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Sportplatzgelände und Lindenstraße im Fokus des Bauausschusses

Kirchenthumbach. Zwischen Baustellenbesichtigung und Bauanträgen: Der Bauausschuss beschäftigte sich mit zahlreichen Themen. Besonders die Zukunft der Straße entlang des B-Platzes sowie die Spielplatzgestaltungen sorgten für ausführliche Beratungen.

Sportplatzgelände und Lindenstraße im Fokus des Bauausschusses

Die Mitglieder des Bauausschusses machten sich beim Ortstermin in der Lindenstraße einen Überblick über den Bauabschnitt II der Wasser- und Abwassersanierung und hoffen, dass die Straße für die Anlieger bald wieder befahrbar ist. Foto: Petra Lettner
Eine Beschattung am Kinderspielplatz am Sportgelände, dass alle für notwendig erachten, sorgte für rege Diskussion. Da der Gemeinde wenig Geld für Spielplatzausstattung zur Verfügung steht, ist der Handlungsspielraum sehr eingeschränkt. Foto: Petra Lettner

Bei einem vorausgehenden Ortstermin machten sich die Ausschussmitglieder ein Bild von den Arbeiten in der Lindenstraße und den anliegenden Stichstraßen. Dort läuft derzeit der zweite Bauabschnitt der umfassenden Wasser- und Abwassersanierung. Die Straße und der Gehweg bestehen derzeit nur aus Schotter. Die neuen Wasserleitungen, der Kanal sowie die Glasfaserinfrastruktur sind bereits verlegt worden.

Wasser- und Abwassersanierung Lindenstraße

Aktuell werden die Randsteine gesetzt. Künftig wird auf einer Straßenseite ein Gehweg verlaufen, während auf der gegenüberliegenden Seite ein Randstreifen vorgesehen ist. Für Juli ist bereits der Einbau der ersten Asphalttragschicht geplant. Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, soll die Straße noch vor dem Wintereinbruch wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Gemeindliches Einvernehmen

Zurück im Rathaus befasste sich das Gremium mit verschiedenen Bauvorhaben. Einstimmig genehmigt wurde die Dachgeschoss-Erweiterung und der Dachgeschossausbau eines Wohngebäudes. Ebenfalls erhielt die Errichtung einer Stützmauer mit anschließendem Doppelstabmattenzaun das gemeindliche Einvernehmen. Der Bauantrag der Feuerwehr Sassenreuth zur Erweiterung des Gerätehauses wurde einstimmig befürwortet.

Zukünftige Gestaltung Straße

Deutlich länger wurde über die zukünftige Gestaltung der Straße entlang des B-Platzes am Sportgelände diskutiert. Beim Ortstermin vorher konnte sich jeder ein Bild vom Zustand machen. Durch die Arbeiten hat die bestehende Fahrbahndecke erheblich gelitten. Dabei standen grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Diskussion: Eine reine Ausbesserung der Schäden (Flickenteppich) oder eine Neugestaltung dieses Bereichs.

Abwägung verschiedener Möglichkeiten

Das würde die Möglichkeit zur gestalterischen Aufwertung geben und gleichzeitig den Bereich rund um den Sportplatz aufwerten. Allerdings dürfe man die Kosten nicht aus den Augen verlieren. Einigkeit bestand schließlich darüber, entlang der Umkleidekabinen eine Pflasterfläche anzulegen. Für den weiteren Straßenverlauf in Richtung Franz-Eckert-Straße soll dagegen eine pflegeleichte und zugleich kostengünstige Lösung gefunden werden. Wo man für die Zukunft auch noch die Möglichkeit hat, den Bereich aufzuwerten.

Verwaltung beauftragt

Im Gespräch sind derzeit eine wassergebundene Decke, Schotterrasen oder Rasengittersteine. Zusätzlich könnte ein schmaler Gehsteig, sowie einige Parkmöglichkeiten für Zuschauer, Trainer oder Betreuer geschaffen werden. Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Verwaltung soll nun die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich Kosten, Pflegeaufwand und Nutzbarkeit näher prüfen lassen.

Grammer Solar
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Wenig Handlungsspielraum

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ausstattung der Spielplätze. Allerdings stehen im laufenden Haushalt für Spielplatzausstattungen im ganzen Marktbereich lediglich 10.000 Euro zur Verfügung, was den Handlungsspielraum des Gremiums deutlich einschränkt. Insbesondere die fehlende Beschattung auf dem Spielplatz am Sportgelände beschäftigt die Gemeinde bereits seit längerer Zeit.

Beschattung am Spielplatz Sportgelände

Nach ausführlicher Diskussion wo und welche Beschattung anzubringen, sprachen sich die Ausschussmitglieder einstimmig dafür aus, zunächst die Beschattung der Sitzgruppe zu priorisieren. Die Verwaltung wurde beauftragt, Angebote für unterschiedliche Varianten, wie Sonnensegel, Sonnenschirm oder ein Aluminium-Pavillon einzuholen. Aufgrund der vorliegenden Angebote soll dann entschieden werden, welche Lösung umgesetzt wird und welcher finanzielle Spielraum anschließend für weitere Spielgeräte auf den Spielplätzen verbleibt. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Antrag der Neuzirkendorfer Kinder nach einem neuen Spielgerät zurückgestellt. In der Diskussion wurde ebenfalls angesprochen, wie sich eventuell die Neuzirkendorfer mit einbringen könnten, um ihr gewünschtes Pendelkarussell zu erhalten.