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Steinhilber
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Die Offene Behindertenarbeit des ARV ist ein Segen für viele Menschen

[Advertorial] Weiden. Seit 2010 bietet die Offene Behindertenarbeit des ARV Oberpfalz in Weiden Freizeitaktivitäten für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Bei den vielfältigen Aktivitäten steht immer die Inklusion im Mittelpunkt.

Die Offene Behindertenarbeit des ARV ist ein Segen für viele Menschen

Manuela Da Ros und Lydia Wetzel haben gut zu tun. Die Gesundheitspsychologin und die Diplom-Sozialwirtin sind verantwortlich für die Offene Behindertenarbeit (OBA) beim ARV Oberpfalz. Zusammen mit einigen Ehrenamtlichen kümmern sie sich um ihre Kundinnen und Kunden, planen Veranstaltungen, organisieren Ausflüge und Reisen. Das Angebot für die Gäste ist vielfältig: von diversen Ausflügen über die „Sonneninsel“ im 1. Stock des ARV-Gebäudes bis zum „BeOBAchter“, dem jährlich erscheinenden ARV-Magazin für Menschen mit und ohne Behinderung – das OBA-Team steht für vorbildliche Inklusion.

„Niemand wird hier ausgeschlossen“

Der ARV Oberpfalz beschreibt seine Arbeit wie folgt: „Zum Menschsein gehören Stärken und Schwächen… Niemand soll ausgeschlossen werden. Bei uns steht OBA auch für OHNE BARRIEREN AKTIV. Denn: Manchmal ist Dabeisein gar nicht so einfach, wenn Stufen den Weg versperren. Wenn Texte unverständlich sind. Wenn andere vergessen, dass nicht jeder sehen und hören kann. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, diese Probleme zu lösen…“

Die Offene Behindertenarbeit (auch „Offene Hilfen“ genannt) ist ein Beratungs-, Freizeitgestaltungs- und Familienentlastungsangebot, das im gesamten Freistaat nach identischen Standards installiert ist. Zielgruppe der Offenen Hilfen sind Menschen mit körperlicher, kognitiver, psychischer oder sonstiger Behinderung. Für diese unterschiedlichen Zielgruppen werden verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten und Veranstaltungen angeboten. Das Projekt wird aus Mitteln des Bezirks Oberpfalz und des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

Susi sitzt in London im Café und isst Kuchen. Kommt der Ober, will abräumen und fragt: „Are you finish?“ Antwortet Susi stolz: „No, I am German!“

Reise-Witz von Gregor

Ein Segen für Betroffene

Die OBA des Allgemeinen Rettungsverbands (ARV) Oberpfalz ist für viele Betroffene ein Segen. Hier finden sie Abwechslung, pflegen Kontakte, beschäftigen sich mit Dingen, die Freude machen, und die den Alltag bewusst erlebbar machen. Insgesamt fast 180 Menschen nutzen den Dienst des ARV. Sie kommen hauptsächlich aus Weiden und Neustadt/WN, aber auch aus weiteren benachbarten Regionen. Das Angebot der ARV-OBA ist breit gefächert. In der Sonneninsel oder beim „Kaffehaferl“ sitzt man bei Kaffee und Kuchen gemütlich zusammen, bastelt, unterhält sich oder schaut auch mal Dias oder Filme.

Sehr beliebt sind natürlich die Exkursionen und Ausflüge. Ob Tier- und Naturpark, Keramikmuseum und Regionalbibliothek in Weiden, Flughafen und Eisenbahnmuseum Nürnberg, Drachenhöhle in Furth im Wald, Kloster Weltenburg, Brombachsee, Bodenmais, Churpfalzpark Loifling, und, und, und… Das Angebot der OBA ist derart abwechslungsreich, dass kaum Wünsche offenbleiben.

Foto: ARV Oberpfalz
Foto: ARV Oberpfalz
Foto: ARV Oberpfalz
Foto: ARV Oberpfalz
Foto: ARV Oberpfalz
Foto: ARV Oberpfalz

ARV-Markenzeichen BeOBAchter

Ein Markenzeichen der OBA beim ARV Oberpfalz ist die jährlich erscheinende Zeitschrift „BeOBAchter“. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten hier zusammen, wählen gemeinsam einen Titel für die jeweilige Ausgabe, bringen eigene Ideen und Erfahrungen ein. Die Autorinnen und Autoren berichten in Text und Bild über die spannenden Reisen und Ausflüge, vermitteln Wissenswertes und geben wertvolle Informationen und praktische Tipps für das tägliche Leben.

Spedition Wagner
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Die BeOBAchter-Ausgabe 2025 (links) und das Exemplar von 2013, in dem der damalige Bürgermeister Jens Meyer ein Interview gegeben hat. Foto: Udo Fürst

Willkommen ist jeder bei den Veranstaltungen der Offenen Behindertenarbeit, auch Menschen, die keine Behinderung haben, „schließlich arbeiten wir integrativ und inklusiv“, erklärt Lydia Wetzel. „Für uns sind die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr wichtig“, betont Manuela Da Ros. Denn nicht nur für die Teilnehmer sei es schön, neue Gesichter kennenzulernen, gemeinsam etwas zu schaffen und sich auszutauschen, auch jedem ehrenamtlichen Helfer werde durch die Offene Behindertenarbeit ermöglicht, noch etwas mehr auf seinem Lebensweg mitzunehmen.

Selbstbestimmung hat oberste Priorität

Bayern bekennt sich zur UN-Behindertenrechtskonvention mit dem Ziel, die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung jeden Alters weiter zu verbessern und insbesondere eine möglichst selbstbestimmte, selbstständige und unabhängige Lebensführung in einem selbst gewählten persönlichen Umfeld zu gewährleisten.

Die Dienste der Offenen Behindertenarbeit (OBA) tragen diesem Prinzip in beispielhafter Form Rechnung. Sie unterstützen damit auch den in der UN-Behindertenrechtskonvention niedergelegten Gedanken der Inklusion in idealer Weise. Seit 1988 fördert der Freistaat Bayern im Rahmen von Richtlinien diese regionalen und überregionalen Beratungs- und Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung, die:

  • die ambulante Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung von Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit sicherstellen,
  • Menschen mit einer Behinderung bei der Führung eines selbstständigen und selbstbestimmten Lebens helfen und
  • die Familien, zu denen Angehörige mit Behinderung zählen, unterstützen und entlasten.