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Delegiertenversammlung stärkt Tarifforderung der IG Metall in Weiden

Weiden. Die Delegiertenversammlung der IG Metall Amberg in der Max-Reger-Halle setzt den Startschuss für einen heißen Tarifherbst und signalisiert breite Unterstützung für höhere Einkommen und Standortsicherung.

Delegiertenversammlung stärkt Tarifforderung der IG Metall in Weiden

Warnstreiks Siemens_Kemnath
Foto: IG Metall (Archivbild)

Mit großer Beteiligung fand die Delegiertenversammlung der IG Metall Amberg in der Max-Reger-Halle in Weiden statt. Im Mittelpunkt standen die bevorstehende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie sowie die anstehenden Aktionen und Verhandlungstermine. Die Delegierten aus den Betrieben der Region signalisierten dabei eine breite Unterstützung für die Tarifforderung der IG Metall.

Aus den Betrieben wurde übereinstimmend von einer aktiven Diskussionskultur bei der Forderungsfindung und einer hohen Zustimmung zur Forderung berichtet. Für die Delegierten ist klar: Die Beschäftigten erwarten angesichts ihrer Leistungen und der Herausforderungen der vergangenen Jahre eine spürbare Verbesserung ihrer Einkommen und Zusagen der Arbeitgeberseite zur Standort- und Arbeitsplatzsicherung.

Auftakt in München und weitere Verhandlungen

Sabrina Feige signalisierte, dass bereits zum Verhandlungsauftakt der Tarifrunde Bayern am 8. Oktober in München die Geschäftsstelle ein deutliches Zeichen setzen wird. Zur Begleitung der Verhandlungen werden zwei Busse eingesetzt, einer aus dem nördlichen, der andere aus dem südlichen Bereich des Geschäftsstellengebiets. Auch zur zweiten Tarifverhandlung in Coburg am 27. Oktober wird die IG Metall Amberg mit einer starken Delegation aus den Betrieben präsent sein.

In seinem politischen Bericht ging Udo Fechtner auf die zunehmenden Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat ein. Er kritisierte Bestrebungen, bewährte arbeits- und sozialpolitische Errungenschaften infrage zu stellen, und machte deutlich, dass aktuelle Herausforderungen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten gelöst werden dürfen. Statt eines Abbaus von Schutzrechten brauche es starke Tarifverträge, Mitbestimmung und soziale Sicherheit. Die Delegiertenversammlung unterstützte diese Position ausdrücklich.

Klare Signale aus der Region

Großen Zuspruch erfuhr bereits der Automobilaktionstag am 21. September. Vier Zulieferbetriebe der Automobilindustrie in der Geschäftsstellenregion hatten sich mit rund 1.200 Beschäftigten an den Unterschriftenaktionen und am Stimmungsbarometer beteiligt, um für die Zukunft der Branche und Standorte gemeinsam einzustehen.

Dies ergänzte der Ausblick auf den Aktionstag des DGB am 26. September in Nürnberg. Der Anmeldestand aus den Betrieben der Region liegt auf einem guten Niveau und zeigt die hohe Bereitschaft der Kolleginnen und Kollegen, ebenso die Tarifrunde aktiv zu unterstützen.

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Bereitschaft zu Warnstreiks und Ausblick

Sollte nach dem Ende der Friedenspflicht am 31. Oktober um 24 Uhr kein tragfähiges Verhandlungsergebnis vorliegen, laufen bereits die Vorbereitungen für Warnstreiks und weitere Eskalationsstufen. Die Delegiertenversammlung machte deutlich, dass die Beschäftigten bereit sind, ihren Forderungen mit Nachdruck Gehör zu verschaffen.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf der Tarifrunde kündigt die IG Metall Amberg zudem ein Pressegespräch am 28. Oktober an. Dort wird über den Stand der Verhandlungen informiert und ein Ausblick auf die Aktivitäten der Geschäftsstelle sowie mögliche Warnstreikplanungen gegeben.

Die Delegiertenversammlung sendete damit ein klares Signal: Die Beschäftigten stehen geschlossen hinter ihrer Tarifforderung. Die hohe Beteiligung an den bevorstehenden Aktionen und Verhandlungsterminen zeigt, dass sich die Region auf einen engagierten und heißen Tarifherbst vorbereitet.

Kontakt

Ansprechpartnerin: Sabrina Feige, zweite Bevollmächtigte IG Metall Amberg
Telefon: +49 170 3333118
E-Mail: sabrina.feige@igmetall.de

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