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Bauausschuss Grafenwöhr: Wieder Müll an den Containereinfriedungen

Grafenwöhr. Wieder einmal wurde Müll an den Containerstandorten rechtswidrig entsorgt. Dies bringt Stadträtin Conny Spitaler im Bauausschuss zur Sprache. Oft, aber nicht nur, soll dieser aus der Amerikanersiedlung stammen.

Bauausschuss Grafenwöhr: Wieder Müll an den Containereinfriedungen

Alte Wannen und Regenschirme haben an den Recycling-Containern nichts verloren. Foto: Stefan Neidl

Ein leidiges Thema für Bürger, Stadt und Stadträte ist die Situation an den Recycling-Containern: Immer wieder werden die eingefriedeten Standorte für die Ablagerung von Müll und Hausrat genutzt. Dies brachte Conny Spitaler (SPD) in der jüngsten Bauausschusssitzung zur Ansprache.

Besonders schlimm ist der Zustand in der Bahnhofsiedlung. Spitaler fand dort Kinderzimmerinventar und Lebensmittelabfälle vor. In direkter Nachbarschaft ist eine kleine US-Siedlung. Als sie dort Fotos machte, wollte gerade ein amerikanischer Anwohner seinen Müll abladen und erkundigte sich nach dem Grund für die Fotografien. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass das Abstellen des Hausmülls dort verboten sei.

Nicht nur Amerikaner verantwortlich

Für Thomas Mayer (CSU) unglaubwürdig: „Die Amerikaner werden bei ihrer Ankunft eingewiesen, wie das mit dem Müll hier funktioniert.“ Das illegale Müllabladen sei eine Schweinerei und käme nicht nur von den Amerikanern. Auch Gerald Morgenstern (CSU) wusste, dass die Amerikaner aufgeklärte werden.

Foto: Stefan Neidl

Spitaler versicherte, dass man am Müll genau sehe, woher er komme, und fragte nach Möglichkeiten: Könnte ein Hausmeisterservice die Containerstandorte kontrollieren und den Müll entsorgen? Für Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU): Er sei an dem Problem dran, habe aber noch keine Lösung.

Gremium genehmigt Bauanträge

In der Wolfgangstraße will ein Bauherr seinen Garten in einen Hang bauen.  Zur Absicherung will er treppenartige Terrassierungen an den Erdwall bauen, dies sehe der Bebauungsplan aber nicht vor.

Stadtbaumeister Hans Rettinger erklärte dem Bauausschuss: „Technisch geht es aufgrund der Begebenheiten nicht anders.“ Ein Landschaftsarchitekt hat die Berechnungen durchgeführt.

Grammer Solar
Grammer Solar

Erst kürzlich hatte es in der Nähe einen ähnlichen Fall gegeben, den das Gremium ebenfalls befürwortet hat. Mayer sagt klar: „Wir müssen ja froh sein, wenn an der Stelle jemand baut.“ Darum wollte der Bauausschuss dem Antrag keine weiteren Steine in den Weg legen und stimmte dem Antrag zu.

Arbeiten im Museum vergeben

Im Industriegebiet Hütten nahm der Bauausschuss minimale Änderungen an den Plänen für ein Bürogebäude eines Holzverarbeitungsunternehmens ab – Lediglich die Ausrichtung des Gebäudes ändert sich.

Am Umbau des Kulturmuseums wurden zuvor in nicht-öffentlicher Sitzung Leichtmetallarbeiten für 166.000 Euro vergeben – Dies machte der Bürgermeister nun öffentlich.