Live-Ticker zur Stichwahl: Zeitler gewinnt in Weiden, Überraschung in Amberg, Regensburg und Tirschenreuth
Live-Ticker zur Stichwahl: Zeitler gewinnt in Weiden, Überraschung in Amberg, Regensburg und Tirschenreuth
🕠 19 Uhr: Zeitler neuer OB in Weiden, Freier Wähler gewinnt in Amberg
Benjamin Zeitler ist neuer Oberbürgermeister von Weiden. In der Stichwahl setzt sich der CSU-Kandidat mit 65,7 Prozent klar gegen Amtsinhaber Jens Meyer (34,3 Prozent) durch. In Amberg verliert überraschend CSU-Kandidat Stefan Ott gegen den Kandidaten der Freien Wähler, Michael Fritz. In Regensburg holt SPD-Kandidat Thomas Burger einen riesigen Rückstand auf und sichert der SPD das Rathaus gegen CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein. Bei der Landratswahl in Tirschenreuth erobert Hubert Schicker das Landratsamt für die Freien Wähler zurück. Er erreicht 51,2 Prozent, Landrat Roland Grillmeier kommt auf 48, 8 Prozent. In Schwandorf verteidigt Andreas Feller (BLS) das Rathaus mit 65,8 Prozent gegen CSU-Herausforderer Andreas Wopper (34,2 Prozent).
🕠 18:35 Uhr – Zeitler führt klar in Weiden, Spannung in Tirschenreuth
Nach Auszählung von 40 der 46 Wahlbezirke führt CSU-Kandidat Benjamin Zeitler mit knapp 65 Prozent klar vor Amtsinhaber Jens Meyer (SPD, 35 Prozent). Hochspannung bei der Landratswahl in Tirschenreuth: Herausforderer Hubert Schicker führt hauchdünn vor Landrat Roland Grillmeier. Auch in Amberg zeichnet sich eine Überraschung ab: Dort führt der Kandidat der Freien Wähler Michael Fritz vor CSU-Kandidat Stefan Ott.
🕠 17:30 Uhr – Der leise Faktor: Wahlbeteiligung
Je niedriger die Beteiligung, desto lauter die Einzelstimme.
Was nach Müdigkeit aussieht, ist in Wahrheit ein Machtfaktor:
Mobilisierung entscheidet heute mehr als Programme. Oder anders gesagt:
Diese Stichwahl gewinnt nicht zwingend der Beliebteste – sondern der, dessen Wähler tatsächlich aufstehen.
Briefwahlunterlagen für OB-Stichwahl in Weiden ab dem 11. März
Weiden. Am Sonntag, 22. März 2026, findet die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters statt. Briefwahlunterlagen gehen ab Mittwoch, 11. März 2026, in den Versand; neue Anträge sind ab Dienstag, 10. März 2026, möglich.
🕔 17:19 Uhr – Ermittlungen werfen Schatten auf Tirschenreuth
Es ist die vielleicht heikelste Konstellation dieses Wahlsonntags:
Im Landkreis Tirschenreuth muss Amtsinhaber Roland Grillmeier (CSU) in die Verlängerung – gegen Herausforderer Hubert Schicker (Freie Wähler).
Doch über dem Duell liegt ein Schatten: Gegen Schicker wird derzeit wegen Insolvenzverschleppung ermittelt. Die Frage, die heute unausgesprochen in vielen Wahlkabinen mitschwingt:
Trennt der Wähler strikt zwischen Vorwurf und Wahlentscheidung – oder wirkt der Zweifel stärker als jedes Programm?
Ungleich besser ist die Stimmung logischerweise bei der CSU: „Wir richten gerade schon die Aufkleber für die Stichwahl her“, sagt ein strahlender Benjamin Zeitler. Man werde in den nächsten zwei Wochen alles geben, um diese neue Energie und Power in Weiden auch in die Tat umsetzen zu können.
🕔 17:11 Uhr – Weiden erlebt sein Déjà-vu
Weiden wählt – und erinnert sich.
Wieder stehen sich Jens Meyer (SPD) und Benjamin Zeitler (CSU) gegenüber. Schon 2020 hieß dieses Duell: Amtsbonus gegen Aufbruch. Damals mit dem besseren Ende für Meyer.
Diesmal sind die Vorzeichen andere:
Zeitler ging mit 42,8 Prozent als klarer Sieger aus dem ersten Wahlgang hervor, Meyer kam nur auf 24,4 Prozent. Die spannende Frage dieses Abends:
Reicht der Vorsprung – oder mobilisiert der Amtsinhaber auf den letzten Metern doch noch die stille Reserve?
🕔 17:01 Uhr – Regensburg ringt um Führung
In der Oberpfälzer Hauptstadt geht es nicht nur um ein Amt, sondern um die Statik der ganzen Stadtpolitik.
Astrid Freudenstein (CSU) führt nach dem ersten Wahlgang mit 37,5 Prozent, Thomas Burger (SPD) folgt mit 19,1 Prozent.
Doch Zahlen allein regieren keine Stadt.
Der neue Stadtrat ist fragmentiert, die CSU zwar stärkste Kraft – aber weit entfernt von klaren Mehrheiten. Heißt:
Wer heute gewinnt, gewinnt nicht automatisch die Macht.
Regensburg steuert auf eine Phase politischer Feinarbeit zu – Koalitionsarithmetik statt klarer Ansagen.




