UWG setzt auf Nähe in Schlammersdorf
UWG setzt auf Nähe in Schlammersdorf
Eine schuldenfreie Gemeinde, aber viele Investitionen in Planung – volle Stube beim politischen Frühschoppen der UWG in Menzlas.
Regionale Themen im Fokus der UWG-Wahlveranstaltung
Die „große Politik“ blieb vor der Tür. Umso mehr ging es bei der ersten Wahlveranstaltung der Unparteiischen Wählergruppe (UWG) um örtliche und regionale Themen rund um die Kommune.
In einer vollen Wirtsstube beim „Wölfel“ in Menzlas begrüßte UWG-Vorsitzender und amtierender Bürgermeister Johannes Schmid die Gäste mit der Zusicherung, auf Wahlkampfrhetorik und lange Reden zu verzichten. Vielmehr wolle sich die UWG den Wählern vorstellen, über Ideen sprechen und vor allem miteinander reden. Johannes Schmid erklärte, warum er erneut kandidiere. Er verstehe sein Amt nicht als Chef, der über allem stehe, sondern als jemand, der Verantwortung übernimmt und mit einer Politik auf Augenhöhe zuhört und vermittelt.
Bilanz der vergangenen sechs Jahre
Beim Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre konnte sich die Bilanz sehen lassen. Neue Bauplätze, aufgehübschte Ortsbilder, die Modernisierung des Bürgerhauses mit jetzt barrierefreiem Zugang und einer öffentlichen Toilette sowie die Erweiterung des Generationenspielplatzes zu einem beliebten Treffpunkt und die Straßensanierungen fanden Erwähnung. Auch die örtlichen Vereine hätten von etlichen Anschaffungen profitiert. Zudem konnte die Erweiterung des Kindergartens in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Vorbach für die Kleinen der Kommunen und die Familien zügig und pragmatisch umgesetzt werden.
Finanzen und geplante Investitionen
Eingehend auf die Finanzen stellte der Bürgermeister fest, dass die Schuldenfreiheit der Gemeinde eine große Stärke sei, doch es müssten auch kostenintensive Investitionen gemeistert werden. Hierbei nannte er unter anderem den Radwegebau nach Oberbibrach, den Breitbandausbau, die Baulanderweiterung, Kosten für das Abwasser- und Wassernetz, den Straßenausbau und nicht zuletzt die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos. Er bedauerte, dass geringere Fördermittel und steigende Umlagen die finanziellen Spielräume aber immer enger machen würden.
Kandidaten stellen sich vor und Bürgergespräch
Im Rahmen des gemütlichen Weißwurstfrühschoppens hatten die Kandidaten der UWG die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen. Die Bewerberin und die sieben Bewerber für den Gemeinderat präsentierten sich als fester Bestandteil bei den Vereinen, in der Pfarrei, bei der vhs und bei den Dorfgemeinschaften. Ein junger Handwerker, ein Landwirt, Beschäftigte im öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft sowie ein Pensionär bilden ein Altersspektrum ab, das von 25 bis 68 Jahren reicht.
Bei der Versammlung dabei waren auch Kreistagskandidaten der Freien Wähler. Neben Johannes Schmid selbst stellten sich Helmut Amschler aus Grafenwöhr, Tobias Groß aus Theilseil und Thomas Riedl aus Eschenbach vor. Am Ende blieb der Eindruck einer Wahlversammlung, die weniger auf große Parolen als auf Nähe setzte. Zusammensitzen, zuhören und miteinander reden! Wer mitmachen möchte, hat hierzu beim Bürgergespräch der UWG am Samstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Vereinsstüberl des Bürgerhauses noch ausreichend die Möglichkeit.







