Kreisliga Nord: Die letzten Spiele des Jahres stehen an
Kreisliga Nord: Die letzten Spiele des Jahres stehen an
Kreisliga Nord, 16. Spieltag
Sonntag, 08.11.2026
TSV Reuth – FC Weiden-Ost
Nach der deutlichen Derbyniederlage gegen Erbendorf will man in Reuth dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen und nach vorne blicken. Der TSV steckt voll im Abstiegskampf und kann sich keine unnötigen Punktverluste leisten. Spielertrainer Martin Bächer sagt: „Wir müssen uns deutlich steigern, sonst gibt es nichts zu holen. Man hat es Woche für Woche selbst in der Hand, ob man unter die Räder kommt oder gewinnt. Im Hinspiel kamen wir mit der Spielweise von Weiden-Ost gar nicht zurecht. Da müssen wir die Druckphasen besser überstehen und uns gleichzeitig nicht nur aufs Verteidigen beschränken. Ich hoffe auf ein diszipliniertes Spiel meiner Mannschaft mit dem besseren Ende für uns.“
In Weiden gab es bisher ein Auf und Ab, nun sollen mit einem Sieg die nächsten Zähler her. Trainer Tim Schlesinger sagt: „Wir werden genauso weitermachen. Dass wir aktuell nicht die gewünschten Punkte holen, ist angesichts der angespannten Personalsituation im gesamten Herrenbereich völlig normal. Die Jungs, die da sind, machen ihre Sache hervorragend und sind absolut im Soll. Bedenkt man, dass wir die einzige zweite Mannschaft der Liga sind, ist das umso beachtlicher.“ Durch die zeitgleichen Spiele beider Herrenteams werde es personell noch schwieriger, sodass man auf den einen oder anderen ehemaligen Spieler zurückgreifen müsse. Hinspiel 1:4
TSV Eslarn – ASV Haidenaab
Die Mannschaft aus der Grenzstadt ist in dieser Saison nicht so stark wie im Vorjahr, auch weil sie zu unbeständig spielt. Zuletzt ging sie beim Tabellenschlusslicht mit 0:4 unter. Das soll sich am Sonntag gegen die Gäste aus Oberfranken ändern. Spielertrainer Peter Rackl sagt: „Nach der enttäuschenden 0:4-Niederlage gegen Eschenbach müssen wir eine Reaktion zeigen. Gegen Haidenaab wollen wir zuhause ein anderes Gesicht zeigen und wieder punkten.“
Haidenaab hat die weiteste Auswärtsfahrt der Liga vor sich und muss die Beine erst freilaufen, will man nicht früh ins Hintertreffen geraten. Trainer Michael Kaufmann sagt: „Es war bisher eine schwere Serie für uns. Gerade mal zwei, drei Wochen hatten wir unseren Kader fast vollständig zur Verfügung, da konnten wir zum Glück punkten. Es kommt nicht von ungefähr, dass wir da stehen, wo wir stehen: Einspielen und Rhythmus sind Fremdwörter für uns.“ Aus dem letzten Spiel nehme man drei neue Verletzte mit, die dieses Jahr nicht mehr auflaufen können. „Gegen Eslarn zählen jetzt nur Punkte, wie sie zustande kommen, ist komplett egal. Wir müssen auf unsere zweite Mannschaft bauen, die uns bis Jahresende personell unterstützen muss. Aufgeben ist nicht, eher eine ‚Jetzt erst recht‘-Mentalität.“ Hinspiel 0:4
TSV Erbendorf – SC Eschenbach
Nach dem überzeugenden Derbysieg in Reuth will Erbendorf den starken vierten Tabellenplatz verteidigen und auch gegen das Schlusslicht gewinnen. Gewarnt sein sollte man allerdings, denn Eschenbach hat aus den letzten drei Spielen zwei gewonnen. Trainer Roland Lang sagt: „Am Sonntag kommt mit Eschenbach zwar der Tabellenletzte ins Kreinzl, aber das hat für uns keine Bedeutung. Wir müssen gegen jeden Gegner Vollgas geben, sonst gibt es ein böses Erwachen. Die Russweiher Kicker haben zuletzt gezeigt, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. Wir wollen an die konzentrierte Leistung vom Derby anknüpfen.“ Personell sehe es Stand heute ordentlich aus.
