Fischessen mit politischer Würze
Fischessen mit politischer Würze
CSU Vorsitzender Wolfgang Würschinger übernahm die Moderation durch den Abend und begrüßte neben der kompletten CSU Fraktion auch einige Kreistagskandidaten und eine starke Abordnung des SPD Ortsvereins.
„Der christlichen Tradition des Aschermittwoch folgend, trifft sich die CSU schon seit mittlerweile 40 Jahren zu diesem politischen Gedankenaustausch.
Das leibliche Wohl ist wichtig
Zu Beginn ließen sich die zahlreich gekommenen Gäste die von FU-Vorsitzender Renate Müller und ihrem Team zubereiteten marinierten Heringe mit Pellkartoffeln und Brot, oder auch Bratheringe und für die Kinder gebackene Fischstäbchen munden.
JU Vorsitzender German Würschinger kredenzte mit seinen JU Kollegen ein Schnapserl zur Verdauung, bevor die politische Würze des Abends folgte.
Von der Kommune bis zum Bund
Bürgermeister Martin Schregelmann sprach von der großen Koalition im Bund die sich in Etzenricht oftmals auch im Gemeinderat wiederfindet. Er berichtete von der letzten Gemeinderatssitzung und erklärte, dass trotz erheblicher finanzieller Investitionen die Gemeinde Etzenricht gut da steht. Sein Aufruf zur Wahl zu gehen galt natürlich dem Slogan „Zukunft braucht Erfahrung“ zu dem er auch auf seine eigene 36 jährige Mitwirkung im Gemeinderat zurückgreifen kann.
Mit Albert Nickl war der stellvertretende Landrat vor Ort, der sich freute wieder einmal bei der Traditionsveranstaltung des Ortsverbandes dabei sein zu können. Er erinnerte sich an frühere Fischessen und lobte es, die im Ehrenamt wichtige Tradtion zu wahren. „Gehen sie zur Wahl, damit die Demokratie auch in Zukunft in einem guten Miteinander gelebt werden kann.“
Seit vielen Jahren gehört MdL Dr. Stephan Oetzinger zu den Gästen beim Etzenrichter Fischessen. Er selber bezeichnete den Termin für sich nicht als politischen Termin. „Es ist für mich ein Traditionstermin unter Freunden bei gutem Essen.
„Hier wird Zusammenhalt demonstriert und nicht nur Politik gemacht. Man sitzt zusammen um zu diskutieren und sich auszutauschen“. Ein Blick in die Bundespolitik zeigt, dass alle Krisen, auch weltpolitischer Art, Forderungen stellen, die bis bis in die Kommunalpolitik reichen. Ihr könnt froh sein, dass eure Kommune so gut da steht, das ist nicht überall so. „Denken wir zurück an die Öffnung des Eisernen Vorhangs. Früher waren wir am Rande der Grenze, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagten. Heute sind wir in unserer Region eine Zukunftsregion geworden. Und das sind wir auch geworden, weil die Kommunalpolitiker für ihre Bürger unmittelbar da sind und sich kümmern“. „Hier kommt Bürgermeister Martin Schregelmann ins Spiel, der keinen Weg scheut um an Fördermittel zu kommen und nicht nachgibt, bis er erreicht hat was er braucht.“
Die anwesenden Gäste suchten, wie auch schon zur Tradition gehörend, nach den kurzen Reden das Gespräch mit Dr. Stephan Oetzinger, um eventuelle persönliche Fragen oder Probleme zu erörtern.




