Kanu-Tag eröffnet Ferienprogramm in Weiden

Kanu-Tag eröffnet Ferienprogramm in Weiden
Auch dieses Mal waren die 20 freien Kanuplätze heiß begehrt. Wer mitpaddeln wollte, musste schnell sein. Der Kanu-Tag gehörte zu den ersten Angeboten im Ferienprogramm und war prompt ausgebucht. „Der Kanu-Tag ist jedes Jahr ein Renner und immer als Erstes voll“, bestätigte Kathi vom Stadtjugendring. Für die Kinder bedeutete der Ausflug hauptsächlich eines: Raus aus dem Alltag, hinein ins Boot und ab auf die Naab.
Beliebter Kanu-Tag eröffnet Ferienprogramm
Marcus Rudnik, Vorsitzender von Kanu-Weiden, seine Helfer und SJR-Mitarbeiter Christoph begrüßten die erwartungsvollen Kinder. Alle angemeldeten Teilnehmer erschienen pünktlich. Auf den Bootsanhängern warteten zehn Canadier samt Paddeln. Die Helfer verteilten die passenden Schwimmwesten und erklärten den Kindern die wichtigsten Regeln für die Fahrt.
Die Canadier starteten in Luhe
Mit dem Bus ging es anschließend nach Luhe. Dort lag die Einstiegsstelle am Sportplatz. Bürgermeister Hartl hatte zuvor den Bauhof die Uferstelle an der Naab freischneiden lassen, sodass die Kinder problemlos zu den Booten gelangten.
Dann ging alles schnell: Die Helfer luden die zehn Canadier ab, die Kinder stiegen ein und jeder Nachwuchspaddler bekam einen erfahrenen „Canadierkapitän“ an die Seite. Kurz darauf setzte sich die kleine Flotte in Bewegung. Acht Kilometer Naab lagen vor den jungen Paddlern, das Ziel hieß Oberköblitz.
Doch schon nach rund 500 Metern wartete die erste Herausforderung. Das Luher Wehr kam in Sicht. Die Teilnehmer mussten die Boote aus dem Wasser nehmen und zur unteren Einstiegsstelle schleppen. Das kostete Kraft, doch nach dem kurzen Landgang ging die Fahrt weiter.
Wasser marsch!
Das Wetter spielte den Kanu-Freunden in die Karten. Die Sonne heizte nicht zu stark ein, gleichzeitig hatte die Naab angenehme Temperaturen. Das Wasser lockte deshalb nicht nur zum Paddeln. Die Kinder nutzten jede Gelegenheit zum Baden und lieferten sich unterwegs natürlich auch die obligatorische Wasserschlacht.
Nach rund zwei Stunden erreichte die muntere Gruppe Oberköblitz. Die Kinder wechselten ihre nasse Sportkleidung und steuerten anschließend hungrig und durstig den Verpflegungsstand der Helfer an. Die Brotzeit verschwand im Handumdrehen. Bewegung an der frischen Luft machte schließlich hungrig – und auch ordentlich müde.
Marcus Rudnik zog eine zufriedene Bilanz: „Die Kinder hatten ihren Spaß und wir freuen uns jedes Jahr, wenn wir mit ihnen auf die Naab hinausfahren können.“ Nach insgesamt rund vier Stunden endete der abwechslungsreiche Ferientag. Gut gelaunt stiegen die jungen Ausflügler wieder in den Bus. Im Stadtbad warteten bereits die Eltern und nahmen ihre müden, aber sichtlich zufriedenen Kinder wieder in Empfang.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!




