Marienbader Gespräche im Zeichen der Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen
Marienbader Gespräche im Zeichen der Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen
Am vergangenen Wochenende hatte der Sudetendeutsche Rat e.V. zu einem internationalen Seminar nach Marienbad eingeladen. Das Seminar stand ganz im Zeichen der Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen. Das Seminar stand unter der Überschrift „Deutsche und tschechische Medien zwischen Fake News und Wirklichkeit – wie Medien das Bild des Nachbarn prägen.“
Deutsch-tschechischer Dialog im Fokus der Marienbader Gespräche
Die Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates, Christa Naaß, führte die Teilnehmer durch das Seminar mit interessanten Themen. So hatten zum Beispiel die Grenzlandtage in Selb und As mit ihrer Vorsitzenden Kerstin Fröber die Gelegenheit, diese vorzustellen. „Wer Europa verstehen will, muss auch den Blick des Nachbarn kennen.“ Unter diesem Motto stand eine moderierte Runde mit deutschen und tschechischen Mandatsträgern.
Medien, Politik und Jugend im Austausch
Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, zeigte gemeinsam mit Dr. Martin Schmidt von der deutschen Botschaft in Prag und Dr. Andreas Wiedemann von der österreichischen Botschaft in Prag aktuelle Schwerpunkte der vertriebenenpolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich auf. Eine Gruppe ließ sich auch über eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung im Stift Tepl informieren. Allgemein wurde festgestellt, dass die Information über das Leben diesseits und jenseits der Grenze verbessert werden müsste.
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