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Staatliches Ehrenzeichen in Gold für Herbert Burkhardt

Eschenbach. Ohne freiwillige Feuerwehren geht gar nichts. Die Wehren sind ein Segen für das Land. Darin sind sich bei einem Ehrungsabend für einen „Vorbild-Brandschützer“ Kommunalpolitiker und die Führungskräfte der Wehren einig.

Staatliches Ehrenzeichen in Gold für Herbert Burkhardt

Eine große Feuerwehrfamilie würdigte bei einem Ehrungsabend den 40-jährigen Einsatz ihres Kameraden Herbert Burkhardt (vordere Reihe, 2.v.li.) als aktiver Brandschützer. Die Ehrengäste, unter ihnen Landrat Andreas Meier (li) und Bürgermeister Marcus Gradl (4.v.li.) dankten zudem Ehefrau Anni Burkhardt. Foto: Robert Dotzauer

Die Begegnung in der Freizeitanlage Rußweiher war betont herzlich. Man kennt und schätzt sich. Ein besonderer Schatz war mittendrin, als sich Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Marcus Gradl, die Führungsspitzen der Landkreiswehren und die der Eschenbacher Wehr vor Herbert Burkhardt verneigten.

Seit Januar 1983 im Dienst

Der Eschenbacher ist seit 1. Januar 1983 aktiver Feuerwehrmann. Für seine nunmehr 40-jährige Dienstzeit gab es einen ganzen Löschtank voll Anerkennung und schließlich das staatliche Ehrenzeichen in Gold.

Bürgermeister Marcus Gradl skizzierte den Jubilar als Vorbild des ehrenamtlichen Tuns. Selbstlos Menschen in Not zu helfen, sei der Gipfel aller Mitmenschlichkeit. Maschinist, Atemschutzträger, Gerätewart, Fahnenträger, Beirat im Feuerwehrverein und Ehrungen bis zum höchsten Leistungsabzeichen in Gold-rot: Die Liste des Burkhardtschen Engagements ist lang. Ein wahrer Schatz für die Wehr und ein Held der Stadt, wie der Bürgermeister „mit tiefstem Respekt für eine außergewöhnliche Persönlichkeit“ feststellte.

Zeichen des Dankes

Eine Würdigung, die Marcus Gradl auch auf Ehefrau Anni Burkhardt für Verständnis und Unterstützung ausdehnte. Äußere Zeichen des Dankes waren Gutschein, Urkunde und ein Glaspokal für den Jubilar und Blumen für die Ehegattin. Landrat Andreas Meier nutzte die Feierstunde, um einerseits dem Jubilar im Namen des Freistaates zu danken und andererseits ein starkes Bekenntnis für die Wehren im Landkreis abzulegen. „Bei den riesigen Herausforderungen unserer Zeit sind die Ortsfeuerwehren wichtige Bestandteile des Rettens und Helfens“. Die speziellen Ortskenntnisse und die vielen Spezialisten in den Ortswehren seien Garanten für ein qualifiziertes und hocheffizientes Rettungssystem.

Zur Auszeichnung mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold gehörten die von Staatsminister Joachim Herrmann unterzeichnete Urkunde und ein Gutschein für einen Aufenthalt des Ehepaares Burkhardt im Bayerischen Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain.

Im Namen der Kreisbrandinspektion gratulierte Kreisbrandrat Marco Saller. „Sucht man Patrioten, Idealisten und Optimisten, wird man bei den Feuerwehren fündig“ fasste der „Kommandeur“ der Wehren auf Landkreisebene zusammen. Auch Jubilar Herbert Burkhardt gehöre zu dieser Spezies des verantwortlichen Handelns für Gottes Lohn, mit innerer Überzeugung für eine 24-Stunden Bereitschaft dem Nächsten zuliebe.

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Verbundenheit zum Kameraden

Korbinian Dunzer, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, unterstrich in einem weiteren Grußwort die Verbundenheit der Feuerwehrfamilie zu ihrem treuen Kameraden auch bei schwerer Krankheit, die Herbert Burkhardt tapfer gemeistert habe.