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Schnupperprobe bei Polyphonia gibt Einblick in Chorarbeit

Kirchenthumbach. Schon beim Betreten des Thumbeck-Saals in Kirchenthumbach wurde schnell klar: Bei „Polyphonia“ wird mit Freude gesungen. Aus dem Probenraum drangen fröhliche Stimmen, Gelächter und eine entspannte, einladende Atmosphäre.

Schnupperprobe bei Polyphonia gibt Einblick in Chorarbeit

Eine Chorprobe von Polyphonia mitzuerleben war für Zuhörer sowie einige interessierte Sängerinnen sehr interessant. Foto: Petra Lettner
Volle Konzentration verlangt Dirigentin Anna Gräb (stehend rechts) von den Sängerinnen und Sängern ab, aber alles in entspannter Atmosphäre. Foto: Petra Lettner
Chorleiterin Anna Gräb in Aktion. Sie geht in ihrer Arbeit richtig auf. Foto: Petra Lettner
Die Gesangsprobe startete mit Atemübungen, um die Atemstütze zu aktivieren und die Lungenkapazität zu trainieren. Foto: Petra Lettner

Einige interessierte Zuhörer und Sängerinnen waren der Einladung zur offenen Chorprobe gefolgt – sie kamen aus Kirchenthumbach, Sassenreuth, Eschenbach und Tremmersdorf. Einige von ihnen schnupperten nicht nur zu, sondern nahmen gleich zwischen den Stimmlagen Platz und probierten selbst aus, wie es ist, Teil des Chores zu sein.

Einstiegs- und Aufwärmphase

Chorleiterin Anna Gräb begrüßte alle herzlich und startete mit den rund eineinhalb Stunden Probenzeit. Wie bei jeder Chorarbeit begann alles mit dem richtigen Körpergefühl und der Atmung, um die Atemstütze zu aktivieren und die Lungenkapazität zu trainieren. Es wurde tief ein- und langsam ausgeatmet. Dabei wurde bewusste auf die Bauch- und Zwerchfellatmung geachtet, um dann mit lockerer Haltung und geöffnetem Hals mit einfachen Vokalen „a-e-i-o-u“ auf Tönen zu beginnen. Wichtig ist, die Atmung mit der Stimme zu verbinden, um die Kontrolle zu stärken. Gräb legte besonders Wert auf klare Aussprache und Dynamik (kräftig und leise). Alles geschah im Stehen, um den Klang frei entfalten zu können.

Schwierige Passagen

Anschließend widmete sich der Chor einem bereits bekannten Stück. Immer wieder unterbrach die Chorleiterin, um auf wichtige Details hinzuweisen: präzisere Aussprache, deutliche Betonung, und vor allem die dynamische Gestaltung sollten verbessert werden.

Ausgewogenheit, Klangqualität und Harmonie

Danach begann die Erarbeitung eines neuen Liedes: „Gabriel’s Message“. Zuerst hörten alle gemeinsam in das Stück hinein, dann probten Bass, Tenor, Alt und Sopran ihre Stimmen einzeln. Schritt für Schritt fügte sich schließlich alles zu einem harmonischen Gesamtklang. Für die Gäste war es eindrucksvoll mitzuerleben, wie ein Lied vom ersten Anhören bis zur gemeinsamen Darbietung wächst.

Infos über Chor Polyphonia

Der gemischte Chor „Polyphonia“, der “a Capella” singt, wurde 2021 gegründet – damals mit 22 Sängerinnen und Sängern. Durch berufliche Veränderungen und Umzüge sind es derzeit noch 18 Sänger/innen. Wer Freude am Singen hat, ist herzlich eingeladen, im neuen Jahr vorbeizukommen. Die Proben finden wöchentlich im Wechsel am Sonntag oder Montag von 17.30 bis 19 Uhr im Thumbeck-Saal in Kirchenthumbach statt. Fragen beantwortet der Chor gerne unter info@polyphonia-kirchenthumbach.de. Außerdem präsentiert sich der Chor auf Instagram und Facebook.

Erfolgreiches Jahr geht zu Ende

Zum Abschluss der offenen Probe saßen alle noch bei Glühwein und Punsch zusammen. In gemütlicher Runde ging der Abend in eine kleine Weihnachtsfeier über – ein stimmungsvoller Ausklang, der zeigte, wie sehr Gemeinschaft und Musik hier zusammengehören.

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