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Erstes barrierefreies Mehrfamilienhaus entsteht im Zentrum von Weiherhammer

Weiherhammer. Viele Familien können sich ein Eigenheim wegen der explodierenden Preise nicht mehr leisten. Nun entsteht ein erstes Mehrfamilienprojekt im Zentrum.

Weiherhammer. Viele Familien können sich ein Eigenheim wegen der explodierenden Preise nicht mehr leisten. Nun entsteht ein erstes Mehrfamilienprojekt im Zentrum.
In zentraler Lage von Weiherhammer mit kurzen Wegen zum Einkaufen, Kindergarten, Schule, Ärztehaus, Apotheke, Kirchen entsteht ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohneinheiten. Reprobild: Siggi Bock

Erstes barrierefreies Mehrfamilienhaus entsteht im Zentrum von Weiherhammer

„Wir sind sehr dankbar, dass wir die dringend benötigten Wohneinheiten bekommen“, sagte Bürgermeister Ludwig Biller. Michael Heindl von der Immo MAC eGbR, Hannersgrün, stellte im Beisein seiner beiden Geschwister das optimierte Projekt vor. Auf einer Gesamtwohnfläche von 870 Quadratmetern entstehen in der Hauptstraße 52 kleinere Wohneinheiten mit 60 bis 90 Quadratmetern. Durch einen Aufzug sind alle Stockwerke barrierefrei. SPD-Sprecher Rainer Vater zeigte sich erfreut über die Bebauung der Spitze an der Ecke Haupt-/Friedhofstraße. Für die CSU-Fraktion begrüßte Nicole Presche das Vorhaben, ehe alle ihr Okay gaben.

Gedenken im Rathaus

Im Sitzungssaal des Rathauses war am Dienstag das Bild von Altbürgermeister Georg Härning zwischen zwei Kerzen aufgebaut, als sich das Ratsgremium und die 14 Zuhörer zu einem ehrenden Gedenken erhoben.

Neuregelung freiwilliger Leistungen und Zuschüsse ab 1. März 2026

Einstimmig beschlossen wurde die, gemäß der vom Finanzausschuss beratenen und vorgeschlagenen, Neuregelung freiwilliger Leistungen und sonstiger Zuschüsse ab 1. März 2026. „Wir haben nicht pauschal gekürzt, sondern nur umgeschichtet“, merkte Zweiter Bürgermeister Julian Kraus (CSU) an. Geburtenpaket für Neugeborene: 50 Euro Begrüßungsgeld und sechs Windelsäcke. Abfallsäcke Inkontinenz: zwölf Stück (sechs pro Halbjahr). Jährliche Zuwendungen für Vereins- und Jugendarbeit: je 250 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Weiherhammer und Kaltenbrunn. 250 Euro für die Jugendarbeit erhalten ferner Wasserwacht, Scheibenschützen, Hubertusschützen Kaltenbrunn und Tell Trippach. Neben jeweils 250 Euro für die Jugendarbeit bekommen für die Vereinsarbeit die TSG Mantel-Weiherhammer 1.300 Euro sowie der FC Kaltenbrunn und die TSG Weiherhammer-Fußball je 1.000 Euro.

Umrüstung an der Deponie Kalkhäusl

Zweiter Bürgermeister Julian Kraus trug den Sachverhalt zur Deponie Kalkhäusl vor. Dort ist aufgrund der rückläufigen Gasmengen der Wechsel von einer Hochtemperaturfackel in eine Schwachgasfackel geplant. Zudem sollen Entgasungsanlagen saniert und umgebaut werden. Zielsetzung sei, die Sauerstoffversorgung in der Deponie zu gewährleisten. Die Ratsmitglieder stimmten dem beantragten Vorhaben zu und erteilten das gemeindliche Einvernehmen auch zu den erforderlichen Befreiungen vom Bebauungsplan.

Aufträge: Stellplätze, Fotovoltaik und Schul-Sanierung

Aufgrund des Verkaufs des Röthenbach-Hauses und des Wegfalls von Parkmöglichkeiten ist die Umsetzung von Stellplätzen erforderlich. Den Zuschlag erhielt die Firma Georg Kraus, Mantel, für 25.436,25 Euro. Mit der Errichtung einer PV-Anlage mit Speicher im Neubau der Kita Kaltenbrunn wurde die Firma Grammer Solar GmbH, Amberg, zum Preis von 31.792,56 Euro beauftragt. Die Schreinerarbeiten in der Kita führt die gemeindeansässige Firma Stefan Lobenhofer (Kaltenbrunn) für 209.838,65 Euro aus. Für die Instandsetzung der sanitären Anlagen in der Grundschule erhielten die Firma Würf und Götz für 6.914,70 Euro, für die WC-Trennwände die Firma Sana für 518,84 Euro den Auftrag.

Bekanntgaben aus dem Rathaus

Bürgermeister Biller bestätigte auf die im Januar von Mirko Bertl (SPD) gestellte Frage, dass der Boden im Rathaus zur Trocknung geeignet sei. Die Telekom hat das Förderverfahren gewonnen und übernimmt somit den Glasfaser-Gesamtausbau in der Gemeinde. Dritter Bürgermeister Thomas Schönberger (CSU) dankte allen, die bei seinem Herzensprojekt mitgezogen haben. Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass die Bau- und Gleisarbeiten über einen Zeitraum von drei Monaten auch nachts stattfinden und mit einer Lärmbelästigung in Lagerhaus-Nähe zu rechnen sei. SPD-Rat Hermann Solter gab einen Wunsch von Kaltenbrunner Neubürgern weiter, in der Von-Steuben- und St. Lorenz-Straße die alte Gasleitung zurückzubauen. Fraktionssprecher Rainer Vater bat aus gegebenem Anlass um die Anbringung eines Hinweisschildes zur Anfahrt der ALIA-Baustelle.

Grammer Solar
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In zentraler Lage von Weiherhammer mit kurzen Wegen zum Einkaufen, Kindergarten, Schule, Ärztehaus, Apotheke und Kirchen entsteht ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohneinheiten.