Glaube und Gemeinschaft: 44 Pilger erreichen Mariahilfberg
Glaube und Gemeinschaft: 44 Pilger erreichen Mariahilfberg
In den frühen Morgenstunden des Samstags begaben sich 44 Pilger bei optimalen Wetterverhältnissen auf eine spirituelle Reise von Weiherhammer zum Mariahilfberg nach Amberg. Die Wallfahrt, die sich über eine Distanz von 25 Kilometern erstreckte und um 2.30 Uhr begann, war nicht nur ein körperliches, sondern auch ein tiefgreifendes geistliches Erlebnis für die Teilnehmer.
Ein Marsch voller Hoffnung und Gebet
Bei ihrer Ankunft am Mariahilfberg, einem Ort tiefer Spiritualität und Besinnung, führt die Gruppe ein Gebet an, das die enge Verbindung zwischen ihrem Lebensweg und dem der Gnadenmutter verstärkte. “Dein Leben war nicht anders als das unsere, gezeichnet von Arbeit und Sorge, Freude und Leid. Du kannst mitfühlen, und wir sehen in dir eine Schwester im Leben”, so das ergreifende Gebet, geleitet von Pilgerführer Thomas Rauch. Dies unterstreicht die tiefe spirituelle Bindung, die die Pilger zu Maria, der Mutter Jesu, empfinden, und ehrt sie als Unserer Lieben Frau von Mariahilf, die in schwierigen Zeiten Beistand und Trost spenden kann.
Die spirituelle Reise wurde durch das Engagement der örtlichen Feuerwehr, die für die verkehrstechnische Absicherung sorgte, und die herzliche Bewirtung mit Kuchen, Kücheln und Getränken während der Pausen, weiter unterstützt. Die Feierlichkeiten gipfelten in einem feierlichen Gottesdienst in der Bergkirche, der durch den “Grüssauer Marienrufen” eingeleitet und durch den Männerdreigesang sowie die Saitenmusik von Alfons Bogner und Alfred Liedl mit der “Waldlermesse” und dem Wallfahrerlied bereichert wurde.
Inspirierende Glaubensbotschaften
Besonders erwähnenswert sind die inspirierenden Worte von Pater Clemens Swierz während des Gottesdienstes, die einen bleibenden Eindruck bei den Teilnehmern hinterließen. “Lassen wir uns von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit inspirieren, denn ihre Bereitschaft, alles für Christus zu geben, ist auch eine Ermutigung, unseren Glauben zu leben und zu bezeugen, in guten wie in schweren Zeiten”, so Pater Swierz. Ebenfalls hob der Geistliche den heiligen Wolfgang hervor, dessen 1.100. Geburtstag im Jahr 2024 gefeiert wird, als leuchtendes Beispiel für wahre Nachfolge Jesu, verwurzelt in Treue und Vertrauen auf Gott.
Nach der Eucharistiefeier und dem gemeinsamen Gesang des Liedes von der Schwarzen Madonna waren kühle Getränke und Bergwürstl bei mittlerweile 30 Grad eine willkommene Stärkung für die Pilger.


