OB-Kandidierende in Weiden stellen sich den Fragen der Jugend
OB-Kandidierende in Weiden stellen sich den Fragen der Jugend
Was ist eine Baddie? Ein Techno-Rave im Park – ja oder nein? Und wie stehen die Kandidatinnen und Kandidaten eigentlich zum Dschungelcamp? Diesen und weiteren Fragen stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisteramts am vergangenen Donnerstag im Jugendzentrum Weiden – und zwar vor laufender Kamera.
„Wir wollten mal was Neues ausprobieren“, so Johanna Grillenbeck, pädagogische Mitarbeiterin im Jugendzentrum. „Die Lebensrealität der jungen Menschen findet in der digitalen Welt statt – umso wichtiger, in diesem Raum politische Bildungsarbeit zu leisten.“ Und dies kann auch auf lockere Art und Weise passieren, wie das Format zeigt. Michael Kutscher, Filmemacher und Initiator des Projekts „StadtNull“, sagt: „Während der Film ‚StadtNull‘ das Ziel hatte, Austausch zwischen jungen Menschen und Stadtpolitik zu fördern und über kommunalpolitische Strukturen aufzuklären, sollen hier die zukünftigen Entscheidungsträger als Menschen kennengelernt werden.“ Inhaltlich wurde es trotzdem; dafür wurden zum Beispiel Forderungen, die im Rahmen von ‚StadtNull‘ von den jungen Menschen an die Stadtpolitik geäußert wurden, präsentiert. Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten dann die Aufgabe, diese erst nach individuellem Interesse und im Anschluss – wie im realen Stadtratsalltag – gemeinsam nach Notwendigkeit zu ordnen.
StadtNull fördert Austausch zwischen Jugend und Stadtpolitik
So stellten sich Benjamin Zeitler (CSU), Laura Weber (Die Grünen), Jens Meyer (SPD), Jürgen Meyer (Bürgerliste), Florian Vogel (FDP) und Robyn Arnold (Die Linke) den Fragen von Moderatorin Hannah Schraml, die bereits journalistisch am Filmprojekt StadtNull mitwirkte.
Für die Fragen haben die Organisatoren, bestehend aus dem Magischen Projekt e. V., dem Stadtjugendring Weiden und dem Kollektiv StadtNull, im Vorfeld junge Menschen bei der Konzeption miteinbezogen. In der Show geht es einerseits um Wissen zu Jugendkultur und zu Weiden, andererseits um konkrete Forderungen an die Stadtpolitik und gemeinsame Lösungsfindung. Am Ende durften die Kandidierenden noch kreativ werden und eine gemeinsame Botschaft ans JUZ sprühen – ein Zeichen für mehr Kunst im öffentlichen Raum und Aufruf für die Demokratie gleichermaßen.
Video-Premiere am 27. Februar auf YouTube
Die Show ist ab Freitag, 27. Februar, um 15 Uhr auf dem YouTube-Kanal „StadtNull“ zu sehen.


