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Stadt TIR/MuseumsQuartier – James Rizzi
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Ein Geburtstag voller Erinnerungen und Kinderlachen

Kirchenthumbach. Mit Liedern, Tänzen und einer Reise durch die Geschichte des Hauses feierte das Kinderhaus St. Elisabeth sein 25-jähriges Bestehen. Wegen der hohen Temperaturen wurde das Programm kurzerhand angepasst.

Ein Geburtstag voller Erinnerungen und Kinderlachen

Das Kinderhaus Kirchenthumbach blickte bei seiner Jubiläumsfeier auf ein Vierteljahrhundert voller Gemeinschaft, Entwicklung und fröhlichem Kinderlachen zurück. Foto: Petra Lettner
Bei dem Festgottesdienst haben Kinderhausteam und die Kinder mit ihren Stimmen die Kirche zum Klingen gebracht. Foto: Petra Lettner
Beim Nachmittagsprogramm wurde die 25-jährige Geschichte des Kinderhauses erzählt und gespielt. Hier der Einzug der Krippenkinder als „Bauarbeiter“. Foto: Petra Lettner
Auf der Bühne wurde gehämmert, gewerkelt und gestrichen. Die „Jüngsten“ zeigten, wie das neue Kinderhaus entsteht. Foto: Petra Lettner
Auch die „Wichtel-Krippenkinder“ wuselten flink und fröhlich auf der Bühne. Foto: Petra Lettner

Die hochsommerlichen Temperaturen machten den Verantwortlichen einen Strich durch die ursprüngliche Planung. Aufgrund der vorhergesagten Hitze wurde das Programm zum 25-jährigen Jubiläum des Kinderhauses Kirchenthumbach kurzfristig angepasst. Statt im Freien begann die Feier um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Viele Kinderstimmen beim Festgottesdienst

Die Kinder des Kinderhauses gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit und begeisterten die zahlreichen Besucher mit ihren Liedern. „Das Kinderhaus feiert Geburtstag“, erklärte Pater Johannes Bosco und hatte für die Mädchen und Jungen eine besondere Überraschung dabei: Ein rot eingepacktes Geschenk. Geöffnet werden durfte das Geschenk allerdings noch nicht. Erst am Montag durften die Kinder nachsehen, was sich darin verbirgt. Zusätzlich legte der Pfarrer ein Kuvert dazu – verbunden mit der Einladung, dass sich die Kinder und das gesamte Team gemeinsam ein Eis gönnen sollen.

„Schweinsbron mit Gnedl“

Im Anschluss waren alle Gäste zum Mittagessen ins Pfarrheim eingeladen. Dort servierte die Rot-Kreuz-Gemeinschaft Schweinebraten mit Knödel und Salat. Zwar bot das Pfarrheim angenehme Kühle, dennoch blieben aufgrund der Programmänderung und der hohen Temperaturen einige Stühle leer.

Eine Reise durch die Geschichte

Nach einer ausgedehnten Siesta wurde das Jubiläum am Nachmittag im schattigen Garten des Kinderhauses fortgesetzt. Durch das abwechslungsreiche Programm führte die Leiterin Daniela Dimler. In ihrer Moderation nahm sie die Gäste mit auf eine Reise durch die 25-jährige Geschichte des Kinderhauses. „Vor 25 Jahren begann diese Geschichte“, sagte sie und erinnerte an den Bau des Hauses. Passend dazu marschierten die Krippenkinder mit Warnwesten und Schutzhelmen ein und hämmerten und sägten symbolisch auf der Bühne.

Alles Begann mit vier Gruppen

Danach zogen nach und nach die einzelnen Gruppen ein und stellten sich mit Tänzen und Gesang vor. Zunächst kamen die Kindergartenkinder der Regenbogengruppe, gefolgt von Sternen-, Wolken- und Sonnengruppe. Jede Gruppe präsentierte einen eigenen Tanz. „Aus all diesen Räumen und Farben wurde ein Ort zum Spielen, Lachen, neue Freundschaften knüpfen und zum Großwerden – das Kinderhaus“, fasste Dimler die Entwicklung zusammen.

Den Anforderungen der Zeit gestellt

Auch die Erweiterungen der vergangenen Jahre fanden ihren Platz im Programm. 2008 zogen die Schulkinder mit „rauchenden Köpfen“ in das Kinderhaus ein. Nach einem Anbau kam die Krippengruppe Glühwürmchen hinzu. Sie sind zwar klein, aber sie können ganz hell leuchten. Später folgten die Wichtel, die flink und fröhlich im Haus unterwegs sind. Im Jahr 2021 gesellten sich schließlich die Bienen dazu, die seither täglich emsig summen und brummen. Komplettiert wird das Angebot durch die Mondgruppe.

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Vielfalt und gelebte Gemeinschaft

Besonders stolz ist das Kinderhaus auf ihre 146 Kinder, die von 30 Personen betreut und versorgt werden. Die Kinder kommen aus 25 verschiedenen Orten und bislang sind zehn Nationen ein- und ausgegangen – ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und gelebte Gemeinschaft.

Kinder und Besucher hatten Spaß

Nach den Aufführungen ließen die zahlreichen Besucher das Jubiläum in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Im Schatten der Bäume genossen sie kühle Getränke, die der Burschenverein ausschenkte, oder alkoholfreie Cocktails der Ministranten. Dazu gab es Bratwürste, Schnitzelsandwiches und Pommes.

Die Kinder spielten im Schatten der Spielstraße, oder ließen sich einen Ballon vom Clown modellieren.

Geburtstag gebührend gefeiert

So klang ein Jubiläumsfest trotz großer Hitze in entspannter und fröhlicher Stimmung aus – ganz im Sinne des Kinderhauses, das seit 25 Jahren Kinder begleitet, fördert und ein Stück Heimat schenkt.