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Trauer in Leuchtenberg um Regina Varnhold

Leuchtenberg. Viele Trauergäste nahmen in St. Margareta Abschied von Regina Varnhold. Die frühere Gemeindemitarbeiterin und Vereinsfrau starb am Josefitag im Klinikum Weiden; Würdigungen hoben Einsatz und Herzlichkeit hervor.

Leuchtenberg. Viele Trauergäste nahmen in St. Margareta Abschied von Regina Varnhold. Die frühere Gemeindemitarbeiterin und Vereinsfrau starb am Josefitag im Klinikum Weiden; Würdigungen hoben Einsatz und Herzlichkeit hervor.
Foto: Josef Varnhold

Trauer in Leuchtenberg um Regina Varnhold

Nach dem Requiem, das Pater Jo Jovilla und Pfarrer Alfons Forster mit den überaus vielen Trauergästen in der Pfarrkirche St. Margareta zelebrierten, wurde Regina Varnhold im Familiengrab auf dem Leuchtenberger Friedhof bestattet. In der Predigt sprach Pater Jo Jovilla den Lebenslauf der Verstorbenen an.

Lebensweg von Regina Varnhold

Sie wurde am 17. Januar 1960 als viertes Kind der Eltern Monika und Josef Jaugstetter in Weiherhammer in die Wiege gelegt. Sie wuchs mit fünf Geschwistern auf und besuchte die Volksschule vor Ort. Danach machte sie zur kaufmännischen Angestellten bei Hosen Blüm in Weiden ihre Ausbildung mit dem Besuch der Berufsschule. Sie pendelte täglich von daheim zum Arbeitsplatz; später war sie bei der Porzellanfabrik Bauscher tätig.

1981 lernte sie in Leuchtenberg ihren Josef kennen und am 31. Mai 1986 wurden sie standesamtlich in Leuchtenberg getraut. Kirchlich fand die Hochzeitsmesse in der Pfarrkirche Hl. Familie in Weiherhammer statt und durch die Heirat kam sie nach Leuchtenberg. Die Ehe wurde mit den Töchtern Corinna und Marina größer, und neben der Erziehung war sie in Weiden bei den Armen Schulschwestern beschäftigt.

Engagement in Familie und Vereinen

Sie unterstützte auch ihren Mann bei dessen Ehrenamt als Vorsitzender des Männergesangvereins „Liederkranz“. Später pflegte sie noch ihre Schwiegereltern und die Tante ihres Mannes, als sie Hilfe benötigten. Ihr wurde nichts zu viel, und es war für sie keine Belastung, sondern Selbstverständlichkeit. Ihr Mann Josef unterstützte sie auch dabei, und gemeinsam machten sie gerne Reisen sowie sehr viele Radtouren.

2021, kurz bevor sie in Rente ging, erhielt sie die Diagnose Krebs; nach Rückschlägen ging es immer wieder aufwärts. Viel Freude hatte sie mit ihren Enkeln Timo, Lina und Paul, die sie miterziehen durfte, aber leider konnte sie ihren vierten Enkel, der im Juni geboren wird, nicht mehr erleben. Sie war stets ein gern gesehenes Mitglied und immer guter Laune; auch als ihre Krankheit sie schon fest im Griff hatte, verzweifelte sie nie und war stets voller Hoffnung. Am Josefitag schlief sie im Klinikum Weiden, im Beisein ihres Mannes und ihrer Familie, ein.

Dank und Würdigung

Für den FCN-Fanclub dankte Vorsitzender Helmut Süß, für die Gymnastikgruppe Marga Schieder-Beierl und für den Oberpfälzer Waldverein Andrea Krapf. Sie alle würdigten ihre humorvolle Art und ihre aktive Treue und Hilfsbereitschaft bei den Vereinen. Bürgermeister Anton Kappl dankte der ehemaligen Mitarbeiterin Regina Varnhold für ihre treuen, verantwortungsbewussten Dienste in der Marktgemeinde. Sie war stets eine korrekte Mitarbeiterin und das fast zwei Jahrzehnte (2004 bis zum Renteneintritt 2022). Sie stellte ihre Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit, geprägt von Pflichtbewusstsein, Flexibilität und Verlässlichkeit, so das Gemeindeoberhaupt.

Spedition Wagner
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Musikalische Gestaltung des Requiems

Das Requiem wurde gesanglich und instrumental in der vollbesetzten Kirche von Alexander und Heidi Völkl umrahmt. Der Männergesangverein „Liederkranz“ sang zum Dank für ihre stete Unterstützung und zum Abschied das Lied „Irischer Segensgruß“.