Maximilian Wies will eine zukunftsorientierte Politik für die Menschen und die Stadt
Weiden. 33 Jahre jung, tatendurstig, entscheidungsfreudig und Geschäftsführer eines regional verwurzelten Unternehmens: Maximilian Wies bewirbt sich für die CSU um ein Stadtratsmandat in Weiden.
Maximilian Wies will eine zukunftsorientierte Politik für die Menschen und die Stadt
Wie so viele andere Firmen stehen auch Busunternehmen vor großen Herausforderungen: Elektromobilität, Personalgewinnung, bürokratische Auflagen, Veränderungen im Markt, autonomes Fahren. Jungunternehmer Maximilian Wies ist sich dessen bewusst, hat aber keinerlei Angst, sich diesen Themen zu stellen. Er weiß, wie wichtig eine funktionierende Infrastruktur, zeitgemäße Verkehrskonzepte und attraktive Angebote für die Region sind.
80 Busse, 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Wurzeln des Unternehmens „Wies Faszinatour GmbH & Co. KG“ gehen zurück bis in die 1920er Jahre, damals noch als Spedition, Autohaus und Fahrschule. Um die Jahreswende 1947/1948 wurde das Angebot mit ersten Aktivitäten in der Personenbeförderung ergänzt. Man firmierte dann unter dem Namen Barth. (Bartholomäus) Wies und beschränkte sich zunächst auf den Linien- und Stadtverkehr in Weiden und dem Landkreis Neustadt/WN sowie auf Busvermietung und die Organisation von Gruppenreisen. Derzeit leiten Maximilians Vater Wolfgang und er als Geschäftsführer das Unternehmen in der Oskar-von-Miller-Straße.
„Die Bürokratie wird immer schlimmer statt besser.“
Maximilian Wies
Wies betreibt seit vielen Jahren den Stadtbus Weiden. Erst im Februar 2025 hat sich das Unternehmen in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt und der Vertrag mit der Stadt wurde um weitere zehn Jahre verlängert. Die Firma Wies besitzt 80 Busse und beschäftigt circa 150 Mitarbeiter – davon 125 Fahrerinnen und Fahrer von mehr als zehn Nationalitäten – an den Standorten Weiden, Schwandorf und Chemnitz. „Wir beschäftigen eine große Bandbreite von Mitarbeitern – von der alleinerziehenden Mutter über den Familienvater bis zum Rentner.“ Bislang sei es der Firma immer gelungen, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, erklärt Maximilian Wies. Schon eher Sorgen bereite ihm diee überbordende Bürokratie. Wies: „Ich habe den Eindruck, dass es immer schlimmer statt besser wird.“ Allein beim Deutschland-Ticket müsse man im Jahr mindestens 50 verschiedene Anträge stellen. „Das ist natürlich extrem aufwendig und ärgerlich. Man kann kaum langfristig planen.“
Elektromobilität – die Zukunft
Maximilian Wies weiß, dass die Zukunft nur mit Elektromobilität bewältigt werden kann. So hat man sieben neue Elektrobusse geordert, die im September geliefert werden. Stückpreis: circa 600.000 Euro. Zugleich wird die Infrastruktur unter anderem mit Ladesäulen angepasst. Damit werde zwar der Stromverbrauch exorbitant auf etwa 700.000 Kilowattstunden steigen. „Trotzdem lohnt sich der Umstieg. Bei weiter steigenden Dieselpreisen wird es dann günstiger sein, mit Strom zu fahren.“ Ein weiteres Zukunftsthema, mit dem man sich beschäftigen müsse, sei das autonome Fahren. Für bestimmte Stecken wie die „letzte Meile“ sei das absolut vorstellbar. „Damit kann man auch etwaigen zukünftigen Personalproblemen entgegnen.“
Der Jungunternehmer engagiert sich seit Jahren auch ehrenamtlich. So ist er Vorstandsmitglied im Rotary Club Weiden, stellvertretender Schriftführer der Mittelstands-Union Nordoberpfalz und arbeitet in der IHK und im Landesverband der bayerischen Omnibusunternehmer mit.
„Pflicht, sich als Demokrat politisch zu engagieren“
Er stehe für Vernetzung, Verantwortungsbewusstsein und ein zukunftsorientiertes Weiden. Als Stadtrat wolle er sich im Wesentlichen für die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Weiden, eine starke Wirtschaftsförderung und eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung einsetzen. „Es gibt in der Kernstadt noch viele Flächen, die entwickelt werden könnten. Hier muss dringend gegengesteuert und die Innenstadtentwicklung vorangetrieben werden“, betont der CSU-Politiker. Nicht zuletzt sei es ihm als Demokrat Pflicht und ein großes Anliegen, sich politisch zu engagieren. „Wir dürfen den Rändern nicht das Feld überlassen.“







