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Neujahrsempfang der Panzerartillerie dankt Weiden und blickt voraus

Weiden. Beim Neujahrsempfang der Panzerartilleriebataillone 375 und 131 blickte die Führung auf ein forderndes Jahr und dankte Stadt und Region. Ausblicke galten 2026 mit Tag der Bundeswehr am 6. Juni und neuen Projekten.

Weiden. Beim Neujahrsempfang der Panzerartilleriebataillone 375 und 131 blickte die Führung auf ein forderndes Jahr und dankte Stadt und Region. Ausblicke galten 2026 mit Tag der Bundeswehr am 6. Juni und neuen Projekten.
Zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik, Sicherheitsbehörden, Vereinen und Reservistenkameradschaften, darunter Oberbürgermeister Jens Meyer, folgten der Einladung.v. links: 1.Vors. der 7er Kameradschaft Peter Ertl, Franziska Ertl Frauensprecherin, OTL Stefan Zadlo Kommandeur PzArtBtl 131, OTL Hekja Werner Kommandeurin PzArtBtl 375 und 2. Vors. 7er Kameradschaft Alfons Betzl. Foto: Hans Jürgen Gmeiner

Neujahrsempfang der Panzerartillerie dankt Weiden und blickt voraus

Die sicherheitspolitischen Herausforderungen, umfangreiche Ausbildungsabschnitte und der Blick auf kommende Großprojekte prägten den traditionellen Neujahrsempfang der Panzerartilleriebataillone 375 und 131 im Offizierscasino der Major-Radloff-Kaserne. Im Mittelpunkt standen der Dank an die Soldatinnen und Soldaten sowie an die Stadt Weiden und die Region für ihre Unterstützung.

Rückblick auf ein forderndes Jahr der Panzerartillerie in Weiden

Kommandeurin Oberstleutnant Hekja Werner blickte in ihrem Grußwort auf ein forderndes Jahr 2025 zurück. Zahlreiche Übungen, Abstellungen in laufende Einsätze und anspruchsvolle Ausbildungsabschnitte hätten die Verbände stark beansprucht. Höhepunkt für die 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 375 sei der scharfe Schuss auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr gewesen. „Die gesetzten Ziele konnten nur durch das hohe Engagement und den persönlichen Einsatz unserer Soldatinnen und Soldaten erreicht werden“, betonte Werner.

Ein besonderer Dank galt der Stadtverwaltung und der Bevölkerung in und um Weiden. Trotz Einschränkungen durch Truppenbewegungen und Schießlärm habe man stets Rückhalt erfahren. Ebenso hob die Kommandeurin die enge Zusammenarbeit der am Standort stationierten Bataillone hervor. Mit Blick in die Zukunft sprach sie die geplante Neuaufstellung des Artilleriebataillons 455 im Jahr 2026 an, dessen Stab zunächst in der Loheide beheimatet sein wird. Teileinheiten sollen vorübergehend auch in Weiden aufgebaut und später als Teil der Panzerbrigade 45 nach Litauen verlegt werden. Große Bedeutung maß Werner zudem der Kooperation mit der US-amerikanischen 41st Field Artillery Brigade und der Garrison Grafenwöhr bei. Gemeinsame Übungen und regelmäßiger fachlicher Austausch stärkten Vertrauen und die transatlantische Partnerschaft.

Tag der Bundeswehr 2026: Einladung an die Region

Der Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 131, Oberstleutnant Zadlo, richtete den Blick auf ein besonderes Ereignis im kommenden Jahr: Am 6. Juni 2026 wird der Tag der Bundeswehr in Weiden stattfinden. „Wir möchten der Bevölkerung zeigen, wozu die Bundeswehr fähig ist, und laden die gesamte Region ein, diesen Tag gemeinsam mit uns zu feiern“, sagte Zadlo und bat zugleich um breite Unterstützung.

Beide Kommandeure thematisierten außerdem die Einführung der neuen Wehrpflicht. Neben organisatorischen und personellen Herausforderungen sahen sie darin auch eine große Chance, junge Menschen für den Dienst in der Bundeswehr zu gewinnen und einen Beitrag zur Wehrhaftigkeit und zum Heimatschutz zu leisten.

Reservistenarbeit, Kriegsgräberfürsorge und regionaler Rückhalt

Im Anschluss informierte Hauptmann der Reserve Christoph Rolland, Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Oberpfalz Nord, über die Arbeit der Reservisten. Bereits im Januar hätten diese ihre Ausbildung wieder aufgenommen und zwei Ausbildungsabschnitte erfolgreich abgeschlossen. Besonders erfolgreich sei die Prominentensammlung für die Kriegsgräberfürsorge gewesen, bei der nahezu 20 000 EUR gesammelt wurden. „Dieses Ergebnis zeigt, wie stark das Engagement der Reservisten und die Unterstützung in der Region sind“, so Rolland.

OTH Amberg-Weiden
OTH Amberg-Weiden

Zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik, Sicherheitsbehörden, Vereinen und Reservistenkameradschaften – darunter Oberbürgermeister Jens Meyer – folgten der Einladung. Den Abschluss des Abends bildete ein geselliges Beisammensein mit intensiven Gesprächen und einer von den Gästen gelobten Verpflegung durch das Küchenpersonal. Musikalisch umrahmte das Heeresmusikkorps Veitshöchheim den Abend.