VR Nopf
VR Nopf

SPD-Frauen feiern Internationalen Frauentag in Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg. Die AsF der SPD feierte im Capitol den Internationalen Frauentag mit Rede von Gertrud Hesslinger und der Garde Knappnesia. SPD-Frauen bewirteten, die Sammlung brachte 650 € für eine Elterninitiative.

SPD-Frauen feiern Internationalen Frauentag in Sulzbach-Rosenberg

Die AsF-Vorsitzenden Renate Dümmler und Monika Kick mit Bürgermeisterkandidatin Bettina Moser. Foto: Reinhold Strobl
Die Tanzgarde der FG Knappnesia sorgte für Unterhaltung. Foto: Reinhold Strobl
Stellv. Bürgermeisterin Gertrud Hesslinger aus Neumarkt sprach zum Internationalen Frauentag. Foto: Reinhold Strobl

Gastbeitrag von: Reinhold Strobl

Der Internationale Frauentag wird in Deutschland jährlich am 8. März gefeiert. Er steht für Frauenrechte, Gleichstellung und gesellschaftliche Anerkennung. Seit vielen Jahren fungiert die SPD-Arbeitsgemeinschaft der Frauen (AsF) als Ausrichter einer Veranstaltung in Sulzbach-Rosenberg. Diese hatte wieder ins Capitol eingeladen. Neben einer Ansprache der stellvertretenden Bürgermeisterin von Neumarkt, Gertrud Hesslinger, gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit der Garde der FG Knappnesia. Für Kaffee und Kuchen hatten die SPD-Frauen, an der Spitze Renate Dümmler und Monika Kick mit Bürgermeisterkandidatin Bettina Moser, gesorgt. Viele politische Mandatsträger waren der Einladung gefolgt.

Gertrud Hesslinger betont Bedeutung des Frauentags

Der Frauentag entstand im frühen 20. Jahrhundert, um für Gleichberechtigung, das Frauenwahlrecht und die Emanzipation von Arbeiterinnen zu kämpfen. Der Frauentag, so Gertrud Hesslinger, macht auf bestehende Ungleichheiten und Diskriminierungen aufmerksam und würdigt die Errungenschaften der Frauenbewegung. Die SPD sei immer für die Gleichberechtigung der Frauen eingetreten. Es zeige sich aber auch immer wieder, dass nichts von allein komme und auf Dauer sei. Vielmehr müssten die Frauen immer wieder auf ihre Belange aufmerksam machen.

Historische Rückblicke, Showprogramm und Spende

Oft seien es die Frauen gewesen, die auf die Straße gingen und für die Demokratie eintraten. Gertrud Hesslinger erinnerte daran, dass bis 1958 Frauen für den Erwerb des Führerscheins die Erlaubnis ihres Ehemanns brauchten. Erst seit 1958 dürften Frauen auch gegen den Willen ihres Mannes arbeiten. Die Tanzgarde sorgte anschließend mit einem bunten Programm für die Unterhaltung der Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein Spendenaufruf erbrachte rund 650 Euro für eine Elterninitiative einer Grundschule.

VR Nopf
VR Nopf