Kinderkrebshilfe: Unbürokratische Unterstützung für 131 Familien
Kinderkrebshilfe: Unbürokratische Unterstützung für 131 Familien
“Es war auch für mich sehr emotional und belastend”, beschrieb der Vorsitzende der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord, Herbert Putzer, die jeweiligen Kontaktaufnahmen mit den Eltern schwerkranker Kinder. “Trotzdem, bei allem Leid, Kummer und Sorgen bei den Familien gibt es manchmal kleine Lichtblicke.” Dem Vorstand sei es sehr wichtig, nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen und psychosozialen Verhältnisse in den Familien, unbürokratisch zu helfen. “Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig das bestehende Netzwerk, die Zusammenarbeit mit allen Kliniken, Kinderärzten und Wohlfahrtsverbänden ist.”
131 Familien unterstützt
Der Verein unterstützte und betreute im Jahr 2022 insgesamt 131 Familien. 256 Anträge von betroffenen Familien seien an den Verein herangetragen worden, erklärte Vorsitzender Herbert Putzer am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus. Putzer verwies auf unzählige Termine, angefangen bei Spendenübergaben bis hin zu Benefizveranstaltungen, Kinderbürgerfest und ein Treffen mit der Waldfee Pimpernella Pumpelsack.
Insgesamt habe man Familien mit 180.000 Euro unterstützt. Bezahlt worden seien unter anderem die Kosten für Haushaltshilfen, Fahrtkosten zu Kliniken, Nachhilfeunterricht, spezielle Medikamente, Autoreparaturen, spezielle Betten, Fahrräder oder Aufzüge. Auch die Übernachtungskosten für Eltern für Klinikaufenthalte in speziellen Elternhäusern und Urlaubsfahrten für die Familien.
Herbert Putzer bleibt Vorsitzender
Der Verein zählt 615 Mitglieder. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Herbert Putzer, 2. Vorsitzender Andreas Steinl, 3. Vorsitzende Gunda Hagn, Kassier Hartmut Ordnung, Schriftführerin Helene Rolle, Beisitzer Beate Gmeiner, Enrico Gradl, Jutta Harbig, Thomas Mathes, Petra Troppmann und Waltraud Wagner. Kassenprüfer Karl-Heinz Neumann und Bernhard Steghöfer. Dass der Verein aus der nördlichen Oberpfalz nicht mehr wegzudenken sei, unterstrichen Bürgermeister Reinhold Wildenauer, stellvertretender Landrat Albert Nickl und die stellvertretende Landrätin von Schwandorf Birgit Höcherl.


