Freie Wähler ziehen in Pirk Bilanz nach 25 Jahren

Freie Wähler ziehen in Pirk Bilanz nach 25 Jahren
Freie Wähler Pirk blickten auf 25 Jahre zurück. Ein Vierteljahrhundert kommunalpolitische Arbeit, zahlreiche Wahlkämpfe und viele Entscheidungen für die Gemeinde: Die Freien Wähler Pirk blickten auf ihre 25-jährige Geschichte mit Ehrungen zurück. Am 26. September 2001 hatte im Gasthaus „Beck’n“ alles begonnen. Seitdem prägte die Gruppierung die Kommunalpolitik in Pirk über viele Jahre mit.
Rückblick und Ehrungen der Freien Wähler Pirk
Vorsitzender Dietmar Schaller erinnerte in seinem Bericht an die Anfänge und die wichtigsten Stationen. Michael Bauer, Lorenz Gebert, Dorle Praller und Hubert Pausch bildeten nach der Gründung die erste Vorstandschaft. Noch im ersten Jahr schlossen sich 31 Mitglieder den Freien Wählern an.
Bauer holte den Bürgermeisterposten
Bereits bei der Kommunalwahl 2002 gelang der jungen Gruppierung ein bemerkenswerter Erfolg. Mit Michael Bauer stellten die Freien Wähler den Bürgermeister und zogen zugleich mit vier Gemeinderäten in das Gremium ein. Damit gelang ihnen gleich bei der ersten Kommunalwahl ein deutlicher Einfluss auf die Entwicklung der Gemeinde.
Vier Jahre später bestätigten die Wähler diesen Kurs. Bei der Kommunalwahl 2008 verteidigte Bauer sein Amt als Gemeindeoberhaupt. Gleichzeitig steigerten die Freien Wähler ihre Präsenz im Gemeinderat auf sieben Sitze und verfügten damit über die Mehrheit.
Auch 2014 setzte sich Bauer durch. Er trat ohne Gegenkandidaten erneut für das Bürgermeisteramt an und erhielt die Bestätigung der Wähler. Im Gemeinderat erreichten die Freien Wähler fünf Sitze.
Schaller trat die Nachfolge an
Eine wichtige Zäsur folgte bei der Kommunalwahl 2020. Bauer kandidierte nicht mehr für das Bürgermeisteramt. Die Freien Wähler nominierten Dietmar Schaller als Nachfolger. Die Mehrheit der Bevölkerung sprach ihm das Vertrauen aus und wählte ihn zum neuen Bürgermeister. Auch im Gemeinderat behaupteten die Freien Wähler ihre Position und errangen erneut fünf Sitze. Bei der Kommunalwahl 2026 hielten sie diese Zahl. Das Bürgermeisteramt ging diesmal allerdings an den politischen Mitstreiter.
Verantwortung blieb Mittelpunkt
Für Schaller bedeutete der Rückblick deshalb nicht nur eine Reise in die Vergangenheit. Er verband die Geschichte der Freien Wähler mit einem Blick auf die kommenden Aufgaben. „Politik lebt davon, nach vorne zu schauen. Unsere Gesellschaft verändert sich. Die Herausforderungen werden nicht kleiner. Gerade deshalb brauchen wir Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, betonte der Vorsitzende.
Die Entwicklung der vergangenen 25 Jahre zeigte für Schaller vor allem eines: Kommunalpolitik lebte vom Engagement der Menschen vor Ort. Aus der Gründung mit zunächst vier Vorstandsmitgliedern und 31 Mitgliedern entwickelte sich eine feste politische Größe in Pirk.
Dabei erlebten die Freien Wähler unterschiedliche Mehrheitsverhältnisse und politische Konstellationen. Sie stellten über mehrere Wahlperioden den Bürgermeister und prägten mit ihren Gemeinderäten die Entscheidungen der Gemeinde mit. Auch nach dem Wechsel im Bürgermeisteramt blieben sie mit fünf Sitzen im Gemeinderat vertreten.
Bei den Ehrungen im Pfarrsaal erhielten 27 Mitglieder Urkunden und ein Weinpräsent. Sie sind 25 Jahre Mitglied. Einigen Mitgliedern wird die Urkunde nachgereicht. Abschließend gab es ein gemeinsames Essen und gute Gespräche.
Der Blick zurück auf die vergangenen 25 Jahre verband sich damit zugleich mit dem Auftrag, die kommunalpolitische Arbeit fortzusetzen. Die Freien Wähler wollten auch künftig Menschen für Verantwortung gewinnen und sich den Veränderungen und Herausforderungen in der Gemeinde stellen.
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