Dokumentarfilm Achtundzwanzig bewegt Publikum in Weiden
Dokumentarfilm Achtundzwanzig bewegt Publikum in Weiden
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen fand im Neue-Welt-Kino Weiden ein Kino-Event mit dem Film „Achtundzwanzig – Der Weg entsteht im Gehen“ statt.
Schulklassen im Gespräch mit der Regisseurin
Schüler und Schülerinnen waren mit ihren Lehrpersonen gekommen, um den Film anzuschauen und mit der Regisseurin Cornelia Grünberg, die aus Berlin angereist war, zu sprechen. Am Abend lief der Film dann noch einmal im Kinoprogramm unter der Rubrik „Besonderer Film“. Auch hier war die Regisseurin anwesend.
Die Regisseurin Cornelia Grünberg begleitete vier junge Frauen und ihre Kinder 15 Jahre lang. Daraus sind bisher drei Filme entstanden: „VIERZEHN – Erwachsen in neun Monaten“, „ACHTZEHN – Wagnis Leben“ und jetzt der dritte Teil „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“.
Lebenswege junger Mütter im Fokus
Der Film erzählt das dramatische Auf und Ab im Leben von vier jungen Frauen, die durch ihre Entscheidung für ihre Kinder vor große Aufgaben gestellt wurden. Seither mussten sie um Respekt und Anerkennung ringen, für sich und ihre Kinder. Dennoch haben sie alle ihren Weg gefunden – auf ganz unterschiedliche Weise, jede für sich.
Im Jahr 2023 wurden die Kinder 14 Jahre alt – so alt wie ihre Mütter, als sie zur Welt kamen. Der Film „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“ blickt zurück auf die Zeit, als alles begann, als die jungen Frauen ihre Entscheidung trafen, die Kinder zu bekommen und so jung die Verantwortung für ein Menschenleben zu übernehmen. Damit veränderte sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Es wird gezeigt, wie sie mit diesen Herausforderungen umgegangen sind und heute leben. Erstmals kommen auch die Kinder zu Wort, die heute Teenager sind – wie ihre Mütter damals.
Bewegende Reaktionen und Abschluss der Langzeitdokumentation
In der Diskussion zeigte sich, dass die Zuschauer und Zuschauerinnen sehr berührt von der Geschichte und der Dokumentation waren – vom Mut der jungen Frauen und von deren Lebensgeschichte. Cornelia Grünberg berichtete über die Motivation und Idee des Dokumentarfilms, über die lange Zeit der Begleitung der vier jungen Frauen und die sehr intensive Beziehung zu den Protagonistinnen und ihren Kindern. Wie sie betonte, ist der Film nun der Abschluss der Langzeitdokumentation.
Die Kinoaktion fand mit Unterstützung des Teams des Neue-Welt-Kinos und des Ladies Circle 66 statt.
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