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Flosser Bauverein modernisiert Wohnungen

Floß. Das Wohnhausprojekt in Plankenhammer mit dem Neubau von zehn barrierefreien Mietwohnungen nicht abgeschlossen. Da steigt die Baugenossenschaft „Eigenheim“ in eine weitere, wichtige Sanierungsmaßnahme ein.

Flosser Bauverein modernisiert Wohnungen

Was Wirklichkeit werden könnte? Das Wohnbaugebiet “Puppberg” soll die Möglichkeit eines Anschlusses an eine neue Energieversorgung erhalten. Bild: Fred Lehner

Der Modernisierung und energetische Erneuerung des Anwesens in der Flossenbürger Straße 24 gehört seit Monaten das große Augenmerk. Architekt Uwe Reil von der Planungsgruppe SHL aus Weiden erläuterte das Bauvorhaben. Alles spricht dafür, dass es keine baurechtlichen Schwierigkeiten geben werde, so auch der Kreisbaumeister Werner Kraus.

Neben dem Ausbau des Dachstuhls für die Erhaltung der Mietwohnungen ist die Errichtung von mindestens sieben Stellplätzen, darunter ein barrierefreier Stellplatz, geplant. Es wird ein zweiter Hauseingang entstehen. Balkone und barrierefreie Bäder sind in der Planung. Geprüft wird der Aufbau einer Photovoltaikanlage. Die derzeit im Obergeschoss untergebrachte Geschäftsstelle wird in das Erdgeschoss und damit barrierefrei verlegt.

Bezahlbar vermietet

Wichtig ist, dass die neuen Mietwohnungen weiterhin bezahlbar vermietet werden können. Die Verantwortlichen der Genossenschaft legen darauf größten Wert. Immerhin bewegt sich der Kostenrahmen auf über 1 Million Euro. Weiterhin mit großem Vertrauen ausgestattet wurde Marika Mauerer als Vorstandsvorsitzende in ihrem Amt.

Der Aufsichtsrat hat auch der Bestellung der Vorstandsmitglieder mit Siegfried Schell und Walter Wirth bestätigt. Die Eigentümerversammlung am 19. Mai für die Wohngemeinschaften „Puppberg“ sowie die ordentliche Mitgliederversammlung am Montag, 23. Mai, um 19 Uhr im Gasthaus „Weißes Rössl“ wurden festgelegt.

Wohnraum für ukrainische Geflüchtete

Breiten Raum der Information gab es durch den Sachstandsbericht der Vorsitzenden über das Wohnbauprojekt in Plankenhammer. Dabei erläuterte sie auch die Anschlussfinanzierung für die Außenanlagen und den Erschließungsbereich.

Aufgeschlossen und gesprächsbereit zeigten sich Vorstand und Aufsichtsrat als es um die Beratung einer künftigen neuen Energieversorgung für die Wohngebiete der Genossenschaft, so im Puppberg, der Schönbrunner Straße, der Eigenheimsiedlung und in der Flossenbürger Straße ging. Allerdings wird die Umsetzung dieser Zielplanung von privater Seite noch geraume Zeit dauern. Der Kostenfaktor für den Anschluss an ein solches Versorgungsnetz spielt für die Entscheidungen der Genossenschaft dabei eine entscheidende Rolle. Den Wohnungsvermietungen an ukrainische Flüchtlinge wurde zugestimmt.

OTH Amberg-Weiden
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