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CSU Schnaittenbach macht Ehrenamtskarte in Bayern vor Ort sichtbar und nutzbar

Schnaittenbach. Die CSU macht die Ehrenamtskarte vor Ort sichtbar und nutzbar: zehn neue Akzeptanzstellen, Infos für Vereine und ein Infopoint. So werden Vorteile im Alltag spürbar und Engagement konkret gewürdigt.

Schnaittenbach. Die CSU macht die Ehrenamtskarte vor Ort sichtbar und nutzbar: zehn neue Akzeptanzstellen, Infos für Vereine und ein Infopoint. So werden Vorteile im Alltag spürbar und Engagement konkret gewürdigt.
Referent Henner Wasmuth, Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Gerhard Phieler (Piehler Garten-, Forst-, Landtechnik & E-Bikes), Iris König (Lackiererei Schallmo), stellvertretender Ortsvorsitzender Fredi Weiß und Ortsvorsitzender Thomas Hottner. Foto: Thomas Hottner

CSU Schnaittenbach macht Ehrenamtskarte in Bayern vor Ort sichtbar und nutzbar

Gastbeitrag von: Thomas Hottner

Die Ehrenamtskarte des Freistaats Bayern gibt es schon seit Jahren – sie richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die regelmäßig ehrenamtlich tätig sind, und bietet landesweit Vergünstigungen für ihre unentgeltliche Arbeit. In Schnaittenbach jedoch kannten viele Ehrenamtliche, aber auch lokale Dienstleister und Firmen die Karte bislang kaum. Die CSU Schnaittenbach hat deshalb intensiv daran gearbeitet, das Angebot sichtbarer zu machen und vor Ort auszubauen, damit Engagement im Alltag direkt spürbar wird.

Federführend und mit persönlichem Engagement

Federführend für das Projekt war Fredi Weiß, unterstützt durch Manuela Fronhofer, Armin König und Thomas Hottner. Das Thema Ehrenamtskarte hat ihn schon länger brennend interessiert: Während seiner aktiven Zeit als Kreisbrandrat hatte er jedoch nicht die nötige Zeit, sich intensiv damit zu befassen. Jetzt wollte er das Thema gezielt angehen, um „schwarze Flecken“ zu decken – also Bereiche, in denen Ehrenamtliche bislang keine lokalen Vorteile wahrnehmen konnten – und um die Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement vor Ort zu erhöhen.

Weiß betont: „Man bekommt als Ehrenamtlicher natürlich viel Dank und Anerkennung – das ist sehr schön. Aber oft wäre es auch hilfreich, wenn man zusätzlich eine kleine finanzielle Entlastung bekommt, weil jede Stunde ehrenamtlicher Arbeit ja unbezahlt geleistet wird.“ Mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung aus vielen Jahren Feuerwehrwesen, auch über Landkreisgrenzen hinaus, konnte er das Projekt maßgeblich vorantreiben.

Zehn neue Akzeptanzstellen in Schnaittenbach

Ein zentraler Erfolg war die Gewinnung neuer Akzeptanzstellen: Statt zuvor nur einer Akzeptanzstelle können Ehrenamtliche nun zehn weitere Betriebe in Schnaittenbach nutzen – von Metzgereien über Gastronomie bis hin zu weiteren Dienstleistern. Alle Partner werden sichtbar gekennzeichnet, sodass Karteninhaberinnen und -inhaber sofort erkennen, wo sie die Ehrenamtskarte einsetzen können. Damit wird die Karte zu einem praktischen Begleiter im Alltag.

Informationsveranstaltung für Unternehmen, Dienstleister und Vereine

Parallel dazu organisierte die CSU Schnaittenbach eine Infoveranstaltung, in der Unternehmen und Dienstleister erfuhren, wie sie Akzeptanzpartner werden können, welche Vergünstigungen möglich sind und wie unkompliziert die Teilnahme funktioniert. Gleichzeitig wurden Ehrenamtliche und Vereinsvorstände über Voraussetzungen, Antragswege und den Ablauf der Ehrenamtskarte informiert.

Ein besonders positiver Effekt: Vereine forderten die Präsentation der Veranstaltung selbst an, um sie ihren Mitgliedern zu zeigen. So konnten Ehrenamtliche direkt erfahren, wie sie die Karte nutzen können. Gleichzeitig entwickelten die Vereine eigene Ideen, wie sie Ehrenamtliche bei eigenen Veranstaltungen vergünstigt einbeziehen oder zusätzliche Anreize schaffen können.

OTH Amberg-Weiden
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Infopoint sorgt für Übersichtlichkeit

Um die Angebote dauerhaft sichtbar zu machen, richtete die CSU Schnaittenbach einen Infopoint ein. Dort ist eine anschauliche Startgrafik angebracht, auf der alle Akzeptanzpartner und deren konkrete Angebote dargestellt sind. So kann jeder Ehrenamtliche auf einen Blick erkennen, wo die Karte genutzt werden kann – und neue Partner können jederzeit ergänzt werden.

Aktuelle Akzeptanzstellen in Schnaittenbach

  • Markgrafen Schnaittenbach (3% Ermäßigung)
  • Tafernwirtschaft „Zum goldenen Löwen“ (ein Freigetränk)
  • Grünwald – Ihr Augenoptiker (10% Ermäßigung)
  • Metzgerei Mann (5% Ermäßigung)
  • Metzgerei Weidner (10% Ermäßigung)
  • Wagner „Der Mann für Ihren Garten“ (10% auf Leihgeräte; ausgeschlossen: Probst ec60, Aerifizierer)
  • Naturbad Schnaittenbach (6 Euro Preisnachlass auf eine Jahreskarte)
  • Gasthaus Kellerhäusl (10% auf ein Essen mit Getränk)
  • Biller Naturmittel (10% Ermäßigung)
  • Lackiererei Schallmo (10% auf Arbeitslohn)
  • Piehler Garten-, Forst-, Landtechnik & E-Bike (10% auf Leihgeräte)

Ehrenamt sichtbar machen und wertschätzen

Mit diesen Maßnahmen – neuen Akzeptanzstellen, Infoveranstaltung, Präsentationen für Vereine, Infopoint und engagierten Initiatoren – ist die Ehrenamtskarte des Freistaats Bayern in Schnaittenbach praxisnah und sichtbar geworden. Für die CSU Schnaittenbach steht fest: Ehrenamt ist das Rückgrat der Stadtgemeinschaft, und diese Arbeit verdient konkrete Wertschätzung im Alltag – sowohl in Form von Anerkennung als auch durch kleine, praktische Vergünstigungen.

Die Initiative zeigt, dass Engagement belohnt und anerkannt wird, und sie soll weiter ausgebaut werden, damit Ehrenamtliche in Schnaittenbach nicht nur symbolisch, sondern spürbar im Alltag unterstützt werden.

Klausurtagung der CSU Schnaittenbach bei Nagler&Company. Foto: Thomas Hottner
Vortrag „Ehrenamtskarte vor Ort“ mit Referent Henner Wasmuth im Kulturstadl Schnaittenbach. Foto: Thomas Hottner
Der neu gestaltete Infopoint zwischen dem Rathaus der Stadt Schnaittenbach und der St.Vitus Kirche Schnaittenbach. Foto: Thomas Hottner