Standing Ovations für OB-Kandidaten – CSU setzt auf Wechsel und neue Dynamik für Weiden
Standing Ovations für OB-Kandidaten – CSU setzt auf Wechsel und neue Dynamik für Weiden
Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Postkeller, rund 130 aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer und stehender Applaus am Ende der Rede: Der politische Aschermittwoch der CSU wurde zu einem kraftvollen Signal für den anstehenden Wahltermin. Oberbürgermeisterkandidat Benjamin Zeitler stellte dabei klar seine Leitlinien für die kommenden Jahre vor und warb eindringlich für einen politischen Wechsel in Weiden.
„Zeit Ruder in der Stadt zu übernehmen“
CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer eröffnete die Veranstaltung und begrüßte neben zahlreichen Stadtratskandidatinnen und -kandidaten auch den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht, den Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger sowie Bezirktagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher. In seinem Grußwort betonte Gollwitzer, dass nach 19 Jahren SPD-geführter Stadtpolitik nun die Zeit für einen Wechsel gekommen sei. „Weiden braucht neue Impulse und neue Dynamik. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Stillstand keine Option ist“, so Gollwitzer. Er sprach sich deutlich für Benjamin Zeitler als Oberbürgermeister aus und rief zur Unterstützung bei der Wahl auf.
„Weiden darf nicht stehen bleiben“ – Zeitler setzt klare Schwerpunkte
In seiner Rede zeichnete Benjamin Zeitler ein klares Bild der aktuellen Herausforderungen für die Stadt. Eingangs griff er den zurückliegenden Fasching auf, der – abgesehen vom Engagement einzelner Gastronomen – wenig Schwung gezeigt habe. Dieses Bild stehe sinnbildlich für eine Stadt, der es derzeit an Dynamik fehle. „Weiden darf nicht vom Engagement Einzelner leben. Weiden braucht Führung, die selbst gestaltet“, so Zeitler.
Der OB-Kandidat formulierte fünf zentrale Punkte für kommende Jahre
Wirtschaft stärken durch neue Gewerbegebiete, eine Wirtschaftsförderung als Stabsstelle beim Oberbürgermeister und ein klares Bekenntnis zu einem wirtschaftsfreundlichen Klima. Bauturbo für Weiden, unter anderem durch die Nutzung gesetzlicher Spielräume, die Entwicklung zentraler Flächen wie SV-Gelände, Turnerbund und Weidener Osten sowie eine deutliche Stärkung des sozialen Wohnungsbaus gemeinsam mit der Stadtbau.
Bürgerfreundliches Rathaus
Ein bürgerfreundliches Rathaus, das als Dienstleister agiert, Mitarbeitende stärkt, Prozesse beschleunigt und Digitalisierung konsequent vorantreibt. Bildung, Zusammenhalt und Innovation, mit Investitionen in Schulen, Unterstützung für Vereine und Ehrenamt sowie Offenheit für neue Ideen und Gründer. Solide Finanzen, mit einem ehrlichen Kassensturz, klaren Prioritäten und einer aktiven Nutzung von Fördermitteln und politischen Netzwerken auf Landes- und Bundesebene.
Entscheidungen nicht auf die lange Bank schieben
Zeitler betonte, dass Kommunalpolitik heute anspruchsvoller denn je sei und weltpolitische Entwicklungen direkte Auswirkungen auf die Städte hätten. „Wer führen will, darf sich vor Zahlen nicht drücken und darf Entscheidungen nicht auf die lange Bank schieben“, so Zeitler.Für seine Rede erhielt er am Ende stehenden Applaus der Besucherinnen und Besucher.
Geschlossenheit und klare Wahlempfehlung
Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher rahmte die Veranstaltung in seinem Schlusswort ein. Auch im Namen von Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht und Landtagsabgeordnetem Stephan Oetzinger rief er dazu auf, von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch zu machen und am Wahltag zur Abstimmung zu gehen.
Höher sprach sich klar für Benjamin Zeitler als Oberbürgermeister aus und warb zugleich für die CSU-Liste bei der Stadtratswahl: „Es braucht nicht nur einen starken Oberbürgermeister, sondern auch eine starke Mannschaft im Stadtrat, um Weiden wieder mehr Bewegung und Dynamik zu geben.“








