Kindergartenkinder müssen in Container umziehen
Kindergartenkinder müssen in Container umziehen
Die Voraussetzungen für den Betrieb des Kindergartens „Purzelbaum“ als Übergangslösung sind geschaffen. Dies berichtete Bürgermeister Stefan Grillmeier in der jüngsten Bauausschusssitzung. Im Außenbereich des Schützenhausgeländes an der Marktredwitzer Straße sollen etwa fünfzig Container aufgestellt werden. Die Fundamente dafür wurden bereits gelegt. Das Aufstellen solle bald beginnen.
Container-Lösung für zwölf bis 18 Monate
Dieser Interims-Vorschule solle übergangsweise etwa ein bis eineinhalb Jahre stehen, so der Bürgermeister. So lange bis der Neubau des Kindergartens „Purzelbaum“ der Lebenshilfe in Betrieb geht. Die Wasserzufuhr und die Entwässerung des Geländes seien mit den Schützen eng abgestimmt. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres soll hier die vorübergehende Betreuung erfolgen.
Genehmigt wurde eine Nutzungsänderung in einem Teilbereich des Logistikzentrums in der Carl-Zeiss-Straße. Hier benötigt ein Handwerksbetrieb Lagerfläche von 200 Quadratmeter. Es ist das Gebäude der früheren Diskothek. Der Ukraine-Krieg hat auch in Mitterteich konkrete Auswirkungen, was sich im nächsten Punkt des Bauausschusses widerspiegelt. Ein Antrag auf Vollzug des Immissionschutzgesetzes wurde für die Erich-Schott-Straße 14 gestellt.
Flüssiggasanlage kann gebaut werden
Dabei geht es darum, dass eine Flüssiggasanlage mit Lagerbehältern als Nebeneinrichtung errichtet werden darf, damit eine Ersatzversorgung zur Herstellung von Glas geschaffen werden kann. Die Anlage soll im Boden im Bereich des ehemaligen Raiffeisen-Lagerhauses versenkt werden. Dazu sagte der Bürgermeister gehe es um die Grundversorgung. Das Gremium stimmte dem Vorhaben ohne Debatte zu.
Eingeschränktes Halteverbot
Bei einer Verkehrsschau wurde festgestellt, dass in der Zanklgartenstraße im Bereich der Baustelle des Mehrfamilienwohnhauses ein eingeschränktes Halteverbot erforderlich ist. Die Sicherheit für die Schulkinder sei in diesem Bereich vorrangig, so der Bürgermeister. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Verbot wieder aufgehoben werden.


