Gemeinschaft statt Einsamkeit: Caritas Tagespflege gedenkt verstorbener Gäste
Gemeinschaft statt Einsamkeit: Caritas Tagespflege gedenkt verstorbener Gäste
Normalerweise kommt Kaplan Adam Karolczak die Tagespflege Einrichtung in Pleystein besuchen, um mit den dortigen Gästen Gottesdienst zu feiern. Mitte Oktober war es umgekehrt: Die Gäste der Tagespflege kamen mit den Pflegekräften der Caritas zum Trauergottesdienst in die Stadtpfarrkirche Pleystein, um der verstorbenen Gäste zu gedenken.
Familie ein wichtiger Bestandteil
Viele Hinterbliebene folgten der Einladung und nahmen gerne an dem emotionalen Gottesdienst teil, der von der Veeh-Harfen-Gruppe Neustadt musikalisch untermalt wurde. Kaplan Koralczak und die Tagespflegegäste würdigten gemeinsam das Andenken an alle 33 Seniorinnen und Senioren, die seit 2020 verstorben sind. Dabei freut es Leitung Elke Frauenreuther besonders, dass so viele Angehörige der Einladung gefolgt sind. Schließlich ist der Kontakt zur Familie ein wichtiger Bestandteil, denn gemeinsam wird für das Wohl der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren gesorgt.
Enge Bindung mit den Pflegekräften
Viele der verstorbenen Gäste waren über mehrere Jahre hinweg Teil der Tagespflegeeinrichtung, wodurch enge Bindungen zwischen den Gästen und auch den Pflegekräften entstanden sind. Ein inspirierendes Beispiel hierfür war eine 99-jährige Besucherin, die bis zuletzt die Tagespflege besuchte. Ihr Geheimrezept für Vitalität war einfach: Gemeinschaft statt Einsamkeit! Die Tagespflege bietet ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, das von Spielen über Kochen bis hin zu Bewegung reicht.
Der Trauergottesdienst war unter anderem auch der verstorbenen Seniorenbeauftragten Edeltraut Höhne gewidmet, die sich sehr für die Tagespflege engagierte. Zusammen mit ihrem „Stammtisch Edeltraut“ wurden oft Ausflüge und Kaffeekränzchen unternommen. Ebenso gedachte das Team der Caritas einer verstorbenen Mitarbeiterin.


