Haus & Grund befragt OB-Kandidaten – Norbert Ziegler ordnet Antworten ein

Haus & Grund befragt OB-Kandidaten – Norbert Ziegler ordnet Antworten ein
Kurz vor der Oberbürgermeisterwahl hat der Haus- und Grundbesitzerverein Weiden und Umgebung die Kandidatinnen und Kandidaten zu Grundsteuer, Bauverfahren und Stadtentwicklung befragt. Die vollständige Auswertung erscheint morgen exklusiv auf OberpfalzECHO. Einen Vorgeschmack gibt der stellvertretende Vorsitzende Norbert Ziegler im ECHO-Interview.
ECHO: Welche der Kandidaten haben aus Ihrer Sicht am klarsten eine echte Entlastung der Eigentümer in Aussicht gestellt?
Norbert Ziegler: Die, die es explizit erwähnt haben, dass sie Entlastung geben wollen, wenn finanzieller Spielraum da ist.
ECHO: Welche Aussage hat Sie positiv überrascht – und welche enttäuscht?
Norbert Ziegler: Überrascht hat mich die Position von Robyn Arnold, weil ich aus dieser Parteirichtung nicht erwartet hätte, dass so eine Aussage kommt. Sie stellt eine Absenkung in Aussicht, wenn es möglich ist. Das war, wie ich finde, für die Linke bemerkenswert.
Negativ war für mich der Punkt Grundsteuer und die Antwort von Jens Meyer. Seitens der Stadt Weiden wurde immer die Aufkommensneutralität betont. Darauf geht er in seiner Antwort nicht ein, sondern verweist auf den Stadtrat. Florian Adam von der AfD bringt Bundespolitik ein und geht nicht konkret auf die Kommune ein.
ECHO: Sollten Eigentümer ihre Wahlentscheidung davon abhängig machen, wer sie konkret entlastet?
Norbert Ziegler: Ich denke schon, dass es ein Punkt ist – vielleicht kein ausschlaggebender, aber doch wichtig.
ECHO: Mehrere Kandidaten versprechen Digitalisierung und schnellere Verfahren. Wo liegt aus Ihrer Sicht aktuell das größte Problem im Bauamt?
Norbert Ziegler: Die Verwaltungsabläufe können insgesamt durchaus beschleunigt werden. Mit den Investoren, die etwas machen wollen, könnte man sich besser abstimmen und Verfahren entwickeln, um größere Geschwindigkeit zu erreichen. Andererseits: Manche bürokratische Hürden sind nicht nur stadtintern.
Die vollständige Gegenüberstellung aller Antworten der OB-Kandidaten sowie die ausführliche Einordnung des Haus- und Grundbesitzervereins, der in Weiden die Interessen von gut 4.000 Mitgliedern vertritt, folgt morgen auf OberpfalzECHO – kein kommunalpolitisches Wrestling, sondern demokratischer Diskurs, auf den man gespannt sein darf!




