Wählergemeinschaft füllt Plößbergs Kultursaal
Wählergemeinschaft füllt Plößbergs Kultursaal
Gastbeitrag von: WgBfB
Am vergangenen Freitag lud die Wählergemeinschaft Bürger für Bürger im Markt Plößberg zu ihrer zentralen, einzigen Wahlveranstaltung in den gemeindlichen Kultursaal ein. Während eine Mitbewerbervereinigung mit einem kurzfristigen Grillabend zur gleichen Zeit in einem anderen Ortsteil veranstaltete, setzte die Wählergemeinschaft Akzente.
Rekordbesuch im Kultursaal
Die Wählergemeinschaft, kurz WgBfB, präsentierte ihre Kandidaten für die Wahl am 8. März 2026 und zog starkes Interesse auf sich.
Ein proppevoller Kultursaal, weit über dem Zenit; es kamen Besucherinnen und Besucher, und es herrschte eine sachliche, aber hochinteressierte Atmosphäre – die Wahlveranstaltung der Wählergemeinschaft WgBfB in Plößberg war ein deutliches Signal: Die Menschen im Markt Plößberg wollen mitgestalten.
Der Kultursaal in Plößberg fasst regulär bis zu 350 Personen. Für den Abend wurden alle möglichen Sitzplätze aufgebaut – dazu kamen zusätzliche Stuhlreihen und Stehtische, die pünktlich zu Beginn bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Neben den Besucherinnen und Besuchern waren rund um Bürgermeisterkandidat Marcus Fritsch alle 16 Kandidatinnen und Kandidaten sowie das achtköpfige Helfer-Team vor Ort. Die Resonanz übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich.
Ein Bürger zeigte sich emotional begeistert: „Das ist vorher noch nie eingetreten, aber der Fritsch hat es geschafft, dass der Kultursaal voll ist. Respekt.“
Strukturierter Abend mit Raum für Dialog
Die Veranstaltung folgte einem klar strukturierten Programm: Nach der offiziellen Begrüßung stellte sich Marcus Fritsch als Bürgermeisterkandidat der WgBfB den Anwesenden persönlich vor.
Im Anschluss präsentierten sich alle Marktratskandidatinnen und -kandidaten mit einer persönlichen Sprechzeit – jede und jeder erläuterte, wofür sie oder er persönlich steht und was sie oder er für den Markt Plößberg erreichen möchte.
Den Kern des Abends bildete eine Podiumsdiskussion mit offener Fragerunde: Bürgerinnen und Bürger konnten sich per Wortmeldung oder schriftlich per Zettel einbringen. Der Abend klang mit freien Gesprächen aus – Besucher nutzten die Gelegenheit, direkt mit Marcus Fritsch und den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen.
Moderiert wurde der Abend von Bernd Schönfelder, Frontmann der Band „Tante Emma rockt den Laden“, die auch für die musikalische Begleitung sorgte.
Themen, die bewegen
Die Diskussionen des Abends spiegelten die zentralen Anliegen der Bürgerschaft wider. Besonders intensiv wurde über folgende Themen gesprochen:
- Marcus Fritsch und sein Weg zur WgBfB: Viele Bürgerinnen und Bürger wollten verstehen, warum Fritsch den Schritt aus der SPD heraus gewagt hat. Seine Antwort war klar: In der Parteistruktur sah er keine ausreichenden Chancen für eine echte Weiterentwicklung des Marktes – mit einem starken Team aus unparteiischen Menschen möchte er nun neue Wege gehen.
- Pläne und Prioritäten der WgBfB: Die Frage, was konkret geplant ist, wenn WgBfB-Kandidatinnen und -Kandidaten in den Marktrat einziehen und Marcus Fritsch Bürgermeister wird, stand im Mittelpunkt vieler Wortmeldungen. Die WgBfB begegnet dieser Frage mit einer Offenheit, die sie bewusst als Stärke versteht: Als neue Kräfte im Marktrat werden sie vieles erst im Amt kennenlernen und erarbeiten – genau das ist ihr Anspruch. Marcus Fritsch hat sich bereits intensiv vorbereitet: Durch mehrtägiges Hospitieren bei erfahrenen Bürgermeistern in vielen Gemeinden hat er sich ein fundiertes Bild von den Aufgaben und Möglichkeiten des Amtes gemacht, zudem ist er aktuell seit sechs Jahren aktiver Marktrat und ehemaliger Fraktionssprecher. Was die WgBfB dabei klar antreibt: der Wille der Bürgerinnen und Bürger. Mit Eifer, Engagement und dem unbedingten Willen zur Transparenz werden sie die Anliegen der Bürgerschaft konsequent in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.
- Bürgerumfrage zur Kinderbetreuung: Die laufende Umfrage der WgBfB zur Zukunft der Kinderbetreuung im Markt Plößberg – Generalsanierung in Beidl oder Neubau in Plößberg – wurde vorgestellt und erläutert. Die Zwischenergebnisse mit über 160 validen Rückmeldungen zeigen: Das Thema bewegt die Bürgerschaft weit über den Kreis der unmittelbar betroffenen Eltern hinaus. Fritsch stellte klar, dass er sich derzeit, aus Mangel an Fakten, nicht für eine Variante entscheiden werde.
- Unternehmertum im Markt: Wie kann der Markt Plößberg als Wirtschaftsstandort gestärkt werden? Welche Rahmenbedingungen brauchen lokale Unternehmen? Auch hier zeigten die Diskussionen großes Interesse.
- Windpark und Energiepolitik: Die Fragen rund um den geplanten Windpark und die künftige Energiepolitik im Markt sorgten ebenfalls für Diskussionen.
Transparenz als Markenzeichen
Die Stimmung des Abends war durchgehend sachlich, informiert und sehr interessiert. Die WgBfB setzte bewusst auf Offenheit und direkte Kommunikation – ganz im Sinne ihres Mottos: „Bürgernah. Unabhängig. Bodenständig. Zukunftsorientiert.“
Marcus Fritsch fasste den Abend zusammen: „Dieser Abend hat gezeigt, dass die Menschen in unserem Markt mitdenken, mitdiskutieren und mitgestalten wollen. Genau dafür stehen wir – und genau das werden wir als gewählte Vertreter auch einhalten.“
Zum Schluss stellte Fritsch klar: „Ihr habt mich gefordert, ich habe mich entschlossen und gestellt. Die Zeit ist reif für Veränderungen.“
„Ich habe mich vorbereitet, in zwölf Gemeinden je einen Tag hospitiert. Ich weiß, was ich will, und ich/wir werden es für euch umsetzen.“
Transparenz – Bürgernähe – Zukunftsorientiert – Authentisch
Infos
Die WgBfB tritt bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 mit Bürgermeisterkandidat Marcus Fritsch und 16 Kandidatinnen und Kandidaten für den Marktrat an. Das Team, Altersdurchschnitt 43,5 Jahre, setzt sich aus Menschen unterschiedlicher Berufe, Altersgruppen und Ortsteile zusammen – Unternehmer, Handwerker, Fachkräfte und engagierte Familienmenschen aus der Mitte der Gesellschaft.
Weitere Informationen, das vollständige Programm und alle Kandidatinnen und Kandidaten sind unter www.wgbfb.de abrufbar.














