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22 Bläserinnen und Bläser von bayerischen Posaunenchören helfen dort, wo es nötig ist

Immenreuth/Uschgorod. Bereits zum vierten Mal fahren 22 bayerische Bläserinnen und Bläser verschiedener evangelischer Posaunenchöre in die Ukraine, um den Menschen dort Hoffnung und ein wenig Abwechslung in den Kriegsalltag zu bringen.

22 Bläserinnen und Bläser von bayerischen Posaunenchören helfen dort, wo es nötig ist

Der Posaunenchor Hoffnungsklänge mit seinem Leiter Michael Kurzmann. Foto: Alfred Schuster
Der Posaunenchor bei einem Konzert in der Roma-Gemeinde. Foto: Alfred Schuster
Foto: Alfred Schuster

22 Bläserinnen und Bläser aus ganz Bayern machen sich am Ostermontag wieder auf den Weg in die Ukraine, darunter fünf Frauen und Männer des evangelischen Posaunenchors Wirbenz (Speichersdorf)-Kemnath-Immenreuth sowie weitere vier Musiker aus der Oberpfalz. Vom 6. bis 11. April wird der Posaunenchor in Uschgorod und Mukavico (Westukraine) spielen, beten, Gespräche führen, Freundschaften pflegen und Hoffnung bringen. In diesem Jahr ist außerdem ein besonderes Projekt geplant.

2023 erstmals in der Ukraine

„Vor ziemlich genau drei Jahren sind Michael Salm, Alfred Schuster, Pavel Strezo und ich mit Herzklopfen zum ersten Mal von der Slowakei nach Uschgorod in die Karpaten-Ukraine gefahren“, erinnert sich Hans Scholz, einer der Initiatoren. Schon in der Karwoche seien sie mit einem 5-Bläser-Mini-Chor wiedergekommen. Ein Jahr später fuhren in der
Osterwoche schon 17 Musiker mit, 2025 waren es 21 und jetzt bereiten sich 22 Bläser für die vierte Reise vor.

„Am 4. Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine ist die Not nicht kleiner geworden. Wenn es denn irgendwann mal Frieden geben sollte, wird das Land noch lange an Hoffnung und Trost Mangel leiden“, betont Scholz. Jetzt wendet sich der Posaunenchor mit der Bitte an alle Menschen, sie bei einem besonderen Projekt finanziell zu unterstützen. „In Uschgorod leben viele Roma. Wir haben die christliche Roma-Gemeinde unter der Leitung von Pastor Korczi kennengelernt. Beeindruckend sind seine Kinder- und Jugendarbeit, die lebendigen Gottesdienste und seine Sozialarbeit.“ Überrascht und fasziniert habe sie der Plan des Pastors, etwas für die Kinder dort zu tun und mitten im Krieg einen Spielplatz zu bauen, wo bisher ein Müllberg war.

Spenden für Spielplatz willkommen

Die Stadtverwaltung habe das Projekt bereits genehmigt. Die Spielgeräte müssten wie in Deutschland bestimmten Sicherheitsstandards genügen und seien entsprechend kostenintensiv. Scholt schätzt die Ausgaben auf circa 13.200 Euro. „Wenn wir in Uschgorod sind, soll bei Pastor Korczi ein Platzkonzert für seine Gemeinde und alle Interessierten stattfinden. Gerne möchten wir eine Anschubfinanzierung übergeben und bitten herzlich um Spenden“, bittet der Initiator.

Spenden werden erbeten auf das Konto des Projektbüros:

GGE deutschland
DE37 5206 0410 0906 4148 69,
Zweck: S’LAMM – KORCZI

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