In Eschenbach keimt wieder Hoffnung auf. Spielertrainer Benjamin Scheidler sagt: „Mit Erbendorf erwartet uns eine schwierige Aufgabe. Trotzdem wollen wir uns nicht verstecken, sondern die Herausforderung annehmen. Entscheidend wird sein, dass wir wieder unsere Grundtugenden auf den Platz bringen, als Mannschaft geschlossen auftreten, die Zweikämpfe annehmen und taktisch diszipliniert spielen. Wir werden nicht unzählige Möglichkeiten bekommen, deshalb müssen wir vor dem Tor die nötige Konsequenz zeigen. Uns ist bewusst, dass wir einen richtig guten Tag brauchen. Aber wenn jeder an seine Grenzen geht, können wir dem Gegner das Leben sehr schwer machen.“ Hinspiel 0:3
SV Kulmain – SV TuS/DJK Grafenwöhr
Kulmain steht zwar auf dem achten Tabellenplatz, hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz. Nun kommt auch noch der Tabellenführer. Florian Greger sagt: „Der Tabellenführer befindet sich in hervorragender Verfassung und wird uns alles abverlangen. Die Niederlage gegen den FC Tremmersdorf hat verdeutlicht, worauf es in dieser Liga ankommt. In puncto Präsenz, Aggressivität und Entschlossenheit müssen wir uns deutlich steigern. Unsere jungen Spieler sollen mutig auftreten und Verantwortung übernehmen, die erfahrenen Kräfte sind gefordert, voranzugehen. Wir wollen dem Tabellenführer über 90 Minuten das Leben schwer machen und zeigen, dass bei uns die Früchte alles andere als tief hängen.“
Grafenwöhr will bis zur Winterpause die Tabellenführung verteidigen. Johannes Renner sagt: „Das wird ein sehr, sehr schweres Spiel. Jeder, der schon mal in Kulmain gespielt hat, weiß, wie ekelhaft das ist, vor allem bei den aktuellen Platzverhältnissen. Die kommen brutal über den Kampf, den müssen wir annehmen. Wenn es fußballerisch nicht klappt, müssen wir uns an dem Tag einen anderen Plan überlegen. Beim 4:2 gegen Dießfurt haben wir zu leicht Tore bekommen und Chancen vergeben. Am besten wäre es wie im Hinspiel, dass wir früh das 1:0 machen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, wird es extrem schwierig, uns zu schlagen.“ Hinspiel 0:4
TSV Pleystein – FC Tremmersdorf-Speinshart
Der Aufsteiger aus Pleystein hat eine gute Vorrunde gespielt, gerät aber immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Nun kommt mit Tremmersdorf, aktuell Dritter, ein sehr starker Gegner. Trainer Alexander Schön sagt: „Das nächste Highlight für uns, wieder einer aus der oberen Region. Wir haben momentan einen Mangel an Spielern, sehr viele Verletzte. Wir müssen alles zusammenkratzen, damit wir die letzten drei Spiele noch gut hinbringen. Tremmersdorf ist eine körperlich robuste, läuferisch und zweikampfstarke Mannschaft, da müssen wir richtig dagegenhalten. Wenn wir die Leistung der ersten 60 Minuten über 90 Minuten bringen, schauen wir, dass wir einen Punkt oder drei in Pleystein behalten.“
Tremmersdorfs Trainer Robert Schäffler ist mit seinem Team derzeit mehr als zufrieden. Man hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen und will bis zur Winterpause weiter punkten. „Meine Jungs haben zuletzt gute Leistungen gezeigt und geben trotz vieler angeschlagener Spieler weiterhin alles. Besonders stolz bin ich auf die Einstellung und den starken Zusammenhalt. Mit Pleystein erwartet uns ein Gegner, der gerade auf heimischem Platz immer wieder für Ausrufezeichen sorgt. Wir sind gewarnt, wollen aber die volle Punkteausbeute mit nach Hause nehmen.“ Hinspiel 0:6
SV Altenstadt/WN – SpVgg Trabitz
Der Aufsteiger aus Altenstadt/WN ist aktuell die Mannschaft, die aufhorchen lässt. Mit offensivem Fußball hat man genauso viele Treffer erzielt wie Tabellenführer Grafenwöhr. Nun kommt mit der SpVgg Trabitz ein ganz schwerer Gegner. Trainer Marvin Häffner sagt: „Wir spielen wieder zuhause in unserem Wohnzimmer, gegen einen absoluten Topanwärter, der absolute Qualität mitbringt. Wir haben einen Topl auf und haben in dieser Saison oft bewiesen, wozu wir fähig sind. Die Jungs sind heiß, wir werden uns bestens vorbereiten und unseren Fans wieder ein super Heimspiel abliefern. Am Sonntag kommt es auf jeden einzelnen Meter an.“
Christian Recht von der SpVgg sagt: „Eine der stärksten Offensiven trifft auf die aktuell beste Defensive der Kreisliga. Genau auf solche Spiele freuen wir uns! Entscheidend wird sein, von Beginn an konzentriert und mit dem nötigen Siegeswillen aufzutreten. Personell sieht es wieder besser aus, die zuletzt erkrankten Spieler sind zurück. Lediglich Wächter, Bachmeier und der rotgesperrte Paulus fehlen weiterhin. Wir erwarten einen heißen Tanz vor toller Kulisse, sind aber bereit und wollen unsere Serie mit den nächsten drei Punkten ausbauen.“ Hinspiel 3:4
FC Dießfurt – FC Vorbach
Das Duell am Sonntagnachmittag ist für beide Mannschaften ein Sechs-Punkte-Spiel, denn beide stecken im Abstiegskampf und brauchen die Punkte, am besten gleich gegen den direkten Konkurrenten. Henry Schraml aus Dießfurt sagt: „Nach drei Niederlagen in Folge gegen die ersten drei der Tabelle muss der FC Dießfurt zuhause endlich wieder Punkte holen. Gegen den Mitkonkurrenten Vorbach muss ein Sieg angepeilt werden. Die gleiche Einstellung wie gegen Grafenwöhr muss wiederholt werden. Solche Spiele sind ausschlaggebend für den Klassenerhalt. Der FC Dießfurt muss und wird alles daransetzen, die drei Punkte einzufahren. Personell wird es auch wieder ein bisschen besser.“
Vorbachs Trainer Manuel Lautner konnte am vergangenen Spieltag endlich wieder über drei Punkte jubeln. Auch für Sonntag hat er sich mit seinem Team etwas vorgenommen: „Nach dem verdienten Erfolg am letzten Wochenende wird es ein schweres Spiel, aber wir wollen die positive Stimmung und den Flow aus dem letzten Spiel mitnehmen. Wir wollen auf jeden Fall nicht ohne Punkte die Heimreise antreten.“ Hinspiel 2:2




