Kindergarten St. Franziskus ohne Defizit in Flossenbürg

Kindergarten St. Franziskus ohne Defizit in Flossenbürg
Der Gemeinderat hat den von der Kirchenverwaltung vorgelegten Haushaltsplan des katholischen Kindergartens St. Franziskus einstimmig gebilligt. „Es geht hier rein um die Betriebskosten mit dem Stellenplan“, erläuterte Bürgermeister Thomas Meiler in der Gemeinderatssitzung am Freitag, 6. März. Die Einnahmen und Ausgaben des ausgeglichenen Etats bezifferte er dabei auf 596.212 Euro.
Kindergarten St. Franziskus in Flossenbürg: Ausgeglichener Etat ohne Defizit
„Das heißt, der Kindergarten hat kein Defizit“, stellte der Rathauschef erfreut fest. „Die Gemeinde muss also nichts draufzahlen.“ Besonders hob er das Engagement der Kirchenverwaltung mit Stefan Erndt – „er erstellt alle Abrechnungen“ – hervor.
Bei der Vorstellung des von der Außenstelle Pressath des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorgelegten Jahresbetriebsplans für den Körperschaftswald kündigte Meiler für 2026 verschiedene Pflegemaßnahmen an. Die Gesamteinnahmen liegen seinen Worten zufolge bei kalkulierten 22.909 Euro, die Ausgaben bei 17.566,87 Euro. Darin enthalten ist für den Einschlag von 220 Festmetern Holz ein Ertrag von 18.150 Euro. Dazu kommen Ausgaben in Höhe von 5.500 Euro. An die Verwaltung ging schließlich der Auftrag, die Zahlen im Haushaltsplan 2026 aufzunehmen.
Körperschaftswald: Pflegemaßnahmen und Finanzplan 2026
Nicht leicht gemacht hat es sich das Kommunalgremium bei der Behandlung des Bauantrags zur Erstellung eines Lager- und Unterstellschuppens im Ortsteil Altenhammer. „Der Bauausschuss hat sich bereits vor Ort alles angesehen, um sich ein Bild zu machen“, blickte der Bürgermeister zurück und sprach – wie etwa sein Stellvertreter Holger Bannert (SPD) oder Florian Plödt (CSU) – die Parkplatzsituation und die Verkehrssicherheit an. Thema sei auch gewesen, ob das Gebäude in das Landschaftsbild passe.
So könnte anstelle des Pultdachs ein Satteldach in Frage kommen. Die von Meiler befürwortete Empfehlung, in die gemeindliche Stellungnahme das Satteldach aufzunehmen, lehnten sieben Ratsmitglieder ab, sechs waren dafür. Einstimmigkeit herrschte beim gemeindlichen Einvernehmen dagegen, dass die erforderlichen Parkplätze auf dem Baugrundstück erstellt werden sollen. „Wir wollen natürlich alle, dass das Vorhaben verwirklicht wird“, fasste der Bürgermeister zusammen.
Weitere Bauvorhaben und Klimawald am Gaisweiher
Keine Einwände hatte das Kommunalgremium gegen den Anbau eines Treppenhauses bei einem Einfamilienwohnhaus. Das galt auch für die vorgesehene Erstaufforstung auf zwei Grundstücken in der Nähe des Gaisweihers. „Hier soll ein Klimawald entstehen“, sagte Meiler.
Seinen Aussagen zufolge wird es am Montag, 9. März, mit den Arbeiten am Plattenberg weitergehen. „Die Anlieger sind informiert“, wies er darauf hin. „Ziel der Firma Scharnagl ist es, dass die Maßnahme in sieben Wochen abgeschlossen ist.“




