Gemeinderat besichtigt neue Kinderkrippe in Kastl
Gemeinderat besichtigt neue Kinderkrippe in Kastl
Vor der letzten Sitzung informierte sich der Gemeinderat über den Baufortschritt der neuen Kinderkrippe. Architekt Bernd Detsch von der Kupfergrau Architekten GmbH aus Bayreuth und Bauleiterin Anna-Lena Schott führten durch das Gebäude.
Planung der Kinderkrippe: Entwicklung und moderne Betreuung
Nach intensiver Prüfung verschiedener Möglichkeiten habe sich die Gemeinde bewusst für einen Neubau auf der sogenannten „grünen Wiese“ entschieden, erklärte Bürgermeister Hans Walter. Diese Lösung biete langfristig die größten Entwicklungsmöglichkeiten und schaffe optimale Voraussetzungen für eine moderne, kindgerechte Betreuung. „Wir wollten nicht einfach ein Gebäude errichten, sondern eine Kinderkrippe schaffen, die den Bedürfnissen der Kinder, der Familien und der Beschäftigten auch in den kommenden Jahrzehnten noch gerecht wird“, betonte er. Deshalb habe man von Beginn an großen Wert auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit gelegt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Planungen lag beim sommerlichen Wärmeschutz. Großzügige Dachvorsprünge auf der Südseite reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung deutlich. Ergänzend sorgt die Deckenheizung beziehungsweise -kühlung ganzjährig für ein angenehmes Raumklima.
Energieeffizienz und Raumklima: Wärmepumpe und PV-Anlage
Das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe und einer PV-Anlage ausgestattet. Aktuell wird das Dach eingedeckt, die Lüftungsanlagen wurden bereits montiert und sämtliche Fenster sind eingebaut. Trockenbau, Elektroinstallationen sowie Heizungs- und Sanitärarbeiten sind bereits in weiten Teilen abgeschlossen. In wenigen Wochen sollen bereits die Arbeiten an den Außenanlagen beginnen.
Erfreulich sei nach Aussage der Verantwortlichen auch die Kostenentwicklung. Inzwischen seien nahezu sämtliche Gewerke vergeben, die Ausschreibungsergebnisse lägen überwiegend im kalkulierten Kostenrahmen. Lieferengpässe oder kurzfristige Preissteigerungen bei einzelnen Materialien können jedoch nie ausgeschlossen werden. Nach aktuellem Stand gebe es jedoch keinen Anlass zur Sorge.
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