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Neuer Gästeführerverein in Amberg-Sulzbach geplant

Theuern. Ein neuer Gästeführerverein ist im Landkreis Amberg-Sulzbach in Planung, um die Verbindung zum Bundesgästeführerverband zu erhalten.

Neuer Gästeführerverein in Amberg-Sulzbach geplant

Im Saal des Kulturschlosses Theuern waren nur wenige Plätze frei geblieben. Foto: Lorna Simone Baier
Regina Wolfohr vom Landratsamt Amberg-Sulzbach begrüßt die Gäste. Foto: Lorna Simone Baier
Tanja Weiß erläuterte die Pläne zur Gründung eines Gästeführervereins. Foto: Lorna Simone Baier

Der frühere Gästeführerverein LEO existiert bereits seit einigen Jahren nicht mehr, womit neue strukturelle Lösungen für die Gästeführer erforderlich wurden. Dieses Bestreben erfährt insbesondere durch den jüngsten Abschluss einer Gästeführerausbildung der VHS und eine laufende Ausbildung in Sulzbach-Rosenberg weiteren Nachdruck.

Notwendigkeit des Vereins

Am 28. Februar fand dazu eine gut besuchte Informationsveranstaltung im Kulturschloss Theuern statt, die neben vielen Gästeführern auch Vertreter aus Naturpark, Gemeinden und der Gastronomie sah. Als Rednerin trat Tanja Weiß, die Leiterin des Stadtmuseums von Sulzbach-Rosenberg und erfahrene Gästeführerin auf. Sie skizzierte vor den Anwesenden die Notwendigkeit und die möglichen Ansätze für die Neugründung eines Vereins.

Der neu zu gründende eingetragene Verein soll dem Bundesverband beitreten und seine Vereinsmitglieder dorthin melden. Da der Landkreis aus rechtlichen Gründen keine Organisationsstrukturen übernehmen kann, ist die Vereinsgründung eine notwendige Maßnahme, um die Gemeinschaft der Gästeführer weiterhin zu repräsentieren und zu stärken. Ein Fokus liegt auf der Anforderung einer anerkannten Zertifizierung durch den Bundesverband. Die offizielle Gründung des Vereins wird auf einer separaten Versammlung im Sommer dieses Jahres erwartet.

Forderungen und Verpflichtungen für Gästeführer

Im Zuge dessen appellierte Weiß an die Gemeinden, die Honorare für zertifizierte Gästeführer auf mindestens 50 Euro pro Führung anzuheben, um die Qualität und den Vorbereitungsaufwand der Fachpersonen zu honorieren. Zugleich wurden die Gästeführer zur kontinuierlichen Weiterbildung, insbesondere in didaktischen Kompetenzen, ermutigt.

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