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Kindergarten in Floß nach Sanierung bezogen

Floß. Die Evangelische Gemeindediakonie dankt den vielen Helfern: Der Kindergarten „Unterm Regenbogen“ ist nach knapp drei Jahren Bauzeit erweitert und saniert, Außenanlagen folgen, dann soll die kirchliche Segnung erfolgen.

Floß. Die Evangelische Gemeindediakonie dankt den vielen Helfern: Der Kindergarten „Unterm Regenbogen“ ist nach knapp drei Jahren Bauzeit erweitert und saniert, Außenanlagen folgen, dann soll die kirchliche Segnung erfolgen.
Noch in diesem Jahr wird die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ den kirchlichen Segen erhalten. Foto: Fred Lehner

Kindergarten in Floß nach Sanierung bezogen

Gemeindediakonie dankt Helfer

Kindergarten „Unterm Regenbogen“ bezogen

In der nunmehr 126-jährigen Vereinsgeschichte der Evangelischen Gemeindediakonie wird die knapp dreijährige Bauzeit von 2022/2025 für die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ einen besonderen Platz einnehmen. Das Bauwerk ist fertiggestellt und bezogen, jetzt warten noch die Außenanlagen auf eine Neugestaltung, und dann kann das gesamte Bauwerk offiziell auch kirchlich gesegnet werden.

Gemeinschaftswerk und behördliche Auflagen

Dass damit die satzungsgemäßen Aufgaben in der Förderung der Kinderpflege erfüllt wurden, stellte Vorsitzender Manfred Venzl beim Helferfest vor Kurzem im Gasthaus „Weißes Rössl“ heraus. Die Gemeindediakonie habe Wort gehalten und all jenen Dank und Anerkennung gesagt, die mit dabei waren und Hand anlegten. Und das waren nicht wenige. Venzl sprach von einem Gemeinschaftswerk und der Erfüllung behördlicher Auflagen und Forderungen. Notwendig waren die Erweiterung und Sanierung des bestehenden Gebäudetrakts. Damit verbunden war die Errichtung einer vierten Kindergruppe.

Allein die Vorbereitungszeit bis zur Baugenehmigung nahm wider Erwarten eine längere Zeit in Anspruch. An Ostern 2024 wurde mit der Räumung und Auslagerung des Kindergartens in das evangelische Gemeindehaus begonnen. Die Kirchengemeinde St. Johannes Baptista und Pfarrer Wilfried Römischer waren zu jeder Zeit bereit, der Gemeindediakonie zur Seite zu stehen. Fleißige Hände haben an der Auslagerung des Kindergartens tatkräftig mitgewirkt. Während der Bauzeit gab es viele unvorhergesehene Umstände, die überwunden werden mussten. Geduld war angesagt.

Baugrund, Archäologie und Verzögerungen

Dabei spielte die Benutzung des Baugrunds eine besondere Rolle. Teile des aufgelassenen Friedhofs an der Pfarrkirche mussten benutzt werden, die erst nach archäologischen Untersuchungen freigegeben wurden. Damit ergab sich nach drei Baueinstellungen eine Bauzeitverlängerung, die den Gesamtablauf der Bauzeit erheblich erschwerte. Nicht nur eine Bauzeitverschiebung, auch eine Erhöhung der Baukosten waren mit diesen Umständen verbunden.

Immer wieder zeigte sich, dass der Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer großartig war. Das galt bei den Reinigungsarbeiten ebenso wie bei den jeweils notwendigen Umzügen des Kindergartens. „Ende gut, alles gut“, hieß es im Herbst vergangenen Jahres, als die Kinder wieder in ihr vertrautes Heim einziehen konnten. Das alles wäre ohne die Mithilfe vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen, freute sich Venzl. Auch die Verkehrsteilnehmer zur anliegenden Friedhofsanlage brachten viel Verständnis und Geduld auf, zumal die Parksituation während der Bauzeit immer schwieriger wurde.

WITRON – Osterferien
WITRON – Osterferien

Außenanlagen und Photovoltaik

Das Gesamtbauwerk geht jetzt dem Ende zu, doch es gebe noch viel zu tun. Venzl berichtete über die Neugestaltung der Außenanlagen rund um den Kindergarten. Dabei komme der Gemeindediakonie die Benutzung des Pfarrgartens am Gemeindehaus sehr zugute. Berichtet hatte der Vorsitzende, dass der Aufbau einer Photovoltaikanlage ebenfalls beschlossen wurde.

Vorsitzender Manfred Venzl (Im Hintergrund stehend) bei seinen Dankesworten. Foto: Fred Lehner

Breite Unterstützung aus Gemeinde und Elternschaft

Einmal mehr bleibt festzuhalten, dass von einem Gemeinschaftswerk gesprochen werden kann. In den Kreis der Helferinnen und Helfer schlossen sich neben der Kirchengemeinde und dem Markt die Leitung des Kindergartens mit Kristina Schaller und Heidi Hippmann, Pfarrer Wilfried Römischer, Bürgermeister Robert Lindner und die Vertreter des gemeindlichen Bauhofs ebenso wie die Vertreter der Kinderelternbeiräte und die Vorstands- und Ausschussmitglieder der Gemeindediakonie ein.

Es gab aber auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohne zu zögern Hand angelegt haben. Die Eltern der Kinder haben sich dabei besonders ausgezeichnet. Das Dankeschön der Gemeindediakonie drückte Venzl durch die Einladung zu einer gemeinsamen Zusammenkunft mit Abendessen aus. Was dem Vorsitzenden besonders schmeckte, war die Tatsache, dass die angesetzten Gesamtbaukosten von rund 1,6 Millionen Euro kaum überschritten werden. Und das trotz der erhöhten Kosten bei der Verlagerung der alten Grabstellen durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Immerhin ein Aufwand von bis zu 150.000 Euro.

Lob des Bürgermeisters

Für Bürgermeister Robert Lindner war es selbstverständlich, sich den Dankesworten des Vorsitzenden anzuschließen. Er sprach von einer blendenden Arbeit zum Wohle der Kinder und des Bauherrn. Hier habe sich auch die Kirchengemeinde verdient gemacht. Die erbrachten Leistungen und Hilfen können sich sehen lassen. Manfred Venzl habe ein großes Verdienst.

Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, sodass die kirchliche Segnung des gesamten Bauwerks auch zu dieser Zeit erfolgen kann.