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Der Beste aus ganz Bayern: frisch gebackene Forstwirte

Flossenbürg. Der Forstbetrieb Flossenbürg hat am Betriebshof Tillyschanz mit den drei frisch gebackenen Forstwirten den Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung gefeiert.

Der Beste aus ganz Bayern: frisch gebackene Forstwirte

Die Ehrung von Raphael Karl, dem besten aus ganz Bayern. Foto: Gabi Buchbinder
Azubi Max Rieger freute sich über seine Freisprechung. Foto: Gabi Buchbinder
Die Freisprechung von Leon Gnan. Foto: Gabi Buchbinder

Forstbetriebsleiter Stefan Bösl begrüßte dazu auch ersten Bürgermeister Reiner Gäbl und MdL Dr. Stephan Ötzinger. Außerdem seinen Stellvertreter Ingo Greim, das Ausbilderteam Anton Plödt und Michael Wolf, Peter Maier, Servicestellenleiter, Markus Kraus vom Team Büro sowie die Absolventen, die neuen Auszubildenden und Mitarbeiter des Forstbetriebes.

Neue Kollegen für eine nachhaltige Zukunft

Bösl betonte in seiner Ansprache, wie dringend notwendig es ist, Fachkräftenachwuchs auszubilden, vor allem, weil sich der demografische Wandel auch im Forstbetrieb bemerkbar mache. Deshalb freue es ihn ganz besonders, dass er heute auch fünf junge Menschen begrüßen könne, die sich dazu entschieden haben, die Zukunftswälder in unserer Heimat mit aufzubauen.

Als neue Kollegen hieß er dazu Rene Bauer, Moosbach, Christian Janker, Georgenberg, Mathias Knorr, Wernberg-Köblitz und Michael Wildenauer aus Vohenstrauß willkommen. Aus bayernweit 300 Bewerbungen haben sie die Voraussetzungen und Einstellungstests so gut erfüllt, dass der Forstbetrieb deshalb statt drei gleich vier Forstwirtazubis einstellt. Herzlich begrüßte er auch Viviane Fischer als neue Kollegin und Auszubildende zur Bürokauffrau im Forstbetrieb Flossenbürg.

Gemeinsam arbeiten alle für das Wohl des Waldes und damit für eine nachhaltige Zukunft, die im besonderen Maß auch künftigen Generationen zugutekommt. Die Unternehmenskultur des Forstbetriebs sei werteorientiert, familiär, bodenständig und mit einem ausgeprägten WIR-Gefühl. Sichtlich stolz berichtete Bösl, dass sich die drei ausgelernten Azubis in den letzten Wochen einer sehr anspruchsvollen Gesellenprüfung unterzogen haben.

Wichtigkeit der Wälder

Neben den schriftlichen Prüfungen stellten sie auch in der Praxis ihre Fähigkeiten unter Beweis. Alle drei haben die Forstwirtprüfung bestanden und erhalten einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei den Bayerischen Staatsforsten. Nachdem er Leon Gnan aus Neuhaus/Pegnitz und Max Rieger aus Schönsee die Urkunden überreicht und ihnen die Glückwünsche und den Dank des Forstbetriebs übermittelt hatte, freute es ihn ganz besonders, Raphael Karl aus Eslarn die Freisprechungsurkunde zu geben.

Dazu erhielt er einen Gutschein, mit dem er seine „private Waldarbeiterwerkzeugbank“ vergrößern könne. Der frisch gebackene Forstwirt schloss seine Prüfung aus insgesamt 98 Prüfungsteilnehmern als Bester in ganz Bayern ab. Dem jungen Mann wurde seine Liebe zum Wald und Forst schon mehr oder weniger in die Wiege gelegt, seine beiden Opas waren als Waldbauern oder mit einer eigenen Drechslerei fest mit dem Wertstoff Holz verbunden.

Zoigltermine
Zoigltermine

Raphael Karl kann sich gut vorstellen, sich zum Forstwirtschaftsmeister weiterzubilden. Dr. Stephan Oetzinger beglückwünschte den Bayern Besten sowie die Absolventen und begrüßte es, dass der Nachwuchs für diesen Zukunftsberuf für das nächste Ausbildungsjahr bereits in den Startlöchern steht. Als Schwiegersohn eines Waldbauern wisse er um die Wichtigkeit des Waldes und um das „Heimatgestalten“.

Klimasicherer Arbeitsraum

Der Arbeitgeber „Bayerische Staatsforsten“ sei regional verwurzelt. Seine Arbeit ist es, den Kulturraum klimasicher und klimaresistent zu stärken. Der Rohstoff Holz ist in Energiegewinnung und Nachhaltigkeit mehr als wichtig und schützenswert. Bürgermeister Reiner Gäbl gratulierte den Jungforstwirten zu ihren Leistungen und wünschte, dass sie weiterhin Freude am Werk sowie eine gute Karriere haben.

Mit dem Betriebshof Tillyschanz sei eine wirklich gute Weiternutzung am ehemaligen Grenzübergang gelungen. Das Eslarner Marktoberhaupt unterstrich die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb. Sein Dank gilt den Verantwortlichen im größten Ausbildungsbetrieb des Marktes. Mit der fundierten Ausbildung seien die jungen Menschen den aktuellen Anforderungen der Berufswelt gewachsen.