Ausstellung zu Paulusbrunn startet im Knopfmuseum Bärnau die neue Saison

Ausstellung zu Paulusbrunn startet im Knopfmuseum Bärnau die neue Saison
Paulusbrunn – Das zweite Leben eines verschwundenen Dorfes. Pavlův Studenec – druhý život zmizelé vesnice.
Saisonstart im Deutschen Knopfmuseum Bärnau
Das Deutsche Knopfmuseum in Bärnau öffnet am 1. April nach der Winterpause wieder seine Türen und startet die neue Saison mit der ersten Ausstellung des Jahres in der Galerie Punktum. Diese hat sich bereits im vergangenen Jahr als ein Ort etabliert, an dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen – Geschichte, Kunst, Forschung und zeitgenössische Ansätze.
Projekt würdigt die Erinnerung an Paulusbrunn
Die Ausstellung „Paulusbrunn – Das zweite Leben eines verschwundenen Dorfes“ ist eines der ersten Projekte, das diese Idee aufgreift. Sie bringt Projekte, Menschen und Initiativen zusammen, die sich in den letzten Jahren mit der Erinnerung an diesen Ort beschäftigt haben.
Gezeigt werden historische Materialien, Zeitzeugenberichte, künstlerische Interpretationen sowie innovative Ansätze – darunter auch ein Projekt der virtuellen Realität.
Lebendige Erinnerung über Grenzen hinweg
Gleichzeitig versteht sich die Ausstellung als ein Dank an all jene, die sich seit Jahren für die Bewahrung der Erinnerung an Paulusbrunn einsetzen. Sie macht deutlich, dass Erinnerung nicht nur ein Blick in die Vergangenheit ist, sondern ein lebendiger Prozess, der neue Zusammenhänge eröffnet und den Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ermöglicht.
Die Ausstellung lädt dazu ein, darüber nachzudenken, was bleibt, wenn ein Ort verschwindet – und wie Erinnerung zur Grundlage für neues Verständnis und zukünftige Zusammenarbeit über Grenzen hinweg werden kann.
Drei Ebenen des Ausstellungskonzepts
Das Ausstellungskonzept basiert auf drei Ebenen:
- Geschichte, die das Leben und das Verschwinden des Dorfes nachvollziehbar macht,
- Interpretation, die zeigt, wie seine Geschichte heute erzählt wird,
- Innovation, die neue Wege eröffnet, Vergangenheit zu erleben und zu verstehen.
Die Vernissage findet am 1. April 2026 um 18 Uhr statt.


