Gute Zusammenarbeit Zoll, Grenz- und Bundespolizei in Waidhaus
Gute Zusammenarbeit Zoll, Grenz- und Bundespolizei in Waidhaus
Dank und Gesprächsaustausch
Die Besuche der CSU-Kreistagsfraktion zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel haben eine lange Tradition, hob stellvertretender Fraktionsvorsitzende Gerald Morgenstern heraus. Nicht nur der Dank und die Wertschätzung, sondern auch der Austausch mit den Dienststellen sind der CSU dabei wichtig. Gesprächsmöglichkeit beim gemeinsamen Treffen mit den drei Dienststellen fanden die Beamten dabei mit Landrat Andreas Meier, stellv. Landrat Albert Nickl, Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger, Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, den CSU-Kreisräten, der CSU-Waidhaus mit 3. Bürgermeister Ewald Zetzl und Bürgermeister Markus Bauriedl. Erstmals dabei in dieser Rundewar der Leiter des Hauptzollamtes Regensburg René Matschke. Der Leitende Regierungsdirektor freute sich über das Interesse der Politik und hob die guten Kontakte zu den Tschechischen Kollegen heraus. Gut funktioniere die Zusammenarbeit mit Grenz- und Bundespolizei. Sparmaßnahmen müssten auch bei Zoll ergriffen werden, so Matschke, durch das Zusammenlegen von Kapazitäten soll dies kompensiert werden.
Hohe Aufgriffsraten dank guter Zusammenarbeit
Der Leiter des Zolls in Waidhaus, Thomas Spörl berichtete von einer hohen Motivation und großem Einsatzwillen und – Bereitschaft seiner Mannschaft, die Aufgriffsrate sei hoch. Leider seien auch die Zahlen bei den Delikten und Beanstandungen gestiegen. Bis zum März seien die Grenzkontrollen verlängert worden, warf der Leiter der Bundespolizei Gerhard Höfler ein. Erst im April würden abgestellte Beamte vom Flugplatz in München zurückkehren, ein neuer Schwerpunkt sei die Europameisterschaft in diesem Jahr. Höfler dankte der Bevölkerung für die Hinweise, die oft zu Aufgriffen führen und hob das große Plus in Waidhaus bei der Zusammenarbeit mit Zoll und Grenzpolizei heraus. Bestätigung dafür gab es auch vom Andreas Lambrecht dem Leiter der Grenzpolizei. Die Schleierfahndung leide sehr unter den vorübergehenden Grenzkontrollen, die angeordnet seien um die irreguläre Migration nach Deutschland einzudämmen. Hier stoße die Polizei an ihre Kapazitätsgrenzen.
Strukturen müssen erhalten bleiben
Den Erhalt der Strukturen in Waidhaus hält Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht für eine existenzielle Aufgabe, um auch zukünftig handlungsfähig zu bleiben. Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger begrüßte den Aufwuchs der Grenzpolizei, ein gutes Modell sei die Anmietelösung der Asservatenhalle in Waidhaus. Die Strukturen halte Oetzinger im Zeichen der Sicherheit für gerechtfertigt. Angesprochen wurde auch die Verkehrsproblematik am Waidhauser Autohof.


