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40 Jahre für die Kirche: Helmut und Margarete Braun sind ein echtes Dreamteam

Oberlind. Seit 40 Jahren hält Helmut Braun als Mesner der Filialkirche die Fäden im Hintergrund, unterstützt von Ehefrau Margarete. Beim Gottesdienst würdigten Pfarrgemeinde und Seelsorger das unermüdliche Dreamteam.

Oberlind. Seit 40 Jahren hält Helmut Braun als Mesner der Filialkirche die Fäden im Hintergrund, unterstützt von Ehefrau Margarete. Beim Gottesdienst würdigten Pfarrgemeinde und Seelsorger das unermüdliche Dreamteam.
Oberlind. Seit 40 Jahren hält Helmut Braun als Mesner der Filialkirche die Fäden im Hintergrund, unterstützt von Ehefrau Margarete. Beim Gottesdienst würdigten Pfarrgemeinde und Seelsorger das unermüdliche Dreamteam.

40 Jahre für die Kirche: Helmut und Margarete Braun sind ein echtes Dreamteam

Eine Kirche ist mehr als Mauern, Altar und Bänke. Damit Gottesdienste gefeiert werden können und sich Menschen in einem Gotteshaus wohlfühlen, braucht es Menschen, die sich kümmern – oft still und unauffällig im Hintergrund. In der Filialkirche Oberlind gibt es seit 40 Jahren einen solchen Menschen: Helmut Braun. Gemeinsam mit seiner Frau Margarete ist er aus dem kirchlichen Leben in Oberlind nicht mehr wegzudenken.

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde das besondere Jubiläum von Helmut Braun durch Pfarrgemeinderatssprecherin Ulrike Wittmann, Kirchenpfleger Johann Kopp, die Ministranten und Stadtpfarrer Alexander Hösl zusammen mit Diakon Janusz Szubartowicz gewürdigt. Seit vier Jahrzehnten versieht er seinen Dienst als Mesner und hat dabei weit mehr übernommen als die eigentliche Vorbereitung der Gottesdienste und die Unterstützung bei der Liturgie.

Zuverlässiger Mesnerdienst in Oberlind

Ob Sonntagsgottesdienst oder kirchliches Hochfest – Helmut Braun sorgte dafür, dass alles vorbereitet war. Doch mit dem Ende des Gottesdienstes war sein Einsatz noch lange nicht beendet. Rund um die Kirche gab es immer etwas zu tun.

Braun packte selbst an, wenn Reparaturen notwendig waren, besserte Wandschäden aus und kümmerte sich darum, dass die Kirche in gutem Zustand blieb. Auch der Winterdienst gehörte selbstverständlich dazu. Wenn Schnee und Eis kamen, sorgte er dafür, dass die Wege rund um die Kirche sicher begehbar waren.

Anerkennung und Vielseitigkeit

Herr Braun war und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Mädchen für alles“, hieß es bei der Würdigung durch Dekan Hösl. Was gemacht werden musste, wurde angepackt – ohne großes Aufhebens und ohne lange zu fragen, wer eigentlich zuständig sei. Auch um die Kalvarienbergkirche kümmerten sich Helmut und Margarete Braun über viele Jahre.

Bei der Würdigung wurde jedoch ausdrücklich betont, dass die 40 Jahre Mesnerdienst nicht allein die Geschichte von Helmut Braun sind. Einen wesentlichen Anteil daran hat seine Frau Margarete. Sie unterstützte ihren Mann nicht nur, sondern übernahm selbst zahlreiche Aufgaben. Sie kümmerte sich um die Altarwäsche, nähte und pflegte die Ministrantenwäsche und nahm sich auch der Sternsingergewänder an. Dazu kam das regelmäßige Putzen der Kirche und vieles andere, was im Hintergrund erledigt werden musste.

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Teamarbeit von Helmut und Margarete Braun

So ergänzten sich die beiden über Jahrzehnte. Während Helmut Braun vor allem bei den handwerklichen Arbeiten und rund um das Gebäude gefragt war, kümmerte sich Margarete Braun um viele Dinge im Inneren der Kirche. „Die beiden sind einfach ein echtes Dreamteam“, wurde bei der Feier treffend formuliert. Ihr Engagement beschränkte sich zudem nicht auf die Kirchengebäude. Helmut und Margarete Braun waren über viele Jahre auch bei der Caritas-Haussammlung unterwegs und brachten sich damit unmittelbar für Menschen und soziale Anliegen ein.

Auch die Familie war immer wieder eingebunden. Sohn Josef unterstützte seinen Vater insbesondere bei schwereren Arbeiten, wenn zusätzliche Hände und Kraft gefragt waren. Damit wurde deutlich: Ein Ehrenamt, das über 40 Jahre ausgeübt wird, ist selten nur die Sache eines Einzelnen. Es braucht Verständnis und Unterstützung innerhalb der ganzen Familie.

Verlässlichkeit über Jahrzehnte

Für das Seelsorgsteam war die Verlässlichkeit des Ehepaares Braun über die Jahrzehnte eine große Hilfe. Man konnte sich darauf verlassen, dass die Kirche vorbereitet war, dass notwendige Arbeiten erledigt wurden und dass jemand nach dem Rechten sah. Vieles davon geschah, ohne dass es die Gottesdienstbesucher überhaupt bemerkten. Gerade darin liegt aber das Wesen eines solchen Dienstes: Man sieht die Arbeit oft erst dann, wenn sie nicht getan wird.

Bei der Würdigung wurde deshalb bewusst auf die vielen kleinen und großen Tätigkeiten hingewiesen, die sich über 40 Jahre angesammelt haben. Neben der Vorbereitung der Gottesdienste gab es noch viele, viele andere Tätigkeiten, um die er sich gekümmert hat – all das gehört zu einer Geschichte von vier Jahrzehnten ehrenamtlichen Engagements.

Dank und Würdigung des Ehrenamts

Der Dank an Helmut und Margarete Braun kam deshalb nicht nur vom Seelsorgsteam. Auch im Namen der Filialgemeinde Oberlind, des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung Oberlind wurde dem Ehepaar herzlich für seinen langjährigen Einsatz gedankt.

Helmut Braun wurde zu seinem 40-jährigen Mesnerjubiläum herzlich gratuliert. Der Dank für diese Zeit wurde mit Geschenken zum Ausdruck gebracht. Dieses Engagement hat einen großen Beitrag zum kirchlichen Leben in Oberlind geleistet. Vier Jahrzehnte Mesnerdienst – das sind nicht nur 40 Jahre Arbeit. Es sind 40 Jahre Treue, Verlässlichkeit und Verbundenheit mit der Kirche und den Menschen vor Ort.

Für die Zukunft wurden Helmut und Margarete Braun vor allem Gesundheit, Freude und Gottes Segen gewünscht.

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