

Der Saal war bei den Aufführungen jeweils bestens gefüllt und die Theaterbesucher waren voll des Lobes. Facettenreiche Kostüme, tänzerische Anmut zwischen den drei Akten (Tanja Gierisch und Markus Gesierich) und pure Spielfreude der Darsteller sorgten einmal mehr für ein unvergessliches Erlebnis. Die drei Burgherren Eisenherz (Karlheinz Budnik), Sigurd (Peter Budnik) und Falk (Andreas Wolf), als eingefleischte Junggesellen, geprägt von ihrer adeligen Tante Violet (Christina Herzner), in Konfrontation mit einem Findelkind und der hübschen Kindsmagd Frida (Julia Budnik) hatten das Publikum von Anfang an in ihren Bann gezogen. Rührend: Der im März verstorbene Autor und Regisseur Hannes Rupprecht wurde indirekt in das Stück eingebunden. Ein Gedenkbild hing an einer Kulissenwand.

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