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Ein Platz zum Lauschen und Verweilen - die Gunter-Hannig-Bank im Wald bei Weiden

Weiden. Ein besonderes Geschenk zum bevorstehenden Ruhestand: Das Team der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge widmet seinem langjährigen Leiter Gunter Hannig eine liebevoll gestaltete Sitzbank. Gemeinsam mit dem Oberpfälzer Waldverein Weiden entstand damit ein Ort der Ruhe und Besinnung oberhalb der Stadt.

Ein Platz zum Lauschen und Verweilen - die Gunter-Hannig-Bank im Wald bei Weiden

Gunter Hannig (links) und Reinhold Stock stoßen auf die neue Bank des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Weiden, an. Foto: Ursula Breinbauer

Mit viel Herzblut, Einfühlungsvermögen und einem offenen Ohr für die Anliegen anderer hat Gunter Hannig über drei Jahrzehnte hinweg die Beratungs- und Therapiearbeit in der Jugendhilfe geprägt. Nun, kurz vor seinem wohlverdienten Ruhestand, möchte sich sein Team auf ganz besondere Weise bei ihm bedanken: mit einer Sitzbank, die seine Verbundenheit zur Natur und seine menschliche Art symbolisiert.

Kam als junger Psychologe aus Heinsberg

Seine berufliche Laufbahn in der Oberpfalz begann 1994. Damals kam Hannig als junger Psychologe aus Heinsberg in Nordrhein-Westfalen nach Weiden, wo er sowohl beruflich als auch privat eine neue Heimat fand. Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien erfüllte ihn von Anfang an und wurde zu einer Aufgabe, die ihn über viele Jahre begleiten sollte.

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Seit 2015 leitet er die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Katholischen Jugendfürsorge. In dieser Funktion ist er aus Weiden und dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab längst nicht mehr wegzudenken. Mit seiner toleranten, feinfühligen und zugewandten Art hatte er über 30 Jahre hinweg für mehrere Generationen ein offenes Ohr. Als geschätzter fachlicher Ansprechpartner war und ist er in zahlreichen Bereichen der örtlichen Familien- und Jugendarbeit bekannt.

Wandern und Naturverbundenheit

Obwohl Hannig erst am 1. Dezember 2026 im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung von vielen Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet wird, wollte sich sein Team schon jetzt mit einer besonderen Geste erkenntlich zeigen. Seine Hobbys, das Wandern und seine Naturverbundenheit, aber auch sein Interesse am Menschen sowie seine besondere Fähigkeit zuzuhören, gaben den Anstoß für das Geschenk.

Mehr Zeit für sich selbst

Gemeinsam mit dem Oberpfälzer Waldverein Weiden entstand die Idee, eine Ruhebank zu stiften, die all diese Eigenschaften widerspiegelt. Gleichzeitig verbinden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit einen herzlichen Wunsch: Hannig möge sich im neuen Lebensabschnitt mehr Zeit für sich selbst und seine Familie nehmen und natürlich auch seine neue Rolle als Opa genießen.

Gunter-Hannig-Bank

Unter dem Motto „Ein Platz zum Lauschen und Verweilen“ lädt die Gunter-Hannig-Bank nun im Wald oberhalb von Weiden, bei der Kapelle zur Heiligen Staude, zum Innehalten ein. Sie soll dem künftigen Ruheständler Freude bereiten und zugleich allen Spaziergängerinnen und Spaziergängern einen Ort bieten, an dem sie die Natur genießen, zur Ruhe kommen und für einen Moment den Alltag hinter sich lassen können.

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Reinhold Stock: Schreiner und „Bankerlwart“

Für die handwerkliche Umsetzung sorgte Reinhold Stock, Schreiner und „Bankerlwart“ des Oberpfälzer Waldvereins Weiden. Mit der liebevoll gestalteten Sitzbank hat er zuglich die erste Bank-Patenschaft des Vereins verwirklicht.

Bank-Patenschaften neues Angebot des OWV-Zweigvereins Weiden

Dieses neue Angebot des OWV Weiden bietet eine schöne Möglichkeit, sich zu engagieren und besondere Plätze in der Natur zu schaffen. Bank-Patenschaften sind ausdrücklich willkommen und können gerne beim Oberpfälzer Waldverein Weiden angefragt werden.

Geschenk zum Ruhestand

So ist mit der Gunter-Hannig-Bank weit mehr als ein Geschenk zum Ruhestand entstanden: ein Ort der Ruhe, der Begegnung mit der Natur und des bewussten Verweilens. Ganz im Sinne eines Menschen, der selbst über Jahrzehnte hinweg für andere da war.