Umbaustart der Mehrzweckhalle steht in den Sternen
Umbaustart der Mehrzweckhalle steht in den Sternen
Bürgermeister Ernst Lenk zeigte in der Gemeinderatssitzung am Montagabend die Vielzahl der Probleme auf, die sich wegen der von der Gemeinde beantragten schulaufsichtlichen Genehmigung ergeben.
Er betonte, dass neben der baurechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt Neustadt/WN auch eine schulaufsichtliche Genehmigung durch die Regierung der Oberpfalz notwendig sei. Nach Vorlage der Unterlagen habe die Bezirksregierung “gewisse Einwendungen” gegen die Planung vorgebracht, berichtete das Gemeindeoberhaupt.
Viele Umbauten erforderlich
So sei bemängelt worden, dass keine DIN-gerechte Behindertentoilette geplant sei. Als weitere geforderte behindertengerechte Räumlichkeiten nannte Ernst Lenk die Umkleiden-, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie einen barrierefreien Zugang vom Schulgebäude aus. Der Bürgermeister erklärte, dass die gesamte Schule nicht barrierefrei gebaut ist. Sollte ein behindertes Kind eingeschult werden, müsste der Unterrichtsraum ebenerdig eingerichtet werden, was auch möglich sei.
Er habe deshalb die Umbaumaßnahmen mit dem Architekten abgestimmt. Dazu gehörten auch Veränderungen der Geräteräume, die für die Schule 75 Quadratmeter groß sein müssten, was in den bestehenden Räumen nicht machbar sei. Ferner sei ein Sanitätsraum gefordert worden, für den wiederum die Lehrerumkleide zu klein sei.
Es fehlt noch ziemlich alles
Letztlich ist es gelungen, den Anforderungen für die schulaufsichtliche Genehmigung gerecht zu werden, betonte der Bürgermeister. „Es wird immer schwieriger“, bilanzierte Ernst Lenk auch im Hinblick auf die Forderung des Landratsamtes nach einem Stellplatznachweis für eine Halle, die für 800 Personen Platz bietet.
Der Beginn der Sanierung sei laut Lenk noch unbekannt, weil keine Baugenehmigung vorliege, ohne die wiederum kein Zuschussantrag gestellt werden könne. Ebenso könne man keinen Antrag auf vorzeitigen Baubeginn stellen, der wiederum eine Ausschreibung ausschließe.
Zuschuss für Wasserleitung
Der Bürgermeister Lenk gab bekannt, dass die Gemeinde über die Vorschrift der RZWas2018 (Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben) einen Zuschuss für die Sanierung der
Wasserleitungen im Zeitraum von 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2021 in Höhe von 222.000 Euro erhalten habe.






