VR Nopf
VR Nopf

SPD-Ortsverein Neusorg ist stolz auf die gute Entwicklung der Gemeinde

Neusorg. Eine Halbzeitbilanz der Wahlperiode zog Bürgermeister Peter König bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins im Gasthaus Sonnental. Dabei gedacht man auch einem verdienten Sozialdemokraten.

SPD-Ortsverein Neusorg ist stolz auf die gute Entwicklung der Gemeinde

Die Gemeinde hat mit der Erschließung des Baugebiets Neusorg-West attraktive Wohnmöglichkeiten geschaffen. Foto: Gemeinde Neusorg

Bei der Hauptversammlung des SD-Ortsvereins berichtete Peter König über die Arbeit im Gemeinderat. Nach dem herben Verlust durch den Tod des Ortsvorsitzenden und Fraktionssprechers Robert König habe Corinna Karger-Hostalka die Aufgabe im Gemeinderat übernommen. “Hier leistest du eine hervorragende Arbeit und genießt das Vertrauen der Fraktionsmitglieder. Ich bin von deinem Wirken absolut überzeugt und freue mich auf die weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit”, lobte der Bürgermeister die Fraktionschefin.

Erfolgreiche erste Halbzeit

In wenigen Tagen sei Halbzeit der Amtsperiode 2020 bis 2026. König: „Um es in der Fußballersprache auszudrücken: Wir haben eine solide und erfolgreiche erste Halbzeit bestritten. Es gibt keinen Grund für eine kritische Kabinenpredigt.” Es gehe darum, auch in der zweiten Halbzeit den einen oder anderen Treffer zu erzielen. “Das Team im roten Trikot steht dafür bereit und ich will im Spielaufbau weiterhin entscheidende Impulse setzen.”

Bürgermeister Peter König. Foto: Jürgen Herda
Die neue Fraktionssprecherin der SPD im Gemeinderat Neusorg: Corinna Karger-Hostalka. Foto: Gemeinde Neusorg

Viele Projekte realisiert

Fraktionssprecherin Corinna Karger-Hostalka berichtete über zahlreiche Projekte, die man erfolgreich beendet beziehungsweise angepackt habe. Sie und Bürgermeister König verwiesen auf die Offene Ganztagsschule, Barrierefreiheit und Pausenhof im Bereich der Schule, die Elektrifizierung der Bahnlinie in Verbindung mit der Brücke in Wernersreuth, das Kunstrasenspielfeld und den Anschluss an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zum 1. Januar 2024, die Generalsanierung der Kläranlage, die Erweiterung der Nahwärmeversorgung oder die Umrüstung auf eine LED-Straßenbeleuchtung.

Eine Herausforderung für die zweite Halbzeit sei die „Hausärztliche Nahversorgung” mit einem kommunalen Medizinischen Versorgungszentrum. Bis Anfang kommenden Jahres will man hier Nägel mit Köpfen machen. Bürgermeister König stellte abschließend die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Gemeinderatsmitgliedern heraus. Diese Art des Miteinanders und der Zusammenarbeit werde mittlerweile auch überörtlich anerkannt.

Bericht aus der Fraktion

In seinem Rückblick erinnerte Peter König an den im Dezember verstorbenen langjährigen Ortsvorsitzenden Robert König. „Robert erfüllte alle Aufgaben zu jeder Zeit akribisch und absolut pflichtbewusst. Man merkte bei jedem Zusammentreffen, dass ihm das Wohl unserer Gemeinde wirklich am Herzen lag. Er hätte gerne mindestens diese Amtsperiode zu Ende gebracht.“ Nun musste man die Fraktion im Gemeinderat neu strukturieren. Mit Oswald Geisler sei ein Gemeinderat gefolgt, dessen Erfahrung, Expertise und besonnene Art für die Arbeit der SPD sehr wertvoll sei. Er wird unter anderem im Bau- und Umwelt- sowie im Haupt- und Finanzausschuss mitarbeiten. Michael König habe man als stellvertretenden Fraktionssprecher gewinnen können, was mit Blick auf seinen Beruf und seine familiären Verpflichtungen nicht selbstverständlich sei. „Wir sind für die nächsten Jahre gut aufgestellt und geben unser Bestes, um Neusorg weiter voranzubringen.“

Kollegiale Zusammenarbeit

Dank der konstruktiven Arbeit im Gemeinderat habe man im vergangenen Jahr große Projekte auf den Weg gebracht oder abgeschlossen. In Schwarzenreuth sei mit dem Generationenplatz und der Kletterpyramide ein Ort geschaffen worden, der Jung und Alt zusammenbringe und für verschiedene Festlichkeiten genutzt werden könne. „In Riglasreuth wurde mithilfe der Gemeinde das Kolpinghaus saniert. Dieses Projekt hat sich wirklich gelohnt. Die Kolpingfamilie lässt sich immer wieder schöne Aktivitäten einfallen, damit das Kolpinghaus mit Leben gefüllt ist.“

Zoigltermine
Zoigltermine

Neue Dorfmitte in Riglasreuth

Im nächsten Jahr beginne die große Umgestaltung der Dorfmitte in Riglasreuth. Dabei griffen viele Maßnahmen ineinander: Die Straße zum Sägewerk Bauer wird ausgebaut, Kanal- und Wasserleitungen erneuert und die Flächen vor dem Anwesen Hösl und der Kirche umgestaltet. Dort könnten dann Dorffeste gefeiert und Radfahrer zum Pausieren animiert werden. In Weihermühle habe man mit der neuen Brücke und der Erneuerung der Ortsdurchfahrt eine riesige Maßnahme zu Ende gebracht. „Dies hat primär der Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen gedient. Die alten Brückenbauwerke waren in einem desolaten Zustand und zusätzlich wurde das Ortsbild ungemein verbessert.“

Grundschule aufgehübscht

Auch im Hauptort sei viel passiert: „Die Grundschule wurde im Zuge der Offenen Ganztagsschule mit einem tollen Spielplatz und einem grünen Klassenzimmer sowie mit Aufenthaltsräumen für die Schüler/innen ausgestattet.“ Im Gebäude wurde ein Aufzug installiert und in den nächsten Monaten werde der Pausenhof vergrößert. Die energetische Sanierung des Ärztehauses lasse das markante Gebäude mit einer neuen Fassade erstrahlen. Der Spatenstich zur Erweiterung des Feuerwehrhauses soll in wenigen Wochen erfolgen. Es soll Platz geschaffen werden für einen Mannschaftsraum hinter den Garagen. „Mit dem neuen Fahrzeug wird die Neusorger Feuerwehr bestens ausgerüstet sein“, sagte der Bürgermeister.

Mit dem Bau eines Kunstrasenspielfeldes im Sportzentrum verschwinde ein Schandfleck aus der Gemeinde und es werde um einen Sportplatz bereichert, der von allen drei Sportvereinen und der Schule genutzt werden könne. Ein Förderprogramm, das der Bürgermeister an Land gezogen hat, und die Stabilisierungshilfe hätten dieses Projekt komplett finanziert.

Wertvolle Erfahrungen gesammelt

„Neben all diesen großen Maßnahmen, die das Ortsbild auf Jahrzehnte prägen, werden in jeder Sitzung unterschiedlichste Dinge besprochen. Ich denke, dass wir Neuen uns mittlerweile recht gut eingefunden und schon einige Erfahrungen gesammelt haben“, sagte Corinna Karger-Hostalka. Ziel sei es, bei der nächsten Wahl ein ebenso gutes Ergebnis einzufahren wie 2020.