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Pop nach 8 rockt 3000 Zuhörer im Max-Reger-Park

Weiden. Die Band „Pop nach 8“ besteht seit inzwischen 35 Jahren. Heuer feiern sie Geburtstag und kamen zur Serenade nach Weiden. Es war ein besonders Heimspiel.

Pop nach 8 rockt 3000 Zuhörer im Max-Reger-Park

Die Band hat ihr Publikum immer noch voll im Griff. Foto: Reinhard Kreuzer

Zwar wurde es in den vergangenen Jahren etwas ruhiger um “Pop nach 8” – nicht aber leiser. Sicher erinnern sich einige Fans noch an die Anfänge der damaligen “local heroes”, etwa beim Weidener Bürgerfest. Heute wird die Coverband in erster Linie für große Partyevents gebucht, bei denen Besucherzahlen jenseits der 5000er-Marke keine Seltenheit sind. Daran knüpften sie auch bei den Serenaden bei herrlichem abendlichen Wetter mit 3000 Besuchern an.

Schon der Start war furios mit „Sounds like a melody“ oder „Take on me“. Das Konzept von der Band scheint selbst nach 35 Jahren noch aufzugehen, in dem man den Fokus nach wie vor auf Pop-Rock-Cover legt und das Repertoire mit Songs aus den aktuellen und vergangenen Hitcharts füllt. Da war Helene Fischer im Programm mit „Atemlos“ und „Herzbeben“, gleich zwei Lieder hinter- und ineinander gespielt, im wahrsten Sinn des Wortes atemlos. Daran schloss sich auch gleich Dieter Bohlen mit seinem „Modern Talking“-Songs an. Auch bayerisch ging es voran mit „Brenna duats guat“.

Tanz auf dem sandigen Parkett vor dem Pavillon. Foto: Reinhard Kreuzer
Foto: Reinhard Kreuzer
Die Band hat ihr Publikum immer noch voll im Griff. Foto: Reinhard Kreuzer

„Hey, was geht ab“

Dann animierten die beiden Frontvokalisten Danny und Eve das Publikum, doch bei leichter Dämmerung ihre Handys zu zücken, nicht zu filmen, sondern das Licht anzuknipsen, oder auch die Feuerzeuge zu zünden. „Verdammt ich lieb dich“ und völlig losgelöst waren sie dann mit „Major Tom“ oder „Hey wir wollen die Eisbären sehn“. Die „99 Luftballons“ führten die Band in die erste Pause.

Dann legten die beiden Zwillingsbrüder Basti auf dem Keyboard und Flo mit der Gitarre los, unterstützt von Tom an den Drums und Ossi am Bass, der schon seit der Gründung der Band dabei und schon Tausende von Auftritten vorweisen kann. Nahezu 50 Songs legte die Kultband vor, die nicht nur auf den Musikbühnen über Deutschlands Grenzen hinaus unterwegs ist, sondern auch an diesem Abend im Park glänzte. „Sex on fire“, „Hey, was geht ab“, ein Spruch den die Jugend so gerne in den Mund nimmt oder „Rhythm of the night“ dauerte über die Dämmerung hinaus. Schließlich war es schon 21.30 Uhr als das letzte Lied der Zugabe ablief. Happy Birthday Pop nach 8!

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