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Pflege und Kommunalwahl im Fokus bei SPD 60plus in Weiden

Weiden. Bei der Klausur der SPD-AG 60plus Oberpfalz standen Pflege und Forderungen zur Kommunalwahl im Fokus. Oesterle warb für bezahlbares Wohnen, Barrierefreiheit, digitale Teilhabe und Entlastung pflegender Angehöriger.

Weiden. Bei der Klausur der SPD-AG 60plus Oberpfalz standen Pflege und Forderungen zur Kommunalwahl im Fokus. Oesterle warb für bezahlbares Wohnen, Barrierefreiheit, digitale Teilhabe und Entlastung pflegender Angehöriger.
SPD-Senioren bei der Klausur. Foto: Reinhold Strobl

Pflege und Kommunalwahl im Fokus bei SPD 60plus in Weiden

Gastbeitrag von: Reinhold Strobl

Eine gute Pflege ist für Menschen, die Hilfe bedürfen, sehr wichtig. Deshalb befasste sich die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Oberpfalz bei ihrer Klausurtagung unter der Diskussionsleitung von Harald Zintl im Familienheim „Kinderspielplatz Naabwiesen e.V.“ in Weiden sowohl mit den Problemen pflegender Angehöriger als auch mit den Forderungen der Arbeitsgemeinschaft hinsichtlich der bevorstehenden Kommunalwahl. Dazu hatte die Arbeitsgemeinschaft ihren Landesvorsitzenden Heinz Oesterle eingeladen, der auch über die Auswirkungen der Satzungsänderung der BayernSPD für die Arbeitsgemeinschaften informierte.

SPD 60plus diskutiert Pflege und Kommunalwahl

Die AG 60plus, so Oesterle, vertrete über 29.000 Seniorinnen und Senioren in der bayerischen SPD, davon 3.700 Mitglieder in der Oberpfalz. Sie habe erreicht, dass sich auch innerhalb unserer Gesellschaft ein verstärktes Bewusstsein für ältere Menschen entwickelt habe. Unsere Partei, so Oesterle, nehme sich den verschiedensten Problemen älterer Menschen an. Er zeigte die fundamentalen Anliegen der SPD-Arbeitsgemeinschaft auf.

Mietpreise und Wohnförderprogramm gefordert

So würden die explodierenden Mietpreise besonders Seniorinnen und Senioren treffen. Deshalb fordere die Arbeitsgemeinschaft ein spezielles Wohnförderprogramm. Jeder solle seinen Bedürfnissen entsprechend wohnen dürfen. Ein Leben ohne Geldsorgen sei eine Frage des Respekts vor der Arbeitsleistung der Menschen. Altersarmut müsse bekämpft und Betroffene müssten vom Sozialstaat aufgefangen werden.

60plus fordere den barrierefreien Ausbau aller Gesundheitseinrichtungen. Betroffene müssten bei der Planung und Umsetzung einbezogen werden. Seniorinnen und Senioren müssten hinsichtlich der digitalen Teilhabe mehr Beratung und Begleitung bekommen. Wichtig sei die Unterstützung pflegender Angehöriger und mehr Personal bei der Pflege. Gute Pflege dürfe nicht vom Geldbeutel abhängen.

Kritik an Rentenforderungen der Jungen Union

Reinhold Strobl machte darauf aufmerksam, dass die Forderung der Jungen Union hinsichtlich der Rentenpolitik vor allem auch die jungen Menschen treffe. Sie würden Forderungen vertreten, die ihrer eigenen Klientel schaden würden. Jeder Mensch habe im Alter ein Anrecht auf ein Leben in Würde.

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