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Weiss-Schuhe – 2026 (127580)
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CSU plädiert für Anschluss an Fernleitung und Wasserstoff-Stützpunkt

Neustadt/WN. Die CSU will den Anschluss an eine Wasserstoff-Pipeline im Landkreis nicht verpassen. Die Etablierung eines Wasserstoff-Stützpunktes mit Tankmöglichkeit für ÖPNV und gewerblichen Transport sowie auch für Wasserstoffzüge wollen die CSU und JU-Kreisräte prüfen lassen.

CSU plädiert für Anschluss an Fernleitung und Wasserstoff-Stützpunkt

Andreas Schmuderer (links) von der Siemens AG informierte die CSU/JU-Kreistagsfraktionen über die Wasserstoffproduktion im Energiepark Wunsiedel. Fraktionsvorsitzender Edgar Knobloch (vorne Mitte) stellte nun den Antrag zur Verwendung des Energieträgers Wasserstoff im Landkreis. Foto: Gerald Morgenstern
In der 8,7 Megawatt Elektrolyseanlage in Wunsiedel ist es der Siemens AG möglich jährlich bis zum 1350 Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren. Wegen der gesetzlich verhängten Übergewinnabgabe auf dem Strommarkt steht der Elektrolyseur derzeit still. Foto: Gerald Morgenstern

Beim Ortstermin im Energiepark Wunsiedel und der Klausurtagung der Christsozialen mit einem Experten der Siemens AG befassten sich Landrat Andreas Meier und die Kreisräte erneut mit einer nachhaltigen und sicheren Energiezukunft durch Wasserstoff. Fraktionsvorsitzender Edgar Knobloch brachte den daraus resultierenden Antrag für den Kreisausschuss ein, in dem es unter anderem heißt:

In zweiter Phase der “HyExpert”-Region

Neustadt an der Waldnaab hat erfolgreich die erste Stufe des Bundesförderprogramms „HyLand“ als „HyStarter“ durchlaufen und befindet sich derzeit in der zweiten Phase als „HyExpert“-Region. Neben der Frage der konkreten Anwendungsmöglichkeiten für Wasserstoff vor allem in den Bereichen der Mobilität und der industriellen Verarbeitung von Wasserstoff spielt die Frage der Erzeugung beziehungsweise eines möglichen Bezugs von grünem Wasserstoff eine entscheidende Rolle.

Wie bekannt ist, hat in der OpenGridEurope Gasverdichterstation in Waidhaus ein umfangreicher Wasserstoffversuch stattgefunden. Des Weiteren laufen konkrete Planungen für eine Wasserstoff-Pipeline, gegebenenfalls unter Verwendung der bisher schon vorhandenen MEGAL-Leitung. Sie soll bis zum Jahre 2030 auch in beziehungsweise durch die Region verlaufen, und zwar auch in Richtung Waidhaus.

Kein Missbrauch als reines Durchleitungsgebiet

Bei der Pipeline durch die Oberpfalz ist unter anderem von einem „Abzweig“ in Richtung Ingolstadt die Rede. Nach Meinung der CSU-Kreistagsfraktion darf hier nicht wieder dasselbe passieren, wie beim SüdOstLink, nämlich dass große Transportleitungen zwar durch den Landkreis laufen, es aber keinerlei „Nutzen“ für die Region direkt gibt, sondern diese nur als reines Durchleitungsgebiet ge- beziehungsweise missbraucht wird.

Anträge der CSU-Kreistagsfraktion:

  1. Eine intensive Prüfung, ob und unter welchen Bedingungen ein direkter Anschluss an die zukünftige Wasserstoff-Pipeline im Landkreis NEW möglich ist.
  2. Sollte ein solcher direkter Anschluss möglich sein, beantragen wir außerdem, im Bereich dieses möglichen Anschlusspunktes im Rahmen des „HYLand“-Programms die Etablierung eines zentralen „Wasserstoff-Stützpunkts“ zu prüfen. Dort könnten zentrale Tankmöglichkeiten für den ÖPNV, aber auch für den sonstigen gewerblichen (Transport) und privaten Verkehr entstehen.
  3. Die Etablierung eines solchen Wasserstoff-Stützpunktes sollte idealerweise direkt an oder in unmittelbarer Nähe einer Bahninfrastruktur erfolgen. Wir beantragen hierfür die Forderung an die Bahn bzw. die Betreiber des Schienenverkehrs der Strecke Regensburg-Hof, aber auch der weiteren Strecken im Landkreis zu stellen, auf diesen Strecken dann moderne Wasserstoffzügen einzusetzen.
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