Dr. Bernhardt
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Gute Zusammenarbeit Zoll, Grenz- und Bundespolizei in Waidhaus

Waidhaus. Die Bevölkerung hat eine hohe Erwartungshaltung in Punkto Sicherheit, diese wird durch Zoll, Grenz- und Bundespolizei in Waidhaus gewährleistet, verlangt den Beamten aber einiges ab. Dafür zollten die CSU-Kreistagsfraktion und die Mandatsträger der CSU bei ihren Weihnachtsbesuch Dank und Anerkennung.

Gute Zusammenarbeit Zoll, Grenz- und Bundespolizei in Waidhaus

Ein Dankeschön für ihren Dienst, Wertschätzung und Respekt sprachen die CSU-Kreisräte mit Landrat Andreas Meier (2. v.l.), den CSU-Mandatsträgern und der CSU Waidhaus bei ihrem Weihnachtsbesuch den Beamtinnen und Beamten von Grenzpolizei, Zoll und Bundespolizei aus. Erstmals dabei in der Runde war der Leiter des Hauptzollamtes Rene Matschke (rechts). Foto: Gerald Morgenstern

Dank und Gesprächsaustausch

Die Besuche der CSU-Kreistagsfraktion zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel haben eine lange Tradition, hob stellvertretender Fraktionsvorsitzende Gerald Morgenstern heraus. Nicht nur der Dank und die Wertschätzung, sondern auch der Austausch mit den Dienststellen sind der CSU dabei wichtig. Gesprächsmöglichkeit beim gemeinsamen Treffen mit den drei Dienststellen fanden die Beamten dabei mit Landrat Andreas Meier, stellv. Landrat Albert Nickl, Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger, Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, den CSU-Kreisräten, der CSU-Waidhaus mit 3. Bürgermeister Ewald Zetzl und Bürgermeister Markus Bauriedl. Erstmals dabei in dieser Rundewar der Leiter des Hauptzollamtes Regensburg René Matschke. Der Leitende Regierungsdirektor freute sich über das Interesse der Politik und hob die guten Kontakte zu den Tschechischen Kollegen heraus. Gut funktioniere die Zusammenarbeit mit Grenz- und Bundespolizei. Sparmaßnahmen müssten auch bei Zoll ergriffen werden, so Matschke, durch das Zusammenlegen von Kapazitäten soll dies kompensiert werden.  

Hohe Aufgriffsraten dank guter Zusammenarbeit

Der Leiter des Zolls in Waidhaus, Thomas Spörl berichtete von einer hohen Motivation und großem Einsatzwillen und – Bereitschaft seiner Mannschaft, die Aufgriffsrate sei hoch. Leider seien auch die Zahlen bei den Delikten und Beanstandungen gestiegen. Bis zum März seien die Grenzkontrollen verlängert worden, warf der Leiter der Bundespolizei Gerhard Höfler ein. Erst im April würden abgestellte Beamte vom Flugplatz in München zurückkehren, ein neuer Schwerpunkt sei die Europameisterschaft in diesem Jahr.  Höfler dankte der Bevölkerung für die Hinweise, die oft zu Aufgriffen führen und hob das große Plus in Waidhaus bei der Zusammenarbeit mit Zoll und Grenzpolizei heraus. Bestätigung dafür gab es auch vom Andreas Lambrecht dem Leiter der Grenzpolizei. Die Schleierfahndung leide sehr unter den vorübergehenden Grenzkontrollen, die angeordnet seien um die irreguläre Migration nach Deutschland einzudämmen. Hier stoße die Polizei an ihre Kapazitätsgrenzen.

Strukturen müssen erhalten bleiben

Den Erhalt der Strukturen in Waidhaus hält Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht für eine existenzielle Aufgabe, um auch zukünftig handlungsfähig zu bleiben. Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger begrüßte den Aufwuchs der Grenzpolizei, ein gutes Modell sei die Anmietelösung der Asservatenhalle in Waidhaus. Die Strukturen halte Oetzinger im Zeichen der Sicherheit für gerechtfertigt. Angesprochen wurde auch die Verkehrsproblematik am Waidhauser Autohof.

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